• DIY | schnell gemachte Konsole mit Hairpin-Legs

    Kennt Ihr Hairpin-Legs? Diese gebogenen Metallfüße, die tatsächlich ein wenig an Haarnadeln erinnern? Als ich diese Tischfüße zum ersten Mal gesehen habe, war ich bereits schwer begeistert. Man kann mit ganz wenig Aufwand einen eigenen, sehr stabilen und vor allem schönen Tisch bauen. Eine unserer Treppenstufen aus massiver Eiche ist noch übrig geblieben. Und passt damit auch farblich und optisch perfekt in den Raum. Bevor dieses wundervolle Stück Holz im Keller ein trauriges Dasein fristet, wird es heute schön in Szene gesetzt.

    Die Treppenstufe ist mit 30 cm recht schmal und 100 cm lang; die Tischbeine sind 72 cm hoch, so dass sich eine schöne Konsolenhöhe ergibt. Damit unsere Fliesen nicht verkratzen habe ich gleich auch auf einen Bodenschutz geachtet. Hier sind einfach Kunststoffringe über das Metall gezogen worden, so steht der Tisch fest und es kann nichts verkratzen. Angeschraubt waren die Tischbeine schnell, aufgestellt werden konnte meine neue Konsole dann auch innerhalb weniger Minuten.

    Dann musste nur noch der richtige Platz dafür gefunden werden. Auch hier habe ich nicht lange gefackelt und ihm einen Ehrenplatz im Wohnzimmer zugewiesen. Vorher stand hier ein Pflanzkübel, der jetzt seinen eigentlichen Bestimmungsort im Garten finden wird. Ich bin sehr zufrieden mit meinem selbst gebauten Tischchen, der Raum wirkt nun viel luftiger und frühlingshafter.

    Und was baut Ihr heute so?

  • DIY | Sitzwürfel mit Tragegriff und warum Styroporkugeln wirklich unhöflich sind

    Nicht weiter verwunderlich, dass ich plötzlich einen gewissen Drang danach verspüre, auch endlich mal ein paar Projekte für den Außenbereich zu zeigen, oder? Bisher hatte ich ja leider nur eine Dachgeschosswohnung ohne Balkon oder ein Häuschen mit lauter Unkraut drumherum vorzuweisen. Seit die Gartenbauer endlich losgelegt haben mit den Arbeiten, kann ich es kaum noch erwarten und schwelge in Projekten. Dass es auch Stoffe für draußen gibt, die wetterfest und farbecht sind ist kein Geheimnis, ich habe mich deshalb auf die Suche gemacht und bin bei diesem Dralongewebe hängen geblieben. Farbe schön, Maße eher weniger. Die Stoffbreite misst nur 45 cm, damit lässt sich nur schwer eine anständig große Kissenhülle fabrizieren. Aber weit gefehlt, wenn man ein wenig die Phantasie spielen lässt wird daraus mit ein paar Nähten ein großer Sitzwürfel für unsere Terrasse.

    selbst-genaehter-sitzsack-fuer-dne-garten

    Ich habe also den Stoff in fünf Quadrate mit 45 x 45 cm zugeschnitten und zwei weitere Stücke mit je 23,5 cm Breite. Die sind für die Unterseite gedacht, hier habe ich einen nahtverdeckten Reißverschluss über die komplette Länge eingenäht. An ein Seitenteil habe ich noch Juteband fixiert, in der Mitte die Nähte offengelassen damit man den fertigen Sitzsack an der Schlaufe durch die Gegend befördern kann. Der Farbkontrast ist auch sehr hübsch und der Sitzsack bekommt das besondere Etwas.

    juteband-an-sitzsackgartensitzsack-selber-naehen

    Dann die Nähte nacheinander schließen. Das war ein wenig Gefummel an den Ecken, weil die Nahtzugabe innen einfach nicht so wollte wie ich und ein wenig störrisch war. Am Ende war ich aber der Sieger und das schlaffe Ding lag fertig vor mir. Durch den Reißverschluss ließ es sich dann einfach wenden. Nun kamen die Styroporkügelchen zum Einsatz, die ich speziell für den Sitzwürfel organisiert hatte. Die sind ebenfalls für den Außenbereich geeignet und lassen sich aus dem Beutel dann in den Würfel kippen. So war zumindest der Plan. Dummerweise verteilen sich die Kügelchen auch außerhalb des eigentlichen Ziels überall dort wo man sie so gar nicht brauchen kann. Die blöden Dinger nachher einzeln aus dem Teppich aufzulesen war eine äußerst langwierige und unschöne Arbeit… Und auch Tage später begegnen mir immer noch zahlreiche Kügelchen an Orten, die recht abwegig erscheinen.

    sitzsack-selben-naehen pflanzkuebel-auf-der-terrasse

    Am Ende hat sich das Fluchen aber dann dann doch gelohnt, der Sitzsack ist eine echte Augenweide geworden. Und wenn ich jetzt noch Nylonband für den Tragegriff verwendet hätte anstatt von Jute, wäre es auch tatsächlich ein Gartenmöbel, dass den ganzen Sommer über draußen bleiben kann. Es bleibt abzuwarten, wie sich das Naturmaterial in den nächsten Jahren so verhält und ob ich meine Entscheidung bereuen werde…

    Abwartende Grüße,

    Eure Tanja

    Produkte:
    Stoff und Styroporkugeln: Stoff & Stil
    Pflanzkübel: VIVANNO
    Windlichter: Broste Copenhagen

  • Endlich Frühling!

    Was für ein herrliches Wochenende liegt hinter uns! Sonnenschein satt, die ersten Arbeiten im Garten – oder dem, was mal ein Garten werden soll – und dazu noch jede Menge Müßiggang. Der Frühling ist da, die ersten Knospen sprießen wild drauflos und auch das unerwünschte Grün erfordert inzwischen schon Aufmerksamkeit. Die Definition von Unkraut ist derweil in unserem Haushalt noch weitgehend ungeklärt. Während ich alles, was ich nicht höchstselbst und mit voller Absicht gepflanzt habe, sofort ausreiße, hat der Hausherr da eine ganz andere Definition. So jault er erschrocken auf, wenn ich blühendes Irgendwas einfach wegrupfe. Für ihn sind das hübsche Blümchen, ob dort geplant oder nicht. Um des lieben Friedens willen, ist nun ein wenig Unkraut auch auf dem Esstisch gelandet.

    esszimmer-im-Fruehling

    Ein kleines bisschen erstaunt war ich doch auch, wie hübsch das aussieht. Und günstig war die schnelle Frühlingsdeko noch dazu. Was will man also mehr? Die Natur zieht hier ein und mit Ihr auch ein wenig Farbe. Blauviolett strahlen die Blümchen um die Wette.

    unkraut

    In unserem sonst so farblosen Heim knallen solche Kleinigkeiten dann richtig heraus und stechen sofort ins Auge. Lange halten werden die kleinen Störenfriede wahrscheinlich nicht in der Vase. Nachschub gibt es aber doch draußen noch genug. Was irgendwann mal ein Garten werden soll, ist aktuell nur ein mit Unkraut übersäter Acker. Es fällt auch nicht wirklich auf, dass ich ein paar kleine Blüten abgerupft habe.

    esszimmerblick

    Und sicher werden es im Laufe des Frühjahrs auch noch ein paar mehr Unkräuter werden, die dann das Bienen- und Fliegenvolk anziehen. Betty Brumm darf solange schon mal hier drinnen rumsummen. Die kleine Fliege aus Filz bringt mich jeden Tag aufs neue wieder zum Lächeln. Und ein paar kleine Spielereien werden jawohl noch erlaubt sein…

    betty-brumm

    Hoffe, Ihr hattet auch ein wundervolles Frühlingswochenende und wünsche Euch einen guten Start in die neue Woche! Eure Tanja

    Wo gibt es das?
    Filzfliege Betty Brumm
    Kaminholztasche, Tischsets und Untersetzer aus Filz von HEY SIGN
    Stühle von Nouvion
    Lampen, Vase und Leiter vom Trödler

  • DIY | Kleiderstange und ♥-lich Willkommen emma!*

    dieser Beitrag enthält Werbung für emma.

    Da soll noch mal einer sagen, wir wären nicht fleißig gewesen! Am letzten Wochenende wurde nun endlich das Gästezimmer fertig gestellt. Bisher hingen hier noch ganz charmant die Kabel aus der Wand, der Wäscheabwurfschacht war in seinem herrlichen rotorange ein echter Hingucker und auch die Gardinen, die ich provisorisch davor drapiert hatte, waren jetzt nicht gerade eine Augenweide. Der Trockenbauer hat sich also nach unseren ganz speziellen Vorgaben daran gemacht, den Schandfleck endlich zu verkleiden und wir haben die Wand dann liebevoll geschliffen und gestrichen. Der Ausschnitt ist genau auf die drei kleinen Hängeschränkchen zugeschnitten, so dass die hässliche Ecke nun wenigstens ein wenig aussieht wie gewollt. Und es entsteht eine schöne Fläche zum Dekorieren, das kann ja auch nicht verkehrt sein.

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    Eigentlich sollte hier ja ein zwei Meter breiter Einbauschrank seinen Platz finden. Leider wurden es so viele Kabel und Rohre die durch das ganze Haus verlaufen, dass dafür nun leider kein Platz mehr war. Den Urzustand des Desasters seht Ihr hier. Wir haben uns lange den Kopf zerbrochen, wie wir in unserem Gästezimmer zum einen Stauraum schaffen und eine Möglichkeit, auch mal Kleidung aufzuhängen. Zum Anderen sollte es natürlich auch schön aussehen und den Raum nicht zu klein werden lassen. Und das ist nun des Rätsels Lösung: eine freischwingende Stange für die Kleidung der Gäste!

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    Aus diversen Materialien aus dem Baumarkt und einem Reststück Stahlkette haben wir die Kleiderstange selber gebaut und sind mit dem Ergebnis mehr als nur zufrieden. Alle Utensilien dazu gab es im Baumarkt: ihr benötigt einen Rundstab aus Holz Ø 20mm, den ihr auf die passende Länge zusägen könnt. Darum kommen dann zwei Rohrschellen Easypress 3/4″, obenrein schraubt ihr M8er Ringschrauben. Um das Konstrukt dann an die Kette zu bekommen, haben wir noch Kettennotglieder aus dem Baumarkt mitgenommen und diese dann entsprechend zusammen gebogen. Oben in die Decke müssen noch zwei Haken um die Stange auch aufzuhängen, das versteht sich ja von selber. Und nicht dass jetzt jemand meint, ich würde mich mit solchen Bauteilen auskennen… Ich habe Euch fein säuberlich die Bezeichnungen von der Verpackung abgeschrieben! Sieht doch schon ganz anständig aus, oder?

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    Nun stellte sich noch die Problematik mit dem alten Bett und der noch greiseren Matratze. Sicher schon über 10 Jahre alt, war sie ganz sicher keine Offenbarung für unseren Besuch mehr, auch wenn sich keiner so Recht beschweren wollte. Die Suche nach einer neuen Matratze begann. Aber das ist gar nicht so einfach, das kann ich Euch sagen! Die Auswahl ist groß und zwischen richtig billig und wahnsinnig teuer gibt es einfach alles. Federkern oder Latex? Für ein Gästezimmer natürlich nochmal eine große Herausforderung, schließlich trifft man nicht jeden Geschmack, will aber doch eine qualitativ hochwertige Allroundmatratze. Die Lösung fand sich dann ganz zufällig im Netz und heute darf ich emma* in meinem Heim begrüßen. Sie verspricht maximale Anpassungsfähigkeit und hält auch was sie verspricht! Seit ein paar Tagen schlafe ich schon in unserem Gästezimmer. Nicht nur, um emma auf Herz und Nieren zu testen, sondern auch, weil es mir hier inzwischen so wahnsinnig gut gefällt…

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    Und ich bin sicher, die perfekte Lösung gefunden zu haben. Die neue Matratze ist 25 cm dick und so wirkt das Bett durch die neue Höhe schon optisch sehr viel gemütlicher. Wenn man sich dann abends, nach einem langen Tag, in die Federn kuscheln möchte und sich auf der Matratze niederlässt, sinkt man schön ein und die obere Lage Latex schmiegt sich sanft um den Körper. Eine weitere Lage Memory-Schaum und der unten liegende Kaltschaum sorgen für ein herrliches Schlafgefühl. Ist ein bisschen wie schweben… Freilich muss man sich ein paar Tage daran gewöhnen. Aber auch da haben sich Max und Markus, die Firmengründer von emma, etwas Schlaues überlegt. Man kann die Matratze 100 Tage testen. Wenn sie nicht gefällt, wird sie kostenfrei wieder zuhause abgeholt. Die beiden sind ganz offenbar überzeugt von Ihrem Produkt und auch hier wurde schnell entschieden: emma bleibt! Wie sie zu Ihrem Namen kam? Markus‘ kleine Schwester stand Pate für den Namen des neuen Produktes, das in Deutschland designt und hergestellt wird.

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    Schon bei meinem ersten Post aus dem Gästezimmer hatte ich ja das alte Bett in Birke als Notlösung hingestellt, schließlich war es noch da und man kann nach so einem Hausbau nicht alle Möbel neu anschaffen. Die alten Nachtkästchen sind jetzt hochkant rausgeflogen und durch günstige Beistelltische vom Discounter ersetzt worden. Das Bett habe ich an den Stirnflächen einfach mit d-c-fix Folie in weiß überklebt. Wirkt gleich ganz anders, oder?

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    Und ab sofort bleiben unsere Gäste dann auch sicher mal länger als nur eine Nacht. Zwecks Probeschlafen, ist ja klar!

    Viele liebe Grüße zu Euch, Eure Tanja

    *dieser Beitrag entstand in Kooperation mit emma

  • DIY | Tischsets aus Kuhfell

    Nun muss ich ja zugeben, dass ich die Tischsets schon eine ganze Weile habe. Aber leider gab es nie den passenden Rahmen, diese auch wirklich schön für Euch zu fotografieren. Nachdem nun auch endlich der neue Esstisch eingetroffen ist, kann ich endlich mal meine Kuhfelltischsets gebührend präsentieren. Die Tischsets sind tatsächlich nicht nur schön, sondern auch sehr praktisch. Wenn wirklich mal etwas daneben geht, braucht man sie nur kurz abzuwischen und schon sehen sie aus wie neu. So eine Kuh ist in der Tat sehr robust! Als ich mich damals an die Arbeit gemacht habe, hatte ich nur einen kleinen Tisch und 4 Stühle. In weiser Voraussicht habe ich schon mal 6 Tischsets zugeschnitten. Dass ich nun nochmal mehr brauchen würde, konnte ich damals ja noch nicht ahnen…

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    Also habe ich heute einfach nochmal welche zugeschnitten. Das geht ganz schnell, es bedarf nur einer scharfen Schere und eines Kuhfells. Die gibt es günstig im Baumarkt oder Teppichhandel, dann zwar mit ein paar kleineren Blessuren und Fehlstellen, die kann man aber ja einfach herausschneiden. Mit einem Lineal rechtwinklig ausmessen und anzeichnen, meine Tischsets sind 32,5 x 47 cm groß. Und dann mit viel Geduld ausschneiden. Ein paar Haare lässt die Kuh dann zwar, aber die Kanten werden schön gerade, wenn ihr eine wirklich scharfe Stoffschere verwendet und genau an den Kanten entlang schneidet.

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    Die Tischsets sind auch eine schöne Geschenkidee für Leute, die sonst schon alles haben. Ich habe sie vor Jahren mal in einem Geschäft entdeckt und war gleich Feuer und Flamme. Allerdings fehlte mir tatsächlich das Geld, mir einen kompletten Satz zu kaufen. Aus einem ganzen Kuhfell bekommt man 10 – 16 Tischsets, je nach Größe. Da bleibt genug übrig, um auch ein paar herzugeben!

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    Der neue Tisch aus massiver Eiche wird nun bald gebührend eingeweiht und es werden dann auch 8 Leute locker Platz finden. Dass sich der Tisch unter der Last an Speisen durchbiegen wird, steht derweil nicht zu befürchten… Ich gehe dann jetzt mal wieder den Tisch abdecken, heute sind wir wohl doch nur zu zweit!

    Einen wundervollen Sonntag wünsche ich Euch und sende viel liebe Grüße, Eure Tanja

  • Dekoration | Industrial meets Scandidesign

    Man könnte meinen, ich wüsste manchmal nicht so richtig, was ich will. Besonders was die Stilrichtung unserer Einrichtung angeht, fehlt ein wenig das durchgängige Konzept. Ist mir aber wurscht, solange es hübsch aussieht. Da wird wild ein Scheinwerfer aus der ehemaligen DDR mit dem Filzsessel von IKEA, der mich schon seit Jahren begleitet und alten fränkischen Bierkästen kombiniert. Naja, zumindest habe ich kein Problem, was die Farbgestaltung angeht, da bewege ich mich im gewohnten Nichtfarbenspektrum… Heute also mal ein Blick in unseren geräumigen Flur im Obergeschoss, der bis vor kurzem eher Lagerfläche für alles war, dass keinen Platz gefunden hat.

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    Die drei kleinen Kommoden sollten eigentlich in der Ankleide verschwinden, ich brauchte nur noch eine zusätzlich, damit das Konzept aufgeht. Also ab zum Möbelschweden, eine neue Kommode gekauft und dann festgestellt, dass die Neue nun doch ein wenig weißer ist. Um nicht zu sagen strahlend neben den drei vergilbten Vorhandenen. Also nochmal los und weitere drei Stück erstanden, die passen nun auch zusammen. Nun ja, jetzt waren 3 Schubladenelemente übrig und landeten also erst mal im Flur. Und bieten nun Stauraum für allerlei Dekokrempel, also ist es am Ende doch auch eine ganz praktische Lösung.

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    Viele Fundstücke vom Trödel und einige Möbelherumschieberei haben aus unserer Sammelstelle für Übriggebliebenes dann aber doch noch was Besonderes gemacht. Der Hausherr hat ein Faible für Industrielampen und Werkzeuge, ich wiederum mag alte Vasen und Krempel mit viel Geschichte. Und so entsteht eine spannende Mischung aus alt und neu, aus Fundstücken, Lieblingsteilen und Reisemitbringseln.

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    Und dann bekam ich noch überraschend eine mail von Kerstin von Sanvie, dass ich tatsächlich diesen wunderhübschen Beistelltisch bei Ihr gewonnen habe. Schnappatmung, Begeisterung und wie kann man nur so viel Glück haben?! Das Teil passt hier oben hinein als wäre es dafür gemacht worden. Ich habe mich so gefreut, vielen Dank!

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    Am letzten Wochenende waren wir dann unterwegs zum Baumarkt, als ich plötzlich am Straßenrand etwas entdeckt habe und völlig aufgeregt anhalten und aussteigen musste. Wie von der Tarantel gestochen also raus aus dem Auto und ab in den Matsch. Denn dort war vergammeltes Unkraut am Wegesrand, dass ich doch unbedingt mein Eigen nennen wollte! Frau pflückt also vertrocknetes Gestrüpp, Mann steht daneben und schaut leicht kritisch. Und zeigt dann bedächtig in die andere Richtung und bemerkt: „Der da hinten ist noch viel länger!“, seufzt und latscht los um mir das Ding zu holen. Mit einem seeligen Lächeln im Gesicht habe ich dann meinen ‚Strauß‘ in den Kofferraum verfrachtet. Und mich unfassbar darüber gefreut, einen Pragmatiker an meiner Seite zu haben, der meine alternativen Dekorationsbeschaffungsmaßnahmen auch noch unterstützt. Zuhause dann gleich nochmal Freude, weil mein Konzept aufgegangen ist und das gammlige Unkraut auch noch richtig was hermacht. Ich stelle fest, dass ich bisweilen mit recht einfachen Mitteln glücklich zu machen bin…

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    Passt nebenbei bemerkt auch ganz hervorragend zur restlichen Deko und war völlig kostenlos… Eine wundervolle Inspiration ist auch das Buch, dass ich so schön dekorativ auf dem Tischchen platziert habe. Wenn Euch also altes und individuelles Interieur und spektakuläre Dekorationen mit altem Krempel begeistern, lohnt sich ein Blick hinein!