• DIY | Kissenhülle im Ethnomuster aus Wollresten

    Meist kaufe ich zu wenig Garn für ein Projekt und werde dann kurz vor Schluss durch einen Mangel an Wolle ausgebremst. Oft bleibt aber auch eine größere Menge Garn übrig, die viel zu schade ist, um sie einfach wegzuschmeißen. Die Wollreste sammeln sich nun also schon seit Jahren bei mir und warten auf ihren Einsatz. Der aktuelle Trend zu Ethnomustern hat mich da aber auf eine Idee gebracht, wie ich ganz wunderbar alle Wollreste verarbeiten kann. Die Idee war schnell geboren, die Umsetzung hat dann doch etwas länger gedauert, da ich mir zunächst ein Muster ausdenken musste.

    Kissenhülle im Ethnomuster häkeln

    Das mache ich üblicherweise und in Ermangelung professioneller Software in Excel. Funktioniert aber auch ganz wunderbar. Mein Muster besteht aus 4 verschiedenen Farben. Die ersten Maschen sind noch ganz einfach. Ich habe für ein Kissen mit den Maßen 30 x 50 cm 190 Maschen mit der Häkelnadel aufgenommen und dann zur Runde geschlossen. Ich habe 5 Restknäuel á 50m für die Grundfarbe benötigt, vom dunklen beige und dem helleren grau war jeweils 1 Knäuel á 50m übrig. Vom schwarzen Garn hat ein kleiner Rest genügt.

    Da ich normale Luftmaschen optisch nicht so hübsch finde, habe ich mich wieder für diese Methode entschieden: Beim Häkeln stecht ihr nicht wie üblich in beide oben liegende Garnbögen ein, sondern nur in den hinteren Bogen. Da das aber nur beim Häkeln in Runden so schön funktioniert, wird das Kissen ebenfalls in Runden gehäkelt.

    So ging es dann Reihe um Reihe voran bis der erste Farbwechsel anstand. Da man die Rückseite bei der Kissenhülle am Ende nicht sieht, kann man einfach die neue Farbe ansetzen, den Faden mit der ersten Farbe dann auf der Rückseite mitführen. Man sollte aber immer darauf achten, dass der Faden nicht zu stramm oder zu locker ist. Alternativ kann man die Fäden auch abschneiden und dann nach jedem Farbwechsel verknoten.

    Das fertige Kissen

    Ich habe Baumwolle und Wolle verstrickt, verschiedene Garnstärken eingearbeitet sowie festeres und flusigeres Garn. Farblich musste ich mich natürlich mit dem begnügen, was als Rest zur Verfügung stand. Aber da sich meine Farbpalette ausschließlich auf Grau- Beige und Steintöne beschränkt, passt alles hervorragend zusammen. So ist eine spannende Optik und auch Haptik entstanden. Nachdem die nötige Höhe von 30 cm erreicht ist kann man die obere Öffnung gleich schließen indem man einfach den Strickschlauch glatt vor sich ausbreitet, darauf achtet, dass das Muster mittig platziert ist und dann Ober-und Unterteil zusammen häkelt. Nun noch das Innenkissen hineinschieben. Die untere Naht dann ebenfalls verschließen oder einen Reißverschluss einnähen.

    Das Kissen hat einen schönen Platz auf der Couch gefunden und versprüht hier nun ein wenig Ethnocharme. Die hübschen Kugeln in der Vase sind übrigens getrocknete Allium. Nachdem diese im Garten verblüht waren und die grünen Stengel langsam im Beet den Halt verloren hatten, habe ich mir ein paar abgeschnitten und ohne Wasser in die Vase gestellt. Getrocknet sehen sie wirklich außergewöhnlich aus.

    Noch mehr Ideen für Wollreste

    Ich habe schon viele schöne Dinge aus Wollresten gezaubert. Erst zu Ostern habe ich Euch meine kleinen Beaniemützen für Frühstückseier vorgestellt. Auch die hübschen Pompoms sind schnell aus ein paar Metern Wollrest gemacht. Einen Überzug für die Teetasse gab es schon oder auch eine Peace-Applikation für ein Kissen. Und was habt Ihr noch so für Ideen für Wollreste?

  • Garten | unser Säulengarten mit Vivanno

    dieser Beitrag enthält Werbung für Vivanno.

    Bei der Gartengestaltung gibt es unendliche viele Möglichkeiten. Gerade bei der Neugestaltung einzelner Beetflächen sucht man aber doch oft nach einem besonderen Hingucker, der alle Blicke auf sich zieht. Wir haben uns für ein sonst eher langweiliges Beet also etwas ausgedacht, dass sich von den anderen Pflanzflächen abhebt, sich aber dennoch harmonisch in den Garten integriert. Unsere neuen Vivanno-Podeste lassen sich durch das wetterfeste Material auch problemlos im Außenbereich einsetzen. Kombiniert man gleich mehrere Podeste und pflanzt diese in unterschiedlichen Höhen ein, ergibt sich ein Säulengarten der ganz besonderen Art. Und nachdem das erste Video bei Euch schon so gut angekommen ist, durfte wieder das Filmteam anreisen und uns dabei über die Schulter schauen.

    Wir haben also zur Schaufel gegriffen und Podeste mit den Höhen 60 und 100 cm auf unterschiedlichen Höhen in der Erde versenkt. Zunächst einmal haben wir das Erdreich begradigt und alles schön geharkt. Die Podeste sollten – je nach Beschaffenheit des Erdreichs – mindestens 25 cm tief im Erdreich verschwinden, damit sie auch sicher stehen. In unserem Lehmboden ist das natürlich überhaupt kein Problem. Nun haben wir das Erdreich mit Unkrautfolie abgedeckt und Lavakies aufgeschüttet.

    Wir schneiden die Folie dann oberhalb unseres Lochs entsprechend ein und stellen unser Podest hinein, dann richten wir es mit der Wasserwaage gerade aus. Nun können wir wieder Erdreich auffüllen und alles gut festtreten.

    Wir haben insgesamt 5 Säulen in der Erde versenkt. Diese sind unterschiedlich hoch und kaschieren das abfallende Gelände perfekt.

    Um die Podeste herum haben wir nun nach Herzenslust Pflanzen eingesetzt. Wir haben uns für Stipagras entschieden, dass sich mit seinen feinen Härchen herrlich im Wind wiegt. Dazu haben wir den Kies wieder ein wenig zur Seite geräumt, die Folie kreuzförmig eingeschnitten und die Ecken dann unter die Folie geschoben. So kann man auch mal eine Pflanze versetzen und die Folie kann wieder zurück geschlagen werden. Dann nehmen wir Erde heraus und füllen etwas Sand ein, denn Stipagras mag eher trockene, durchlässige Böden.

    Dazwischen lassen sich diverse Stauden platzieren. Unser Eisenkraut wächst bis zu 120 cm hoch und zeigt von Juli bis in den Herbst hinein grazile violette Blüten. Dass es zudem noch ein wahrer Bienenmagnet ist, sorgt zusätzlich für Freude.

    Zudem haben wir noch Alliumzwiebeln gesetzt. Im Frühjahr werden dann die gigantischen Zierlauch-Blüten zwischen den Säulen emporsprießen. Da die unteren Blätter beim Allium gerne auch schon vor der eigentlichen Blüte welk aussehen, sind unsere Säulen perfekt geeignet, um die unschönen Blätter zu verstecken. An die Ränder haben wir Katzenminze gepflanzt um noch ein wenig Farbe ins Spiel zu bringen.

    Für die nächste Gartenparty kommen diverse Windlichter und Öllampen zum Einsatz, die unseren Säulengarten perfekt illuminieren. Aber auch im kommenden Winter, wenn nichts blüht, wird unser Säulengarten ein echter Hingucker sein.

    Vielleicht ist das ja auch eine Idee für ein bisher langweiliges Beet in Eurem Garten?

  • DEKORATION | Wandgestaltung mit CARTIDA*

    *dieser Beitrag enthält Werbung für CARTIDA.

    Ein wenig Lokalkolorit und Heimatverbundenheit darf auch in unserem Heim nicht fehlen. Und als ich dann die tollen Poster mit den individuell wählbaren Kartenausschnitten bei CARTIDA entdeckt habe, war ich gleich hin und weg. Und dann ist es auch noch kinderleicht, sich seine Stadt auszuwählen und sich dann durch das Menü zu klicken um es perfekt zu individualisieren. Nach fünf Minuten war mein Posterdesign fertig und konnte in Druck gehen. Schon nach ein paar Tagen konnte ich das fertige Werk in den Händen halten und einen Rahmen in der Größe 70 x 100 cm damit bestücken. Das Papier ist schön fest, so dass nichts wellt. Und an der Wand sollte schon länger mal etwas Neues für frischen Wind sorgen.

    Macht sich doch super dort, oder? Ich bin ganz begeistert, wie sich der Raum verändert hat und nun viel heller und klarer wirkt. Und weil es so schön einfach war und herrlich schnell ging, durfte auch noch ein weiteres Bild meiner alten Wahlheimat München mit in den Druck. Dabei war es gar nicht so einfach, aus den vielen verschiedenen Designvarianten das Passende herauszusuchen. Der Shop an sich ist wirklich sehr übersichtlich gestaltet und man klickt sich sicher und souverän durch das Menü. Da jeder Ort dieser Erde abbildbar ist und man auch den Kartenausschnitt sowie den Text individuell anpassen kann, dauert es aber dann doch bisweilen ein wenig, die endgültige Entscheidung zu treffen.

    Es stehen noch diverse Formate zur Auswahl, die sich perfekt an den Rahmen anpassen. Am Ende habe ich mich doch noch entscheiden können und es kommt ein wenig Farbe ins Spiel – zumindest für meine Verhältnisse. An der Betonwand macht sich der Sepialook besonders gut. Und da München auch immer wieder eine Reise wert ist und ich schöne Erinnerungen an meine Zeit dort habe, darf es hier nun den Charme der Vergangenheit versprühen.

    Noch eine Stadt hat es aufs Poster geschafft. Aller guten Dinge sind drei, oder wie war das? Nach Stockholm wollte ich schon immer mal. Und für die Reiseplanung ist so ein Stadtplan tatsächlich eine praktische Sache. So kann ich mich schon mal darauf einstimmen und alles verinnerlichen. Ich finde die Idee einfach großartig, sich individuelle Wanddekorationen einfach und unkompliziert nach Hause zu holen. Hinter CARTIDA stehen Dominik, Oliver und Kai, die den Trend erkannt und in Ihrem Online-Shop für uns realisierbar gemacht haben. Ursprünglich kommen die Drei aus der Software-Entwicklung und entwickeln seit 2008 Open-Source-Software für Geodaten. Sie hatten also schon immer mit Karten zu tun und waren von Anfang an fasziniert von den Themen Kartographie, Geographie und den unzähligen Möglichkeiten wie man die Welt darstellen kann. Letztes Jahres kam ihnen dann die Idee, dass sie die Karten, die sie bisher immer nur digital vor sich hatten, auch mal ausdrucken könnten. Und so entstanden die ersten Drucke ihrer Heimat- und Lieblingsstädte für die eigenen Wohnungen.

    Für die Macher ist der Online-Shop etwas ganz Besonderes. Zum einen ist CARTIDA das erste Produkt, welches man in die Hand nehmen und anfassen kann. Dominik erklärt: „Das ist schon ein tolles Gefühl nach Jahren der Software-Entwicklung bei der man „nur“ Nullen-und-Einsen hin- und herschiebt oder eine Software ausliefert!“ Zum anderen wollen sie mit CARTIDA allen die Möglichkeit geben sich die Welt und somit auch Erinnerungen nach Hause zu holen. Und so schwärmt Dominik: „Es gibt so viele schöne Orte auf dieser Welt. Oft verbindet man mit bestimmten Orten ein bestimmtes Gefühl und Erlebnisse. Diese wollen wir mit dem Blick auf die Karte wieder aufleben lassen. Bei mir ist es zum Beispiel die Hochzeitsreise durch Kanada oder der einfache Blick auf die Heimatstadt, die man länger nicht besucht hat. Für andere ist es der Halbmarathon, den sie gelaufen sind und sich dann einfach direkt das Gefühl des Stolzes wieder einstellt. Dies ist auch ein Grund, warum CARTIDA für unser Dreierteam ein echtes Herzblut-Projekt ist.“

    Und weil die Drei auch Eure Wände gerne verschönern wollen, gibt es hier noch einen Gutscheincode über 10% Rabatt auf Euren nächsten Einkauf! Einfach bei der Bestellabwicklung den Code mx2017-10-cv2 eingeben und bis zum 30.04.2017 im CARTIDA-Shop sparen.

    Nicht nur für meine eigenen Wände, sondern auch für Freunde und Verwandte zum Umzug, Geburtstag, zur Hochzeit oder einfach nur so sind die Poster eine tolle und individuelle Geschenkidee. Einen Reisegutschein kann man auch nicht schöner verpacken, oder?

  • Dekoration | Träum was Schönes!

    enthält Werbung für HelloSunday.

    Einen nicht ganz unwesentlichen Teil unseres Lebens verbringen wir schlafend. Das Schlafzimmer wird aber tatsächlich bei der Raumplanung ständig unterschätzt. Dabei ist es so wichtig gerade hier für einen harmonische und entspannte Raumstimmung zu sorgen. Mit schönen Wohntextilien kann man ganz einfach dafür sorgen, dass es gemütlich und heimelig wird und man unbeschwert einschlafen kann. Wenn der Tag mal wieder angefüllt war mit Eiligem und Lästigem fällt es manchmal tatsächlich schwer, wirklich abzuschalten und die Seele baumeln zu lassen. Eine gute Tasse Tee kann da Wunder bewirken, eine kuschlige Atmosphäre, ein wenig Kerzenlicht und weiche Kissen tun ihr übriges. Heute probieren wir mal das Gästezimmer zum Schlummern aus, schließlich muss man ja testen, wie sich unsere Gäste in diesem Raum so fühlen. Ein lustiges Experiment, wir fühlen uns irgendwie wie im Urlaub. Was nicht zuletzt daran liegen mag, dass hier ein paar neue Accessoires von HelloSunday eingezogen sind, die den Look des Raumes komplett verändert haben.

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    Der Raum steht nun ganz im Zeichen des Mandala. Die geometrischen Muster haben nicht nur eine besondere spirituelle Bedeutung, sondern strahlen auf mich trotz der Musterung auch eine ganz besondere Ruhe aus. Man kann sich herrlich darin verlieren. Selbstverständlich passen die hübsche Fleecedecke und das kuschelige Dekokissen großartig in das bestehende Ambiente. Neu sind allerdings die dunklen Blau- und Violetttöne. Damit liege ich absolut im Trend und bin schon versucht, den kompletten Raum so auszustatten.

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    Besonders angetan hat es mir aber das Holzschneidebrett mit dem schönen Muster. Das lässt sich auch gleich ganz wundervoll zum Tablett umfunktionieren und so muss ich die heiße Tasse nicht auf den Knien balancieren. Neben Textilien bietet HelloSunday vor allem auch schöne Poster mit Drucken diverser begabter Künstler an. Die stehen in verschiedenen Größen und auch gleich mit unterschiedlichen Rahmen zur Verfügung.

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    Was gibt es bitte Schöneres, als Sonntags aufzuwachen, so ganz ohne Wecker und sich nochmal gemütlich in die Kissen zurücksinken zu lassen? Da draußen zwitschern die Vögel und ein paar Sonnenstrahlen dringen durch die Jalousien. Herrlich weiche Kissen und eine kuschlige Decke halten mich warm, der ganze Tag liegt noch vor uns. Die Aussicht auf ein gemütliches und ausgedehntes Frühstück lässt mich wohlig schnurren. Ich mag Sonntage!

    Träumt was Schönes!

    Eure Tanja

  • Dekoration | Dekoinseln setzen Akzente im Raum

    Heute mal wieder ein paar Bilder aus dem Hause mx | living. Ich hatte Euch ja schon den neu gestalteten Bereich oben in unserem zu groß geratenen Flur – liebevoll Lounge genannt – gezeigt. Die gegenüber liegende Seite aber bisher noch vorenthalten. Es sind ehrlich gesagt so viele Bilder entstanden, dass ich nun einfach einen zweiten Beitrag daraus gemacht habe. So viele kleine Details sind neu hinzugekommen. Eine Reise bildet ja nicht nur, sie inspiriert auch ungemein. Vor allem, wenn man in Belgien unterwegs ist. Hier gibt es eine Fülle an wunderschönen Orten und vor allem auch sehr kreative Köpfe und innovative Läden. Ich bin also mit vielen neuen Ideen nach Hause zurückgekehrt, die es alle umzusetzen galt. Ein paar neue Errungenschaften von unserer Trödelreise sind natürlich auch mit dabei.

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    Überall waren dort große Glasvasen mit eher kleinen Pflänzchen am Boden zu sehen. Meine Interpretation ist etwas weiter oben gelandet, so dass ich auch im Zweifel mal mit den Händen bis an meine Pflanze komme. Die Vase stammt aus dem vorhandenen Bestand, ein Besuch im Gartencenter war nun leider nötig um noch das passende Innenleben zu finden. Etwas recht anspruchsloses ist hier sicher von Vorteil. Die alten Wäscheklammern haben es mir ja besonders angetan. Auch wenn ich diese nun nicht unbedingt täglich im Einsatz haben werde, machen sie doch optisch richtig was her.

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    Auch kleine alte Stempel sind immer wieder ein Hingucker. Ein kleines M und das passende X habe ich in einem Trödelladen in Antwerpen erstanden und war richtig seelig, dass ich endlich meine beiden Buchstaben zusammengebracht habe. Es ist gar nicht so einfach, ein M zu finden, das kann ich Euch sagen… daraus ist nun eine hübsche Dekoinsel entstanden, die die Blicke auf sich zieht.

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    Ein paar Grasbüschel aus dem Garten runden das Bild ab und werden sicher bald wieder durch neues Gestrüpp ersetzt. Dummerweise halten die Wedel nicht allzu lange und fangen irgendwann an, ziemlich zu bröseln. Aber schön sehen sie aus, und Nachschub gibt es ja reichlich, der Garten bietet gerade alles in Hülle und Fülle…

    Trödelgrüße, Eure Tanja

  • DIY | Windlicht aus Beton und Glas

    Mit Beton zu arbeiten hat mich ja schon viele Nerven gekostet. Vor allem die falschen Kunststoffformen und mangelnde Geduld in der Trocknungsphase haben bisweilen für ein bisschen Frust gesorgt. Diesmal klappt es aber auf Anhieb, ganz sicher! Bin ja jetzt schon ein alter Hase… Die Idee zum Projekt kam mit dem Vorratsglas für ein paar Euro aus dem Möbelhaus. Den Deckel hatte ich schon frühzeitig entsorgt und den Glaszylinder kurzerhand als Vase umhäkelt. Schöne Idee, aber noch nicht gut genug. Also soll das Glas nun einen schönen Fuß aus Beton bekommen um zukünftig als Windlicht im Garten für abendlich romantische Stimmung zu sorgen. Und mit dem massiven Fuß fällt dann auch garantiert nichts um.

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    So weit, so gut, leider fehlte noch eine passende Form für den Fuß. Silikon ist ja ideal für den Betonguss, da bleibt nichts kleben und es lässt sich dann auch wunderbar wiederverwenden. Aber eine solche Form gibt es nur für Kuchen und ist dann auch gleich ganz schön teuer. Manchmal kommt einem dann aber ja der Zufall zur Hilfe und man findet unverhofft genau das, was man gesucht hat. Und zwar im Baumarkt. Ein simples Plastikschälchen zum Anrühren von Putz. Na also! Den Beton nach Anleitung auf der Packung anrühren und dann die Form ca. zur Hälfte füllen. Eine Stunde antrocknen lassen, dann den Glaszylinder hineinstellen und mit weiterem Beton auffüllen. Es macht Sinn, auf einen möglichst geraden Untergrund zu achten und nochmal zu prüfen, ob denn auch das Glas wirklich exakt ausgerichtet ist.

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    Dann braucht es wieder ein wenig Geduld bis die Schale komplett ausgetrocknet ist. Nach 1 – 2 Tagen ist es soweit und die Form kann entfernt werden. Mich machen solche Wartezeiten ja immer ganz schön fertig. Wenn ich losgelegt habe, möchte ich gerne so schnell wie möglich auch das fertige Ergebnis sehen. Aber diesmal habe ich wirklich durchgehalten! Noch ein wenig schleifen, so dass die Oberfläche schön glatt und homogen wird. Eine passende Blockkerze findet sich sicher in jedem Haushalt. Und nun steht lauen Sommerabenden draußen im Kerzenschein nichts mehr im Wege.

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    Das Wetter würde heute sogar passen für einen gemütlichen Grillabend, ein wenig kalt ist es aber derweil schon noch. Und so darf mein Projekt erstmal hier drinnen stehen bleiben und einfach nur gut aussehen.

    Kreative Grüße, Eure Tanja