• Garten | unser Säulengarten mit Vivanno

    dieser Beitrag enthält Werbung für Vivanno.

    Bei der Gartengestaltung gibt es unendliche viele Möglichkeiten. Gerade bei der Neugestaltung einzelner Beetflächen sucht man aber doch oft nach einem besonderen Hingucker, der alle Blicke auf sich zieht. Wir haben uns für ein sonst eher langweiliges Beet also etwas ausgedacht, dass sich von den anderen Pflanzflächen abhebt, sich aber dennoch harmonisch in den Garten integriert. Unsere neuen Vivanno-Podeste lassen sich durch das wetterfeste Material auch problemlos im Außenbereich einsetzen. Kombiniert man gleich mehrere Podeste und pflanzt diese in unterschiedlichen Höhen ein, ergibt sich ein Säulengarten der ganz besonderen Art. Und nachdem das erste Video bei Euch schon so gut angekommen ist, durfte wieder das Filmteam anreisen und uns dabei über die Schulter schauen.

    Wir haben also zur Schaufel gegriffen und Podeste mit den Höhen 60 und 100 cm auf unterschiedlichen Höhen in der Erde versenkt. Zunächst einmal haben wir das Erdreich begradigt und alles schön geharkt. Die Podeste sollten – je nach Beschaffenheit des Erdreichs – mindestens 25 cm tief im Erdreich verschwinden, damit sie auch sicher stehen. In unserem Lehmboden ist das natürlich überhaupt kein Problem. Nun haben wir das Erdreich mit Unkrautfolie abgedeckt und Lavakies aufgeschüttet.

    Wir schneiden die Folie dann oberhalb unseres Lochs entsprechend ein und stellen unser Podest hinein, dann richten wir es mit der Wasserwaage gerade aus. Nun können wir wieder Erdreich auffüllen und alles gut festtreten.

    Wir haben insgesamt 5 Säulen in der Erde versenkt. Diese sind unterschiedlich hoch und kaschieren das abfallende Gelände perfekt.

    Um die Podeste herum haben wir nun nach Herzenslust Pflanzen eingesetzt. Wir haben uns für Stipagras entschieden, dass sich mit seinen feinen Härchen herrlich im Wind wiegt. Dazu haben wir den Kies wieder ein wenig zur Seite geräumt, die Folie kreuzförmig eingeschnitten und die Ecken dann unter die Folie geschoben. So kann man auch mal eine Pflanze versetzen und die Folie kann wieder zurück geschlagen werden. Dann nehmen wir Erde heraus und füllen etwas Sand ein, denn Stipagras mag eher trockene, durchlässige Böden.

    Dazwischen lassen sich diverse Stauden platzieren. Unser Eisenkraut wächst bis zu 120 cm hoch und zeigt von Juli bis in den Herbst hinein grazile violette Blüten. Dass es zudem noch ein wahrer Bienenmagnet ist, sorgt zusätzlich für Freude.

    Zudem haben wir noch Alliumzwiebeln gesetzt. Im Frühjahr werden dann die gigantischen Zierlauch-Blüten zwischen den Säulen emporsprießen. Da die unteren Blätter beim Allium gerne auch schon vor der eigentlichen Blüte welk aussehen, sind unsere Säulen perfekt geeignet, um die unschönen Blätter zu verstecken. An die Ränder haben wir Katzenminze gepflanzt um noch ein wenig Farbe ins Spiel zu bringen.

    Für die nächste Gartenparty kommen diverse Windlichter und Öllampen zum Einsatz, die unseren Säulengarten perfekt illuminieren. Aber auch im kommenden Winter, wenn nichts blüht, wird unser Säulengarten ein echter Hingucker sein.

    Vielleicht ist das ja auch eine Idee für ein bisher langweiliges Beet in Eurem Garten?

  • Garten | Vorgartengestaltung mit Pflanzkübeln

    dieser Beitrag enthält Werbung für VIVANNO.

    „Im Dunkeln ist gut munkeln“ sagt man. In unserem Vorgarten konnte davon lange nicht die Rede sein. Leider liegt dieser auf der Nordseite, viel Licht bekommen unsere Pflanzen hier wirklich nicht. Direkt an der Hauswand haben wir daher äußerst schattenverträgliche, immergrüne Gewächse wie Buchs und Kirschlorbeer, aber auch Farn und Heuchera angesiedelt. Aber ein bisschen was Blühendes hatte ich mir dann doch noch eingebildet und großzügig mit Sterndolde, Helleborus und Prachtspiere aufgefüllt. Dann blieb aber noch eine Menge Platz jenseits des Weges und zur Straße hin. Unser Hausbaum – ein Trompetenbaum – wurde letzten Herbst noch gepflanzt und inzwischen hat er sogar Blätter. Ich hatte mir schon Sorgen gemacht, als im Mai noch nicht ein einziger grüner Austrieb zu sehen war. Inzwischen hat er sich ganz gut gemacht und sicher wird er in den nächsten Jahren noch ein wenig größer werden. Blieb noch das Drumherum. Ich wollte einen pflegeleichten Vorgarten, der immer gut aussieht, auch wenn man nicht jedes Wochenende Zeit und Muße hat, sich um Alles zu kümmern. Eine reine Kieswüste kam aber auch nicht in Frage. Die Lösung fand sich in Form der anthrazitfarbenen Pflanzkübel Maxi von VIVANNO.

    Zunächst einmal wurde die komplette Fläche begradigt und mit Unkrautfolie ausgelegt. Dann wurden die Pflanzkübel längs entlang des Weges platziert und mit der Wasserwaage schön gerade ausgerichtet. Da unser Gelände hier recht abschüssig ist, konnten wir unter den Kübeln ein wenig Platz lassen, damit das überschüssige Wasser durch die in den Boden des Pflanzkübels gebohrten Löcher abfließen kann. Danach haben wir zudem großzügig Blähton im Kübel verteilt. Damit wir wirklich so wenig Arbeit wie möglich mit dem Vorgarten haben, wurde auch gleich eine automatische Bewässerung integriert. Durch ein weiteres Loch im Boden haben wir den Schlauch zugeführt und dann mit kleinen Tropfern jede einzelne Pflanze versorgt. In den Abmessungen 100 x 45 x 45 cm machen die Kübel richtig was her und wurden im April mit ebenfalls schattentauglichen Gewächsen wie Heckenmyrthe (Maigrün), Schneemarbel (Weiße Hainsimse) und Schaumblüte bestückt. Die Unkrautfolie rundherum wurde mit Schiefer aufgefüllt.

    Und dann mussten wir auch nur ein halbes Jahr warten, bis alles üppig gewachsen ist und das Grün vorherrscht. Inzwischen sind ein paar Pflanzen schon wieder ausgezogen, weil sie zu groß geworden sind. Besonders vom Waldmeister (oben Mitte im Bild) war ich eher enttäuscht. Er wuchs zwar sehr ausschweifend, war aber ständig braun und gammlig. Und wenn man sich die Kästen jetzt so anschaut, braucht es den auch gar nicht mehr.

    Von der Bewässerung ist inzwischen nichts mehr zu sehen, da alles schön überwuchert wurde. Ein wenig mehr Blüten hätten nicht geschadet, leider sind zu dieser Jahreszeit nur Blätter zu erkennen. Auch im Winter wird es noch etwas zu sehen geben, da die Heckenmyrthe immergrün ist. Im Frühjahr lässt sich diese dann wieder wunderbar zurückschneiden, so dass die Stauden Platz zum Wachsen haben.

    Nachdem immer noch ein wenig Platz war, haben wir auch gleich noch die niedrigen, quadratischen Pflanzkübel Square von VIVANNO in unterschiedlichen Größen links vom Baum platziert und hübsch bepflanzt. Zudem haben wir hier Frühblüher wie Schneeglöckchen, Tulpen und Traubenhyazinthen als Zwiebeln eingesetzt, die sicher im nächsten Frühjahr wieder Ihre Köpfchen durch die Erde stecken werden.

    Auch hier haben wir eine Bewässerung installiert, damit die jungen Pflänzchen auch ausreichend mit Wasser versorgt werden. Für die großen Kübel haben wir uns allerdings für 360° Sprüher entschieden, die mit einem Stäbchen aufgebockt wurden, so dass kein Halm trocken bleibt. Da hier zumindest morgens einige Stunden Sonne zu finden sind, konnten wir hier Bartnelken platzieren, die immer noch wundervoll blühen und sich langsam ausbreiten.

    Auch hier haben wir die Fläche nachher mit Schiefer abgedeckt um die Unkrautfolie zu verstecken. Unkraut findet sich zwar ab und zu immer noch an den Kanten, aber die Arbeit ist doch sehr überschaubar und locker in einer halben Stunde erledigt. So ist ein wirklich pflegeleichter Vorgarten entstanden, der mir dennoch mit seinem üppigen Grün viel Freude bereitet.

    Und mir mehr Zeit, mich um unser Refugium hinter dem Haus zu kümmern und auch ab und an zu genießen.

    Einen schönen Sonntag wünsche ich Euch!

  • Garten | der Spätsommer in unserem Gartenparadies

    So eigener Garten ist schon eine großartige Angelegenheit. Was letztes Jahr um diese Zeit noch von einem Meter hohen Unkraut überwuchert war, ist in den letzten Monaten zu einem grünen Wohnzimmer geworden. Ich war mir am Anfang nicht sicher, ob mein Konzept für den Garten aufgehen würde. Den Plan dazu habe ich ganz spontan in einer Architektursoftware erstellt und dem Gartenbauer übergeben, der dann die Wege und Beete nach unseren Wünsche angelegt hat. Im späten Herbst letztes Jahr sind dann schon erste Pflanzen in den Beeten gelandet und der Rollrasen verlegt worden, bevor der Winter uns erst einmal ausgebremst hat. Im Frühjahr haben wir dann so richtig losgelegt mit der Bepflanzung und tonnenweise Kies geschaufelt und in den Beeten verteilt. Einige Flächen wirken durch die geradlinige Aufteilung eher streng, in den Staudenbeeten habe ich wild kombiniert und alles eingepflanzt, was mir gefiel.

    Ich genieße meine Zeit im Garten wirklich sehr. Es gibt nichts schöneres für mich als neue Pflänzchen in die Erde zu bringen und liebevoll zu hegen und zu pflegen. Jeden Abend machen wir unseren Rundgang durch den Garten und begutachten Fortschritte und zupfen hier und da noch ein wenig Unkraut. Und so kann das Frühstück am Sonntagmorgen auch mal an unserem Sitzplatz hinten im Garten eingenommen werden.

    Dank des vielen Regens und unserer automatischen Bewässerung ist der Garten nach wie vor grün und voller prächtiger Blüten. Natürlich ist jetzt im zweiten Jahr noch nicht wirklich viel gewachsen und es wird noch Jahre dauern, bis wir wirklich üppig blühende Beete und große Bäume bewundern dürfen. Dennoch bin ich bisher sehr zufrieden mit unserem Werk. Besonders schön sind die gerade erblühten grünen Echinacea, die ich letztes Jahr in einer Staudengärtnerei ergattert habe. Den ganzen Frühsommer über sind sie Woche für Woche ein paar Zentimeter gewachsen, nun endlich bezaubern sie mich mit Ihren ungewöhnlichen grünen Blüten.

    Solange noch nicht alles so prachtvoll aussieht wie diese Schönheiten, behelfen wir uns einfach mit ein paar Holzkisten und Emaillesieben, die mit prächtigen, teils einjährigen Blumen bestückt und in den Beeten verteilt wurden. So füllen wir Lücken in der Bepflanzung einfach auf. Am Anfang war ich tatsächlich sehr sparsam mit den Pflanzen, da ich auf gar keinen Fall riskieren wollte, dass die Blümchen eingeengt werden. Da sich die gesetzten Stauden ja auch mit den Jahren immer mehr ausdehnen werden, sieht es gerade noch dürftig aus. In unserem Garten herrschen blaue, violette und weiße Blüten vor, ich habe beim Pflanzen darauf geachtet, dass zwischendrin auch immergrüne Sträucher und Bodendecker vorhanden sind, damit es auch im Winter nicht zu kahl aussieht.

    Zu jeder Zeit blüht etwas im Garten, gerade haben die Glockenblumen und Lupinen zur zweiten Blüte angesetzt, der Rittersporn gibt sich richtig Mühe und das Eisenkraut wächst über sich selbst hinaus. Der Salbei und der ährenartige Ehrenpreis zeigen auch noch einige Blüten. Nicht alles, was wir letzten Herbst gepflanzt haben, hat den strengen Winter überstanden. Anderes ist wieder erblüht und uns über den Kopf gewachsen. Ein paar größere Gräser wurden daher inzwischen umgesiedelt. Es kam doch noch so einiges dazu diesen Sommer. Und sicher wird es auch immer wieder etwas Neues hier geben, über das es zu berichten gibt.

    Ich halte Euch auf dem Laufenden!

  • DIY | Schirmständerbezug selber nähen

    Wozu braucht man denn bitte eine Schirmständerbezug?!? Diese Frage hätte ich mir vor einigen Tagen auch noch gestellt. Inzwischen habe ich eine einfache Antwort: weil der Schirmständer so furchtbar häßlich ist! Unsere Terrasse sollte einen Sonnenschirm bekommen, damit wir auch mal bei Sonnenschein draußen sitzen können. So weit, so gut. Im Baumarkt haben wir also einen Schirm gekauft, ein Durchmesser von 240 cm erschien uns durchaus tauglich. Zuhause aufgebaut stellte sich heraus, dass nun einer von uns im Schatten sitzen konnte, mehr Fläche deckte der Schirm leider nicht ab. Und so durfte das Modell Siena dann auch gleich wieder zurück ins Geschäft. Mehrere Gartenmöbelausstellungen später hatten wir unseren Traumschirm gefunden, waren aber nicht bereit 3000€ auszugeben. Und so blieb dann noch die Alternative aus dem Gartencenter um die Ecke. Ein Schirm mit Durchmesser 340 cm (musste noch bestellt werden) und ein schicker Schirmständer im edlen Design und im Sonderangebot, den wir gleich mitnehmen konnten. Drei Wochen mit strahlendem Sonnenschein später kam dann auch der Schirm und nun wollten wir doch endlich den Schirm einweihen. Zwar war es eher bedeckt draußen, aber unsere Freude trotzdem ungebremst. Wäre auch so geblieben, wenn der Schirm denn in den Ständer gepasst hätte. Hat er aber nicht.

    Also wieder zurück mit dem schönen Teil um dann schlussendlich doch die Variante aus hässlichem hellen Granit zu kaufen. Steht bei mir ungefähr so hoch im Kurs wie Waschbeton, ist irgendwie so richtig 80er und einfach unglaublich unschön. Aber ich wäre nicht ich, wenn ich dafür nicht gleich eine Lösung zurechtgeschneidert hätte. Ein Überzug aus teflonbeschichtetem Dralon für den Außenbereich. Die Maße der Schirmständers wurden abgenommen, ein entsprechend großes Stoffstück zugeschnitten und dann erstmal ein Loch hineingeschnitten. Ein Beleg wurde dagegengesteppt und mit der Overlock versäubert. Anschließend habe ich alles gebügelt und nochmal abgesteppt.

    Dann habe ich noch die vier Ecken genäht, jeweils mit einem kleinen Schlitz versehen und alles gesäumt. Da der Ständer mit Rollen ausgestattet ist, habe ich dieser Seite den Stoff kürzer geschnitten, damit sich die Rollen nicht im Stoff verfangen. Schon war mein Bezug fertig und konnte über den Granit gezogen werden. Noch schnell die Hülse aufgeschraubt und der Schirm eingesetzt.

    Nun mag man mich für bekloppt halten, aber ich schaue nun zufrieden auf den blöden Ständer und habe das Gefühl, ihn ausgetrickst zu haben. Praktisch muss ja nicht immer ungedingt häßlich sein oder bleiben. Es ist mir auch unerklärlich, warum es einfach keine hübschen Exemplare dieser Gattung gibt. Aber solange ich hier noch etwas zum umstricken, umhäkeln und umnähen finde, werde ich weiterhin eine Meisterin der Verhüllung bleiben.

    Und so können wir nun den Sommer endlich gut beschattet auf unserer Terrasse genießen. Da wird morgens schön zusammen gefrühstückt, gelacht und geklönt, Pläne für den Tag geschmiedet und neue Ideen geboren. Und viel Energie getackt um weitere Gartenprojekte anzugehen.

    Lasst es Euch gut gehen!

  • Garten | der VIVANNO-Naschgarten

    dieser Beitrag enthält Werbung für VIVANNO.

    Und zudem endlich mehr Einblicke in unseren Garten – und das auch noch in bewegten Bildern! So langsam konnten wir uns nämlich auch an die Planung unseres Nutzgartens machen, nachdem es ansonsten im Garten schon langsam aber sicher voller geworden ist. Hinten links in der Ecke sollen irgendwann einmal Tomaten und Salat, Paprika, Auberginen und Möhren wachsen. Bis dahin ist es noch ein langer Weg. Aber was wir schon umgesetzt haben ist unser kleiner Naschgarten, der strategisch günstig gleich vorne am Weg liegt, so dass man im Vorbeigehen immer mal wieder zulangen kann. Wir haben das Projekt für VIVANNO umgesetzt und auch gleich ein ganzes Filmteam vor Ort gehabt, dass unseren Naschgarten perfekt in Szene gesetzt hat.

    Bisher standen die drei Raumteiler Elemento von Vivanno ja im Ess- und Wohnzimmer, nun durften sie endlich an ihren eigentlichen Bestimmungsort ziehen. Die hohen und schmalen Pflanzkübel stehen nun lässig aufgereiht gleich am Wegesrand. Als Unterbau dienen einfache Betonplatten in 30 x 30 cm, die es günstig im Baumarkt gibt. Diese wurden auf dem Boden schön gerade ausgerichtet, so dass die Kübel nicht wackeln können. Zur Stabilisierung und damit kein Sturm die Kübel jemals umpusten kann, haben wir schön schwere Schalungselemente aus Beton unten rein gestellt. Hier findet Ihr noch Bilder der technischen Umsetzung. Oben kommen nämlich nur die Pflanzeinsätze hinein, so erspart man sich die komplette Füllung des Pflanzkübels mit Erde. Die Pflanzeinsätze gibt es im praktischen 3-er Set gleich passend zu den Raumteilern.

    Und dann konnte es endlich losgehen und die Erdbeeren haben Ihren Weg in die Pflanzkübel gefunden. Ab Mai gibt es im Handel eine breite Vielfalt an Erdbeersorten zu kaufen. Erdbeeren wachsen am besten an vollsonnigen Standorten auf lockeren, humusreichen Böden. Je mehr Sonne die Pflanzen bekommen, umso süßer werden die Früchte. Ein wenig Wind schadet den Erdbeeren gar nicht, so können die Blätter nach Regenfällen und dem Gießen schnell wieder abtrocknen und Blattkrankheiten wird vorgebeugt.

    Der Verschluss unten im Boden der Pflanzeinsätze nehmen wir für den Einsatz im Außenbereich einfach heraus, als Drainage füllen wir ein wenig Blähton ein – 5 bis 6 cm sind ausreichend. Mit einem kleinen Stück Unkrautvlies kann man das Vivanno Granulat aus natürlichem Ton dann noch abdecken. So kann sich die nachfolgende Pflanzerde nicht zwischen die Kugeln setzen. Wenn wir unser Erdbeerpfänzchen in die Erde einsetzen ist darauf zu achten, dass das Herz der Pflanzen über der Erdoberfläche bleibt. Wir decken dann noch alles großzügig mit Stroh ab. So liegen die Früchte nicht auf der Erde auf, bekommen keine Faulstellen und können leichter geerntet werden.

    In jedem einzelnen Pflanzeinsatz findet sich nun eine andere Erdbeersorte, die natürlich auch zu unterschiedlichen Zeitpunkten reif werden. So haben wir den ganzen Sommer etwas davon und optisch macht es natürlich auch einen spannenden Eindruck. Jede Sorte ist beschriftet, damit ich sie auch auseinander halten kann. Die ersten sind schon reif und schmecken einfach himmlisch!

    Dahinter musste dann zunächst einmal der schwere Lehmboden ausgehoben und durch frische Muttererde ersetzt werden. Als Einfassung haben wir Edelstahlkanten gesetzt, die nun die Kübel und weitere 90 cm Nutzfläche schön umrahmen. Und so konnten hinter den Kübeln Himbeeren, Brombeeren und verschiedene Sorten Heidelbeeren ihren Platz finden. Die Pflanzen sind natürlich noch recht klein, werden aber sicher in den nächsten Jahren ordentlich an Größe zulegen und das Beet vollständig beanspruchen. Und ich freue mich schon jetzt auf diverse Spaziergänge durch meinen Garten, die mit süßen kleinen Beeren belohnt werden.

    Es war sehr aufregend, ein solches Projekt mal in bewegten Bildern festgehalten zu sehen und den Trubel so eines Drehtages mitzuerleben. Von morgens bis spät abends wurden Erdbeeren aus allen möglichen Perspektiven gefilmt, die Pflanzkübel immer und immer wieder von Neuem befüllt, bis alles perfekt war. Es hat richtig viel Spaß gemacht und das Ergebnis kann sich wirklich sehen lassen. Die Dame in fahlem Khaki, das bin auch tatsächlich ich…

    Die erste richtige Ernte steht nun an und für das morgendliche Müsli reicht es aber allemal! So lasse ich mir den Sommer schmecken und freue mich auf viele weitere Projekte in unserem Refugium. Und Euch wünsche ich viel Freude beim Anschauen des Ergebnisses und bin gespannt auf Eure Kommentare!

    Lasst es Euch gut gehen und viel Spaß beim Gärtnern!

    Produkte:

    Pflanzkübel Elemento
    Pflanzeinsätze Einsatz 29
    Körke aus Wasserhyanzinthe Cesta
    Schale aus Wasserhyazinthe Shallow

  • DIY | Fleeceplaid für kühle Sommerabende

    Jetzt ist es endlich Sommer, tagsüber werden wir mit Wärme und Sonnenschein verwöhnt, abends sitzen wir gemütlich draußen auf unserer Terrasse und genießen die letzten Sonnenstrahlen. Ab 20:00 Uhr liegt die Terrasse dann im Schatten und es kann draußen doch noch ein wenig kühl sein. Ich habe also noch nach einer kuschligen Lösung gesucht, die auch notfalls mal eine Nacht draußen bleiben kann. Eine Decke aus Wolle oder Baumwolle wäre natürlich schöner, würde aber auf Dauer leiden. Bei 100% Polyester sieht es da schon anders aus, das trocknet auch wieder und so kamen diese grauen Fleecedecken zu uns nach Hause.

    Ein bisschen langweilig sahen sie aber schon aus, und so wurden sie noch ein wenig verschönert, damit sie auch perfekt in den Garten passen. Mit einem Garn in hellerem Grau habe ich einfach die Kante umkettelt und ihr eine völlig neue Optik verpasst. Das ging schnell und macht dann doch richtig was her. So muss hier niemand mehr frieren!

    Der Garten erstrahlt derweil in den schönsten Farben, inzwischen gedeihen der ährenartige Ehrenpreis, diverse Zierlaucharten, Salbei und Lavendel hier ganz prächtig und tauchen die Beete in ein tiefes Blauviolett. Auch die Kornblumen blühen was das Zeug hält und die blauen Lupinen lassen auch noch die eine oder andere neue Blüte sehen. Kaum zu glauben, dass letztes Jahr um diese Zeit das Unkraut einen Meter hoch stand und von einem Garten noch nichts zu ahnen war. Seitdem haben wir viel Zeit und Herzblut investiert, um unserem Traumgarten ein Stück näher zu kommen. Zugegebenermaßen wird es dann doch noch ein wenig dauern, bis alles wirklich fertig ist, aber der Anfang ist gemacht und die rechte Seite ist inzwischen vorzeigbar.

    Ich habe mich hier ein wenig rar gemacht in den letzten Wochen, es gab so viel zu tun! Der Garten fordert meine Aufmerksamkeit, es gab noch das ein oder andere Projekt umzusetzen – in Kürze folgt dazu mehr – und ehrlich gesagt ist ja bei dem tollen Wetter auch niemand drinnen vor dem Rechner. Und so ist es diesen Sommer eben ein wenig ruhiger hier.

    Ich wünsche Euch wundervolle Sonnentage!