• DIY | schnelle Osterdeko

    Ein wenig saisonale Dekoration ist schon eine schöne Sache, allerdings geht es mir jedes Jahr wieder aufs Neue so, dass ich nicht wirklich dazu komme, mir endlich Gedanken darüber zu machen, wie ich jetzt den Tisch dekoriere oder ob da ein schöner Kranz an die Tür soll. Die Vorlaufzeit vor jedweden Feiertagen erscheint mir zunächst tatsächlich ewig, dann aber geht es plötzlich rasend schnell. Und obwohl Ostern dieses Jahr wirklich spät terminiert ist, komme ich nun wirklich in die Verlegenheit, noch schnell etwas zaubern zu müssen. Da ich Im Januar schon mit meinen beiden geflochtenen Osterkörbchen vorgelegt hatte, war ich frohen Mutes, es diesmal wirklich pünktlich zu schaffen. Leider ist es bei den beiden kleinen Exemplaren geblieben, die Folgeproduktion wurde einfach von zu vielen Nebenprojekten sabotiert.

    Ein paar Zweige in die Vase und bemalte Eier dran? Ja, das geht schon eher. Oder eben aus diversen Resten etwas zusammen basteln und dann ganz selbstbewusst auf den Tische stellen und behaupten, dass das genauso geplant war.

    So auch diesmal. Aus bestehendem Material, nämlich einem kleinen Übertopf, etwas gammligem Moos und getrockneten Ästen wurde das Grundkonstrukt zusammen gesteckt, danach noch ein wenig Ostergras aus dem Supermarkt oben als Nest hineindrapiert. Einige Wachteleier wurden dann noch dekorativ hineingelegt und durch ein paar Federn ergänzt. Und Fertig. Zu mehr wird es dieses Jahr nicht mehr reichen. Und warum auch, sieht doch ganz passabel aus?

  • Dekoration | Muscari in der Suppenschale

    Blumentöpfe besitze ich nun wirklich unendlich viele, warum ich jetzt auch noch Omas Suppenschalen aus dem Schrank holen musste? Weil es einfach schön aussieht und ein echter Hingucker ist! Im Gartencenter sind mir die hübschen Muscari vor die Füße gehüpft und durften mit nach Hause. Da draußen noch nicht der nötige Platz geschaffen ist, müssen sie noch ein paar Tage hier drinnen bei mir ausharren, bis sie dann endlich draußen Sonne tanken dürfen. Gesetzt den Fall, das Wetter da draußen spielt mit und es wird jetzt wieder ein bisschen freundlicher.

    Die Traubenhyazinthen gibt es nicht nur in klassischem Blau, sondern auch in strahlendem Weiß und so werden sie dann in ein paar Tagen auch in voller Blüte erstrahlen. Hoffe ich zumindest! Sie verbreiten hier genau die richtige Frühlingsstimmung und mit dem Betonei kann man das durchaus als Osterdeko durchgehen lassen, oder? Bisher ist es noch nicht sehr frühlingshaft hier. Da wir die letzten Wochenenden im Garten beim Kiesschaufeln verbracht haben, hat leider ein wenig die Zeit gefehlt für ein paar kleinere Dekoprojekte.

    Ein kleiner Osterhase hat sich noch schnell mit ins Bild gehoppelt, jetzt gibt es keinen Zweifel mehr! In ein paar Wochen ist Ostern und ich hatte mir ganz fest vorgenommen, noch ein paar weitere Osterkörbchen zu flechten. Im Januar habe ich sehr vielversprechend mit der Produktion begonnen. Leider ist es bisher bei den beiden ersten geblieben und so langsam muss ich mich ranhalten, wenn ich es noch rechtzeitig schaffen will. Aber so ein Sonntag bietet ja eine Menge Spielraum… Ich wünsche Euch einen tollen Tag!

     

  • DIY | Anleitung Korb flechten für eine hübsche Osterdeko

    Im Februar schon an Ostern denken? Wenn man jetzt in den Dekoabteilungen schaut ist überall schon der Frühling eingezogen und die Hoppelhasen hüpfen einem fast in den Einkaufswagen. Sanfte Pastelle und jede Menge Frühblüher werden dargeboten und ehrlich gesagt bekommt man da schon Lust auf ein wenig frische Deko. Ich greife jetzt einfach die Gelegenheit beim Schopf und präsentiere Euch schon mal meine Osterdeko für den Sonntagsbrunch. Bis dahin habe ich zwar noch jede Menge Zeit, aber wenn ich noch ein paar mehr von meinen Körbchen flechten will, muss ich mich dann doch schon ein wenig ranhalten.

    Mit Juteschnur kann man ganz wunderbare Sachen anstellen. Da ich nur recht dünnes Garn vorrätig habe, werden es heute klitzekleine Körbchen, mit einem dickeren, steifen Garn kann man sich sicher auch an größere Projekte wagen. Das Prinzip ist eigentlich einfach. Man benötigt für das Minikörbchen 12 gleich lange Stränge, die dann geteilt und übereinander gelegt werden. Mit dem Schurende wird dann in der Mitte alles verknotet. Und dann geht es ans Flechtwerk. Die Schur wird abwechselnd über und unter den Faden geschoben und alles gut festgezogen.
    Nachtrag vom 07.02.2017: Eine entscheidende Information habe ich tatsächlich unterschlagen: in der zweiten Reihe muss dann der Arbeitsfaden, der in der Vorrunde unten lag, über dem Strang liegen. Das bekommt man natürlich nur hin, wenn man einen ungerade Anzahl an Strängen hat. Bei mir gab es zwei sehr dünne Fäden, die ich dann kurzerhand zusammengefasst habe. Eine sehr aufmerksame Leserin hatte zudem die gute Idee, einfach das Ende der verknoteten Schnur als zusätzlichen Strang zu nehmen, indem man ihn ein wenig länger lässt. Danke schön, liebe Birgit!

    Die ersten Reihen sind noch ein wenig aufwändig und man braucht etwas Geduld, bis alles so sitzt, wie man es gerne hätte. Danach geht es dann immer schneller voran.Ist dann der Bodendurchmesser erreicht, benötigt man ein Glas oder eine Schüssel um die Form richtig gleichmäßig hinzubekommen. Man legt das Geflecht darum und zieht den Arbeitsfaden immer genau so stramm, dass alles unter Spannung sitzt. So erzielt man nach einigen Reihen dann die schöne Rundung und kann den Rand weiter flechten, bis die richtige Höhe erreicht ist. Am Ende bleiben dann natürlich die einzelnen Fäden stehen, die nach und nach um die oberen beiden Reihen gewickelt werden müssen. Die abstehenden Restfäden werden dabei einfach mit umwickelt und entsprechend gekürzt. So verschwinden sie nach und nach im Rand. Ganz zum Schluss wird dann noch der letzte Faden stramm vernäht, damit nichts aufriffelt.

    Nun kann man die Körbchen nach Herzenslust füllen und entweder kleine Geschenke darin verstecken oder auch einfach nur eine hübsche Tischdekoration daraus zaubern. Ein wenig Moos als weiches Bett für ein paar Wachteleier, Federn dazu und schon sieht es richtig hübsch aus. Auch als Eierbecher lassen sich die Körbchen verwenden. Der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt.

    Die ersten Beiden sind fertig, nun mache ich mich mal an die weitere Produktion und versuche derweil schon mal herauszufinden, wie viele Gäste denn nun eigentlich zum ostersonntäglichen Brunch überhaupt zu erwarten sind. Noch bleibt ja genug Zeit!

    Viele liebe Grüße in den kalten Februartag,

  • Vielen Dank, für die Blumen – vielen Dank, wie lieb von Diihiiiiiier!*

    dieser Beitrag enthält Werbung für CONNOX.

    Florale Blütenpracht wäre auch ein schöner Titel gewesen, aber das hört sich so furchtbar langweilig an. Daher also nun die Titelmelodie aus Tom & Jerry. Düdeldidum düdeldidum düdedidumdum. Fröhlich bin ich nicht nur gestimmt, weil ich mal wieder so richtig tief in der Blumenkiste grabbeln durfte und Euch ein paar wundervolle Frühlingsboten präsentieren darf, sondern auch, weil die Blütenpracht ein Geschenk war. Also vielmehr ein Blumengutschein. Gibt es etwas Schöneres? Nach Herzenslust im Blumenladen schwelgen können ganz ohne schlechtes Gewissen? Ich habe mich wieder für einzelne Blüten entschieden und diese dann zu hübschen Arrangements zusammengefasst. Nun ja, eine Floristin wird wohl nicht mehr aus mir. Aber die Blumen auf einzelne kleine Vasen verteilen, das kriege ich so gerade noch hin.

    blueten-auf-tablettblumenarrangement

    Ein kleines Stäußchen binden geht auch, wie man sieht… Viel dekorativer als meine dreckigen Fingernägel ist aber doch wohl das hölzerne Händchen, das ich bei Connox* erstanden habe. Eigentlich ja ein Künsterutensil, aber so wahnsinnig dekorativ! Und auch noch so fotogen! Und wenn dann noch so schön die Sonne durch die Fenster scheint, kann ich einfach nicht verhindern, dass ich fröhlich ein Bild nach dem anderen mache und mich am Ende einfach nicht entscheiden kann, welches nun das Schönste ist. Also kriegt Ihr eben gleich mehrere vorgesetzt. Weil ich heute so unglaublich spendabel bin.

    blumenstrass-in-der-hand fruehlingsblueten

    Seit ich angefangen habe zu schreiben, sitzt mir jetzt dieser blöde Ohrwurm fest im Hirn und will einfach nicht verschwinden. Düdeldidum düdeldidum. Nun denn, nutzt ja nix! Ich räume dann jetzt mal das Blumenchaos wieder auf, das ich hier so eindrucksvoll geschaffen habe.

    Wünsche Euch einen fabelhaften und gemütlichen Feiertag, Eure Tanja

    blumeninsel

    Produkte:
    Wooden Hand* von Hay
    Rotary Tray* von Vitra
    Küchenscheren* von Hay

    *dieser Beitrag entstand in Kooperation mit Connox

  • DIY | Serviettenringe mit Hasenohren

    Na, noch eine schnelle Idee für den Ostertisch gefällig? Es geht ja jetzt in einem Affenzahn auf die Feiertage zu und so langsam darf man sich Gedanken um die Tischdeko machen. Ein schönes Abendessen mit Freunden oder der Osterbrunch mit der Familie? Ich habe mir süße Hasenohren auf meiner Tafel gewünscht und mir dann kurzerhand selber ein paar Serviettenringe mit Hasenohren gehäkelt. Da ja meistens nicht nur 2 Personen geladen sind, braucht man natürlich dann auch eine entsprechende Anzahl an Öhrchen. Da kommt es doch sehr gelegen, dass die Dinger auch noch richtig schnell gemacht sind. 5 – 10 Minuten pro Stück sollte man einplanen und ganz sicher gehen die letzen paar dann auch sehr leicht von der Hand!

    hasenohrenserviettenringe

    Ihr häkelt zunächst einmal 12 Maschen, das ist die Länge der Ohren. Dann stecht Ihr in die letzte Masche ein und zieht den Faden gleich durch beide Maschen auf der Nadel, genauso verfahrt Ihr dann auch bei der zweiten Masche, die dritte bis zehnte Masche wird ganz normal gehäkelt, die beiden letzten dann wie folgt: In die Masche einstechen und den Faden durchziehen. Durch die entstandene Masche gleich den Faden nochmal durchziehen und erst dann durch beide Maschen auf der Nadel. So entsteht einen höhere Masche und Euer Hasenohr wird unten etwas breiter. Zum Schluss den Faden ca. 5 cm lang abschneiden und durch die letzte Masche ziehen.

    making-of-hasenohren1 making-of-hasenohren2

    Das müsst Ihr dann noch einmal wiederholen, schließlich braucht der Hase zwei Ohren! Beim zweiten Ohr dann die letzte Masche auf der Nadel lassen. Das erste Ohr wird von der Rückseite verwendet, damit es auch schön symmetrisch aussieht. Die beiden Ohren werden dann an den Fadenenden zusammen geknotet. Im Anschluss daran eine Schlaufe häkeln, durch die nachher Eure Serviette passt, den Ring schließen und die Fäden versäubern. Und das war’s auch schon!

    making-of-hasenohren3

    Die Ohren dann noch ein wenig in Form zupfen, damit die Spitze oben auch hübsch aussieht. Erstaunlicherweise entstehen die Schlappohren ganz von alleine. Wer ganz sicher gehen möchte, kann auch noch einen dünnen Draht durchschieben, so sind die Hasenohren dann auch noch formbar. Ein kleines Ästchen oder Blümchen schadet am Ende auch nicht.

    hasenohren-tischdeko-ostern

    Ich bin sehr angetan von meiner schnell gemachten Hasenparade und brauche jetzt auch relativ wenig drumherum. Zu viel Deko stört nur auf dem Tisch, wenn viele Leute da sind und ständig etwas herumgereicht wird. Und da sich der Tisch auch so schon fast durchbiegen wird unter der Masse an Speisen, ist weitere Dekoration fast nicht nötig. Und, was habt Ihr so geplant an Ostern?

    Viele liebe Grüße zu Euch, Eure Tanja

  • DIY | gehäkelte Eierbecher

    Ein kleines Osternest für das Frühstücksei ist aus einem Rest Zpagettigarn entstanden. Der lag da halt so in der Gegend rum und hatte nicht mehr wirklich einen Auftrag, nachdem es wirklich nur noch ein Restknäuel war und nicht mehr genug um noch ein Utensilo daraus zu machen. Aber für die zwei Eiernester hat es dann gerade noch gereicht. Die dürfen nun den sonntäglichen Frühstückstisch verschönern. Ich decke also den Tisch schön ein, mache die Kamera startklar und hole mir die letzten zwei Eier aus dem Kühlschrank. Drapiere alles nett während die Brötchen schon im Backofen knusprig werden. Die ersten Schüsse sind im Kasten, da kommt der Hausherr auch schon mit dem Brötchenkorb herbeigeeilt um ihn noch im Bild zu arrangieren. Als dann endlich alle Bilder gemacht sind, kann es auch tatsächlich losgehen mit dem gemütlichen Frühstück. Die Eier wandern auch noch schnell im Kochtopf um dort in genau 5 Minuten die perfekte Konsistenz zu erlangen. Herrlich!

    ostereierbechereiernest-aus-spaghettigarn

    Die kleinen Nester waren am Abend vorher wirklich schnell gemacht. Eine Anleitung dazu braucht es auch nicht wirklich. Man häkelt wie bei einem Utensilo einen flachen Boden bis er ca. 12 cm im Durchmesser hat. Dann zwei Reihen glatt nach oben. Danach dann nur noch jede zweite Masche häkeln, so dass sich der Kreis oben schließt. Sobald nur noch eine etwa Ø4cm große Öffnung oben offen ist wird die letzte Masche abgehäkelt und der Faden versäubert. Ist doch ganz hübsch geworden, oder?

    eierbecher-selber-machen

    Genüßlich kaue ich an meinem Brötchen, kippe einen Schluck Saft hinterher und lasse es mir so richtig gut gehen. Dann verharre ich plötzlich in der Bewegung, ein Geistesblitz durchfährt mich! Der Mann hat sein Ei geköpft und diese wunderschön gezackte Kante und das unzerstörte Eigelb in der Mitte lassen mich wie von der Tarantel gestochen aufspringen. Der Mann hat den Löffel schon im Anschlag als ich ihn unterbreche und nötige, das Ei wieder loszulassen. Schließlich muss ich auch das noch schnell fotografisch festhalten! Ein paar Bilder später darf er es sich dann aber doch noch einverleiben und ist sichtlich erleichtert.

    fruehstuecksei

    Auch ich bin seelig, schließlich habe ich noch ein wunderbares Bild der neuen, selbst gehäkelten Eierbecher in vollem Einsatz dabei herausgeholt. Und sehr froh, dass er mir nicht an die Gurgel gesprungen ist angesichts der abrupten Unterbrechung seiner sonntäglichen Frühstückszeremonie…

    Ich wünsche Euch allen einen entspannten Sonntag! Eure Tanja