• Herbstbeginn und Kerzenleuchter

    Es ist offiziell Herbst. Und das spürt man auch an allen Ecken und Enden! Es ist kalt geworden, oft regnerisch und geschlossenes Schuhwerk damit absolut unerlässlich! Jetzt mag ich es wieder kuschelig und warm. Die Häkeldecke wird wieder ausgepackt und abends eine Tasse Tee aufgebrüht. Und das ist auch gut so. Der Sommer hätte zwar ein wenig sommerlicher sein können, aber man kann nicht alles haben. Jetzt nehmen wir es eben einfach, wie es ist. Zu einem kuscheligen Abend gehören irgendwie auch Kerzen. Und da die Kerzenleuchter aus Mangoholz, die ich letztes Jahr angeschafft habe, leider inzwischen optisch durch das Kerzenwachs gelitten haben und daher so nicht mehr zum Einsatz kommen werden, habe ich diese ein wenig aufgehübscht und in eine neue Optik verpackt. Sie waren leider auch sehr leicht und daher nicht besonders standfest. Das hat sich inzwischen geändert!

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    Zur Vorgehensweise muss ich gar nicht viel sagen, oder? Eine wundervolle Schweinerei mal wieder… Spachtelmasse angerührt, ein wenig dunke Farbe hinzugegeben für den Look und danach mit den Fingern großzügig und großflächig verteilt. Eigentlich ein sehr sinnliches Erlebnis. Bis man dann fertig ist und die Hände nach dem waschen zwar wieder sauber, dafür aber auch extrem trocken und rauh sind…

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    Die Kerzenständer sehen jetzt aus, als hätte ich mir etwas Neues gegönnt und verschwinden jetzt auch nicht mehr so schnell im Dekoschrank… Der ist auch leider randvoll gefüllt mit gerade nicht benötigter Deko. Ich sollte doch mal nachschauen, was ich sonst noch so alles einschmieren kann!

  • DIY | Einkaufstasche oder a wie Apfel

    Lange nichts mehr gestempelt… Das soll sich heute ändern! Der schwarze Stoffbeutel (von Hema) landete vor kurzem in einer größeren Lieferung bei mir und wird heute noch verschönert! Ich habe irgendwo mal etwas Ähnliches gesehen, und wollte schon lange mal ausprobieren, ob das auch bei mir klappt! Die Idee ist tatsächlich so einfach wie simpel: mit Hilfe einer Schablone und mehreren kleinen Stempeln ein Motiv “negativ” auf einen Untergrund bringen. Das Besondere daran? Ein eindeutiges Statement: in meinem Fall eine Einkaufstasche mit einem a wie Apfel. Oder Ananas. Oder Abflussreiniger…

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    So wird’s gemacht:

    Schablone wählen. Das kann ein Herz sein, ein Stern oder auch jedes anderes Symbol. Ich habe mich für einen Buchstaben entschieden. Ausdrucken und ausschneiden. Die Tasche bügeln, so dass sie schön glatt vor Euch liegt und die Schablone mit ein bisschen doppelseitigem Klebeband fixieren.

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    Jetzt habe ich mir unterschiedliche Stempel herausgesucht – zufälligerweise alle mit einem a – und die Ränder der Schablone mit Stoffmalfarbe bestempelt. Wenn man kein Stempelkissen hat, kann man sich auch aus einem alten Spülschwamm eins basteln. Danach die Schablone vorsichtig entfernen und das Ganze trocken lassen. Zum Fixieren nochmal bügeln. Leinenbeutel sind ja sowas von retro und völlig langweilig… Dachte ich, finde meinen aber eigentlich ganz gelungen. Und daher darf er jetzt auch gerne immer mit zum Einkaufen!

  • DIY | Was ist Mod Podge? Eine Anleitung…

    Auf Pinterest findet man ja bekanntlich die tollsten Sachen und Inspirationen, auch ich kann Stunden damit zubringen hier herumzustöbern. Und diverse Male ist mir schon Mod Podge begegnet ohne dass ich hätte sagen können, was das nun eigentlich ist. Irgendeine Art von Kleber, oder? Und dann stand ich in einer Xenos-Filiale und konnte meinen Augen kaum trauen, dass es dort für ein paar Euro alle Sorten Mod Podge gibt, die man auch in Amerika bekommt. Also habe ich mal aus lauter Neugier ein Fläschchen eingepackt und mich dann daran gemacht mir eine Anleitung zu suchen. Leider findet man recht wenig auf deutsch, daher nun heute meine lange und ausführliche Erklärung dazu!

    Mod Podge ist eine wasserbasierter Versiegler, Kleber und Lack. Man kann damit erstaunliche Bastelleien realisieren, wie z.B. ausgedruckte Bilder auf Holz oder Leinwand übertragen. Und das Ganze ist auch noch ganz einfach! Ich habe schon seit langem den Plan gehabt, meine Kleiderbügel an der Garderobe ein wenig aufzuhübschen. Und diese Idee lässt sich nun mit dem amerikanischen Wunderkleber angeblich ganz leicht realisieren. Also fangen wir doch einfach mal ganz von vorne an.

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    So wird’s gemacht:

    Als Motiv habe ich mir diese alten französischen Briefstempel ausgesucht und mit einem Laserdrucker in der genauen Größe ausgedruckt (mit einem Tintenstrahldrucker funktioniert es nicht, das habe ich persönlich ausprobiert…). Wichtig ist dabei, dass das Motiv vorher gespiegelt wurde! Es empfiehlt sich, so dünnes Papier wie möglich zu verwenden. Mit meinem 80g Kopierpapier hat es ganz gut funktioniert! Dann das Motiv in entsprechender Größe ausschneiden. Bitte seid mir nicht böse, dass die Flasche nur noch in S/W zu sehen ist, die Originalfarben sind so unendlich hässlich, dass ich den Anblick nur ganz schwer akzeptieren kann…

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    Für mein Projekt habe ich nun weiße Kleiderbügel (von IKEA) genommen und hier zunächst die Oberfläche des Bügels mit dem mod podge eingepinselt, dann das Motiv mit der bedruckten Seite nach unten darauf gelegt, angedrückt und nun auch noch das Papier mit dem Kleber eingeschmiert. Dann sollte es ca. 24 Stunden trocknen. Anschließend wird es dann erst richtig interessant… Unter Zuhilfenahme von ein wenig Wasser das Papier mit einem Spülschwämmchen vorsichtig entfernen. Nicht zu fest rubbeln! Die Papierschichten lösen sich nach und nach, dann besser nur noch mit den Fingern darüber streichen um die Schichten vorsichtig nach und nach zu lösen. Im Zweifel erstmal wieder trocknen lassen. Den Vorgang wiederholen, wenn nach dem Trocknen noch Papierrückstände zu sehen sind.

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    Das Motiv ist nun übertragen und hält auch eine ganze Weile. Wenn es aber mit Wasser in Berührung kommt, verschwindet es auch mit der Zeit wieder. Wenn es für den Außenbereich sein soll, einfach nochmal mit Klarlack besprühen – dann ist es für die Ewigkeit. Meine Kleiderbügel haben nun in der Garderobe Ihren Platz gefunden.

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    Sieht doch ganz dekorativ aus in Kombination mit den Nude-Tönen… Hat unglaublich viel Spaß gemacht und ist ein ganz kleines bisschen wie Magie… Unbedingt ausprobieren! Und wer keine Xenos- Filiale in der Nähe hat, versucht sein Glück einfach mal bei drei-zwei-eins, da wird man auch fündig! Unbedingt ausprobieren!

  • DIY | Matroschka als Nadelkissen

    Dass ich Matroschkas mag, hatte ich schon mal erwähnt, oder? Auf einem Trödelmarkt vor ein paar Wochen habe ich eines dieser Püppchen gesehen und spontan eine Idee entwickelt. Der Verkäufer wollte allerdings satte 10,00€ für seine Matroschken haben, das war mir dann doch zuviel für den Zweck, für den die Gute vorgesehen war. Abends habe ich es dann bereut, sie nicht mitgenommen zu haben, samt Ihre vielen Kinderlein. Vor ein paar Tagen dann der nächste Trödelmarkt und ich hatte Glück: dieses Exemplar hat leider alle guten Zeiten hinter sich, war schon mehrfach geklebt worden und die Farbe an vielen Stellen schon abgeblättert. Auch war kein “Innenleben” mehr vorhanden und für 1,00€ wechselte das Püppchen seinen Besitzer. Der ursprüngliche Plan war leider dahin, daher musste ich zu Schleifpapier und Lack greifen, um meine Matroschka ansehnlich zu machen. Ist am Ende dennoch viel schöner geworden, als ich mir das je hätte vorstellen können…

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    So wird’s gemacht:

    Voller Tatendrang habe ich mich ans Werk gemacht und die geklebten Stellen ein wenig abgeschliffen, dann die Stellen, die keine Farbe abkriegen sollten, abgeklebt und das Ganze einfach mit mattem, schwarzen Lack besprüht. Dann trocknen lassen. In der Zwischenzeit habe ich mal in meinen Stoffresten gewühlt und ein Stück hellgrauen Wollstoff gefunden, ein ca. 25 x 25 cm großes Stück herausgeschnitten und Nadel und Faden besorgt.

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    Dann einen Kreis ganz grob abgenäht und die Fäden vorsichtig zusammengezogen. Mit einer vollen Ladung Füllwatte dann schön fest ausgestopft und die Fadenenden verknotet. Um sicher zu gehen, dass es nicht reißt, habe ich den unteren Teil dann noch mit einer Kordel fest zusammen gebunden. So kann garantiert nichts mehr verrutschen. Das runde Kissen nun mehr oder weniger gewaltsam in den unteren Teil der Matroschka gestopft und geschaut, dass alles an der richtigen Stelle sitzt. Und schon konnte ich meine Nadeln hinein piksen.

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    Entstanden ist ein richtig schönes Nadelkissen, dass man auch verschließen kann. So staubt es nicht ein. Ich bin so begeistert von meiner Matroschka, dass ich schon allein deswegen demnächst öfter mal nähen werde!!!

  • DIY | wie aus ein paar Filzkugeln und einer Dose ein Hingucker wurde

    Ich hatte noch ein paar Filzkugeln übrig von meiner Untersetzeraktion aus dem Februar (hier könnt Ihr nochmal schauen) und habe schon recht lange überlegt, was ich daraus jetzt noch Hübsches machen könnte. Nachdem die neue Heißklebepistle eingetroffen war, musste nun schnell ein Projekt her um mal auszuprobieren, ob sie auch gut funktioniert. Die Dose habe ich dann aus meinem Küchenschrank gemopst und einfach mal angefangen, die kleinen runden Filzbällchen auf dem Deckel zu verteilen und mit reichlich Heißkleber zu fixieren. Hat ganz wunderbar funktioniert, die Kugeln halten so bombenfest, dass man schon schnell sein muss, um noch irgendwas zu verschieben. So wurde der Deckel immer kugeliger, bis schließlich keine mehr übrig waren.

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    Zum Schluss habe ich noch die Dose aus Rattangeflecht weiß angesprüht, damit die Farben besser zusammenpassen. Alles über Nacht trocknen lassen und dann das neue Bastelgut kritisch beäugt. Sieht irgendwie abgefahren aus. Ich habe mich noch nicht so recht entschieden, ob ich es absolut cool oder irgendwie misslungen finden soll. Fest steht aber eindeutig, dass es eine solche Dose kein zweites Mal auf der Welt gibt und man sie ein einzigartiges Designerstück nennen darf, dass sicher viele Blicke auf sich zieht. Man meint Ihr?

  • kleines Mitbringsel zum Einzug

    Grillfest, Einweihungsparty oder Geburtstagsfeier. Was bringe ich mit? Oft möchte man ja nur nicht mir leeren Händen kommen… Zu meinem speziellen Anlass habe ich mir eine besonders schöne Verpackung für ein flüssiges Geschenk einfallen lassen und die hübschen Flaschen (aktuell bei H&M) damit befüllt, ein Etikett daran befestigt und das Ganze mit einem schicken Küchenhandtuch und einem Körbchen arrangiert. Die Flüssigkeit, die in der Flasche gelandet ist, bleibt noch ein Geheimnis, dass ich aber ganz sicher bald lüften werde… Um ganz ehrlich zu sein, musste es mit der Herstellung ebendieser ziemlich schnell gehen, da die Abfahrt irgendwie dann ganz plötzlich unmittelbar bevorstand. Da blieb keine Zeit mehr um alles hübsch zu dekorieren, die Fotolampen aufzustellen, alles ganz in Ruhe auszuleuchten und dann diverse Bilder zu machen. Aber das Rezept kommt auch ganz bald – versprochen!

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    So einfach kann ein tolles Mitbringsel sein. Dazu noch ein bisschen Brot und Salz zur Einweihung, ein Blümchen zum Geburtstag und ein Salat zur Grillfeier. So macht man sich zu einem gern gesehenen Gast auf jedem Event! Alle Artikel findet Ihr bei H&M im Online-Shop.