• DIY | Herberge zum rostigen M

    Seit Monaten, nein Jahren waren wir schon auf der Suche nach einem schönen alten, möglichst großen Buchstaben für die Wanddekoration. Gerne mit einer alten Leuchtstoffröhre, rostig und mit einer einzigartigen Geschichte. Ein M sollte es sein, aus recht nahe liegenden Gründen. Dummerweise ist das nicht nur der beliebteste Buchstabe, sondern auch der Seltenste und so sind wir bisher nicht fündig geworden. Und dabei haben wir schon jeden Trödler abgegrast und das Netz wöchentlich durchforstet. Das Passende war nie dabei. Zu klein, so neu oder zu verschnörkelt. Grün oder Gelb kam auch nicht in Frage. Und so hatten wir langsam aber sicher die Hoffnung aufgegeben.

    rostiges-M

    Aber unverhofft kommt ja oft und so dürfen wir inzwischen jeden Morgen mit diesem wundervollen Anblick erwachen. Dieses wunderschöne M ist mitnichten ein altes Schätzchen, sondern absolut brandneu. Ein guter Geist hatte ein ähnliches Stück für Freunde geschweißt und als wir andächtig staunend davor standen und vor lauter Begeisterung wie die Rumpelstilzchen drumherumgehüpft sind, hatte er ein Einsehen. Nur kurze Zeit später erhielten wir die Nachricht, dass er auch für uns einen Buchstaben geschweißt hat. Vielen, lieben Dank an den großzügigen wie auch sehr begabten Spender!!! Du hast uns so eine Freude gemacht! Und nun hoffen wir natürlich, dass Du dein Kunstwerk bald mal hier besichtigen kommst.

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    Und bald konnten wir unseren neuen Schatz dann in den Händen halten. Schön angerostet war er schon, nun musste er noch den nötigen Usedlook bekommen. Dazu haben wir noch mehrmals geschliffen, solange poliert, bis er grau wurde und immer wieder stellenweise nachgearbeitet. Um ihn noch ein wenig nachrosten zu lassen, braucht es auch nicht viel mehr als Wasser und Geduld. Besonders in den Ecken haben wir nochmal ordentlich Rost angesetzt.

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    Schließlich ist das gute Stück dann noch mit selbstklebenden Spiegelaufhängungen an der Wand fixiert worden. Und nun sind wir sowas von zufrieden! Das lustige Ding daneben ist übrigens eine alte Krabbenreuse. Die ist bei einem der zahlreichen Besuche beim Trödler in unsere Fänge gerate und rundet das Bild perfekt ab wie ich finde.

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    Kombiniert mit dem großen alten Schrankkoffer und kupferfarbenen Accessoires mit piratischem Totenkopfmotiv haben wir uns in unserem Schlafzimmer nun ein wenig Seefahrerstimmung erzeugt. Fehlt nur noch ein schönes großes Segel über dem Bett…

    Na denn man tau! Viele Grüße, Eure Tanja

  • DIY | geprägtes Lederetikett für meine Kissenhülle

    Das Kissen kennt Ihr schon aus diesem Beitrag vom letzten Jahr, nur was es mit diesem Lederetikett auf sich hat, dass muss ich noch erklären. Ich finde ja solche Label ganz großartig, mit denen man seine eigenen Werke markieren kann. Leider ist es nur in recht großer Menge möglich, für sich selber welche anfertigen zu lassen. Vor sehr vielen Jahren habe ich mal Webetiketten machen lassen, die zwar längst nicht mehr das aktuelle Logo zeigen, aber dennoch immer wieder Verwendung finden. Ich habe noch sehr, sehr viele davon. Neue machen zu lassen kommt also nicht in Frage. Besonders schön fand ich immer geprägtes Leder… Und so war die Idee geboren, ein dummer Zufall brachte mich dann auf den Trichter, dass man das tatsächlich auch selber machen kann. Und es ist nicht einmal besonders schwierig und bedarf auch keiner großartigen Ausrüstung.

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    Man nehme also ein Stück möglichst dünnes Leder und schneide es grob zu. Eher mehr Rand lassen, abschneiden kann man ja später immer noch… Nun in eine Schüssel mit heißem Wasser und Backpulver geben (1 Pk. Backpulver auf 500 ml Wasser) und ca. 15 Minuten einweichen lassen. Das Leder aus der Schüssel nehmen und abtrocknen. Bei mir hat das Leder stark abgefärbt, also lieber Handschuhe anziehen und mit Küchenkrepp trocken tupfen. Das noch feuchte Leder dann auf eine erhabene Form geben. In meinem Fall war das ein kleiner Holzstempel mit meinem Logo. Ich könnte mir aber auch gut vorstellen, dass eine Sicherheitsnadel, ein schöner Schlüsselanhänger oder ein einzelner Buchstabe aus MDF (aus dem Bastelgeschäft) eine wunderbare Alternative ist. Da sind Eurer Phantasie keine Grenzen gesetzt. Nun so lange an den Kanten herumdrücken, bis sich die Kontur deutlich im Leder abzeichnet. Ich habe zudem ein Skalpell zur Hilfe genommen um die Konturen besonders stark auszuprägen. Das Lederstück nun glatt auslegen und dann heißt es warten, bis es wieder trocken ist.

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    Um nun das entstandene Lederlogo auch auf das Kissen zu bekommen, habe ich zunächst die Nahtlinie mit dem Skalpell und einem Lineal leicht in das Leder geritzt, mit Hammer und Nagel die Nähpunkte dann vormarkiert, damit es auch schön gleichmäßig wird. Es ist so auch viel einfacher, nachher durchzustechen und man erspart sich viel Mühe und zerpiekste Fingerkuppen. Danach dann mit der Schere das Etikett auf das endgültige Maß bringen. Jetzt muss es nur noch angenäht werden, das ging eigentlich auch ganz zügig. Ich habe den Faden einfach doppelt genommen in Ermangelung eines schönen, dicken Garns. Das habe ich leider recht lange vergebens gesucht. Vor dem Umzug habe ich damit zuletzt Kohlrouladen zusammengewickelt, soweit meine Erinnerung. Wo es derweil gelandet ist, werde ich dann wohl irgendwann durch Zufall erfahren…

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    Das Kissen ziert nun die Bank im Wohnzimmer und ist jetzt ein richtiger Hingucker. Nachdem ich noch so viele Lederreste habe, pirsche ich schon ein paar Minuten durch das Haus und frage mich, was denn nun sonst noch alles so ein Etikett gebrauchen könnte. Und ganz sicherlich fällt mir dazu bald etwas ein…

    Viele liebe Grüße, Tanja

  • Der erste Bloggeburtstag

    Heute ist doch tatsächlich mein erster Bloggeburtstag! Vor genau einem Jahr erschien der erste Post und es ging los mit mxliving. Am Anfang habe ich nur so ganz allein vor mich hingewerkelt, keinem so recht erzählt, was ich da in meiner Freizeit so treibe. Und so vergingen einige Monate, bis es tatsächlich mal ein wenig umtriebiger wurde auf dem Blog. Durch den Sonntagsblick durch’s Schlüsselloch im Januar 2014 auf Sanvie wurden plötzlich ein paar Leser auf mich aufmerksam. Vielen Dank nochmal liebe Kerstin, das war der Startschuss! Und ab diesem Zeitpunkt war auch ich nicht mehr zu bremsen. Ich habe mich dann auch bei facebook angemeldet und mich mit Pinterest verlinkt. Eine schöne Blogroll kam hinzu und das Blogdesign wurde noch verschönert (Danke Marc!). Alle Beiträge erschienen auf Bloglovin und es kamen immer mehr Follower dazu. Das hat mich erst einmal sehr erstaunt und natürlich auch sehr gefreut! Jeder Einzelne von Euch!

    mxliving

    Inzwischen sind 250 Beiträge erschienen, über 1.500 Kommentare habt Ihr mir hinterlassen, es sind inzwischen um die 10.000 Besucher im Monat, die vorbei schauen. Das ist wirklich überwältigend! Ein kleines Best-off der letzten 12 Monate in Bildern habe ich Euch zusammen gestellt, um mein Jahr nochmal Revue passieren zu lassen.

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    Lieben Dank Euch allen für Eure Kommentare, alle lieben Rückmeldungen und dass Ihr immer wieder bei mir vorbei schaut! Ich bin gerührt und voller Freude, dass ich Euch mit meinen Bastelideen, den Shoppingtipps und Einblicken in meine vier Wände zu Hause besuchen darf! Danke…

  • DIY | @ home

    Eine hübsche Dekoidee ist dieses @-Zeichen, dass ich einfach mit mattem, schwarzen Lack angesprüht habe. Passt schön zu meinem Hobby und sieht auch noch einfach unverschämt gut aus! Eigentlich war das braune Pappmachezeichen, dass ich im Internet bestellt habe, als Geburtstagsgeschenk geplant. Wurde aber leider zum Stichtag nicht fertig, so dass ich mir spontan was anderes einfallen lassen musste. Und übrig geblieben ist dann das braune Pappding, das ewig in der Schublade lag. Jetzt habe ich es in mehreren dünnen Schichten schwarz angesprüht und immer wieder trocken  lassen zwischendurch.

    @zeichen

    Ich hatte ja gehofft, es würde ganz von alleine aufrecht stehen bleiben, ist ja schließlich ein paar Zentimeter breit. Das hat jetzt nicht so fantastisch funktioniert, aber wenn man es an etwas anlehnt, wird es schon gehen!

  • DIY | Schriftzug aus Tafelfolie

    Mit kleinen Mitteln kann man in kürzester Zeit so viel erreichen. Mein Galeriesockel wollte gerne ein wenig spannender werden und alle Blicke auf sich lenken. Aus einem Stück von der Tafelfolie, die von meiner Aktion mit der Teebox übrig geblieben ist, wurde so in ein paar Minuten ein dekorativer Schriftzug. Natürlich kann mann auch d-c-fix-Folie nehmen, da sind der Phantasie und auch den Mustern ja keine Grenzen gesetzt. Um den schwarz-weiß Kontrast in meinen vier Wänden noch ein wenig zu intensivieren, habe ich mich aber für schlichtes Schwarz entschieden. Alles was Ihr braucht sind Folie, Vorlagen, einen Drucker und eine Schwere. Hört sich einfach an? Ist es auch! Und wenn es Euch an einem Galeriesockel mangelt, nehmt Ihr einfach eine Kommode, einen Tisch, einen Schrank oder was bei Euch sonst langweilig aussieht! Oder Ihr baut Euch auch gleich noch einen Galeriesockel…

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    Einfach Buchstaben in der Schriftart Deiner Wahl spiegeln und in A4 Größe ausdrucken. Diese dann auf die Rückseite der Folie legen und die Konturen nachzeichnen. Ausschneiden, aufkleben, dekorieren, fertig! Da kann gar nichts schief gehen – dachte ich! Der erste Buchstabe, den ich ausgeschnitten habe, saß aber leider ein bisschen krumm auf dem Sockel. Kann man ja einfach wieder abziehen, oder? Ähem, naja, wenn man ein bisschen vorsichtig ist und nicht daran herumreisst bestimmt. Das zweite Exemplar ist aber sowieso viel schöner geworden als das Erste…

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    Ein  besonders schöner Effekt ist das über die Kante geklebte „a“. Da schaut von von Weitem gleich auch noch mal genauer hin, ob es sich nun um eine optische Täuschung handelt, oder mein Buchstabe irgendwie krumm geworden ist. Und jetzt kann garantiert niemand mehr die Holzskulpturen von Georg Schulz übersehen, die meinen Essbereich zieren.

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    Ich liebe seine Arbeiten sehr und bin furchtbar stolz auf die Anzugträger, die bei mir wohnen.

  • Kleines Stillleben aus der Küche

    Ein kleines Stillleben aus der Küche heute bei mir. Das Schild ist von Butlers, gibt es immer wieder mit verschiedenen Drucken. Dieser passte einfach so schön… Obwohl ich gerne koche und auch ganz gut, kommt es doch ab und an zu kleinen bis mittelschweren Krisen. Ich weigere mich ja standhaft, nach Rezept zu kochen. So nach dem Motto: „Ach, das kann ja so schwierig nicht sein…“  koche ich dann einfach mal drauf los und probiere zwischendurch des öfteren. Zumal in vielen Rezepten ganz abstruse Ingredienzen abverlangt werden, bei denen ich ab und an erst mal googeln muss, was sich dahinter eigentlich verbirgt. Diese werden dann – da oft schwer zu beschaffen – auch gern mal weggelassen oder durch sinnvoll erscheinende Alternativen ersetzt. Das erweist sich nicht unbedingt immer als weise Entscheidung… Klappt also meistens – aber eben nicht immer. Dann gibt es nichts Anständiges zu essen und der Dönerstand um die Ecke kommt zum Einsatz.

    krisenherd

    Die Eule ist ein kleines Wandtattoo von Cats on appletrees, dass ich mir gegönnt habe. Schaut herrlich dämlich aus der Wäsche, oder? Das tröstet mich dann ungemein, wenn in der Küche mal wieder was schief gelaufen ist… Bringt mich aber auch an guten Tagen immer wieder zum Schmunzeln. Weniger schön ist allerdings der Effekt der verfluchten Rauhfasertapete. Wer hat das Zeug erfunden? Und warum gibt es immer noch Menschen, die damit ganze Häuser ausstatten? Das Zeug bringt mich beim Fotografieren immer wieder aus der Fassung. Aber da muss man leider durch in einer Mietswohnung…