• Einfach mal aufgeklebt

    Es kann so einfach sein, Dinge die man täglich benötigt auch schön zu gestalten. Ich habe diese Aufkleber von Bloomingville bei Geliebtes Zuhause entdeckt und musste sie einfach haben. Ein paar große Vorratsgläser mussten noch her. Aber erstaunlicherweise gibt es im Februar in keinem Geschäft hier im Umkreis Einmachgläser zu kaufen… Also im Netz bestellt und am nächsten Tag waren sie auch schon da. Jetzt sieht es sogar in meinem Vorratsschrank chic aus!

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    Und verwechseln kann ich auch nichts mehr! In diese Gläser passt genau eine Packung Mehl, Zucker oder Müsli, 2 Päckchen Salz in die kleineren. Und mein Kaffee ist auch endlich stilvoll untergebracht!

  • Umweltschutz kann so schön sein!

    Sind diese Pumpfläschchen nicht wunderschön? Das Stop the water while using me Duschgel (über Füchslein & Co 12,90€/200ml) hat es mir so richtig angetan. Mit seinen hochwertigen Ölen aus handgepflückten Orangen revitalisiert das Gel Seele und Körper und riecht dabei einfach nur nach Sommer. Mit 200ml komme ich leider nicht so wahnsinnig lange aus, der Flakon ist aber nachfüllbar. Es hat mich schon lange gestört, dass auf der Duschablage immer so ein buntes Treiben verschiedenster Flaschen herrscht. Das wird jetzt anders.

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  • Die ganze Welt in einer Hand

    Was war ich aufgeregt, als das Päckchen von Monoqi endlich da war! Schon im Januar hatte ich den Papierglobus von Drill Design bestellt und musste ein wenig warten, bis er dann tatsächlich bei mir ankam. Der Globus kommt flach verpackt mit einer leicht verständlichen Anleitung. Nach ein bisschen Bastelarbeit erstrahlt er in vollem Glanz.

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    Durch das schlaue Stecksystem lassen sich einzelne Elemente wieder herausnehmen und auch ausmalen. Wenn ich zukünftig alle Länder, die ich bereits bereist habe, farblich kennzeichne, ergäbe sich in den nächsten Jahren eine schöne bunte Erdkugel – leider mag ich bunt nicht so sehr. Schwarz ausmalen sieht allerdings auch komisch aus, oder?  Und zudem kann ich mit meiner neuen Welt auch ganz klasse das nächste Urlaubsziel festlegen. Augen zu und drauftippen. Hat den Nachteil, dass man unter Umständen mitten im Atlantik oder der Antarktis landet.
    Wie plant Ihr Euren Urlaub und findet heraus wohin Ihr fahren wollt? Wisst Ihr schon, wohin es dieses Jahr gehen soll?

  • DIY | Hocker im neuen Gewand

    Im Dezember hat mir meine Mutter ihre alte Strickmaschine vermacht. Da dachte ich noch, sie meint es gut mit mir… Strickmaschinen sind am Anfang wirklich Teufelszeug! Bis man mal verstanden hat, wie das Ganze so funktioniert und die ersten Maschen wirklich drauf, die ersten Reihen gestrickt sind, vergehen ein paar Stunden voller Flüche und Frustration. Man kämpft sich durch youtube Tutorials und sitzt ziemlich ratlos vor dem Ding und fragt sich das ein oder andere mal: bin ich eigentlich echt zu blöd? Inzwischen hat meine Ma auch die Bedienungsanleitung gefunden, was das ganze Unterfangen durchaus ein bisschen weniger kompliziert gestaltet.

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    Und dann… So schöne, feine Maschen würde ich ja von Hand niemals hinbekommen, und schon gar nicht so schnell. Das erklärte erste Ziel: den alten Polsterhocker, der bis dato sein tristes Leben im Bad fristete, wieder aufmöbeln und ihm ein neues Strickkleid verpassen. Es hat ein komplettes Wochenende gedauert und viele Nerven gekostet, aber es ist vollbracht. Der Hocker hat die Kantenabmessungen 40 x 40 cm. Bei der Strickmaschine ist eine Maschenprobe obligatorisch. Da das Gestrick auch noch ein wenig nachgibt, habe ich 3 cm abgezogen um die Strickhusse am Ende dann auf Spannung zu bringen. Insgesamt sind 3, jeweils 37 cm breite, Strickteile entstanden. Zwei Seitenteile ca. 40 cm hoch und ein weiteres langes Strickstück, dass die zwei Außenseiten und die Sitzfläche umspannt. 1 – 2 cm sollten unten noch angestrickt werden, um einen Umschlag unter dem Hocker machen zu können. Dann sauber zusammennähen – das ist leichter gesagt als getan – und den Hocker hineinwürgen. Unten die Überhänge festtackern, was zugegebenermaßen den meisten Spaß gemacht hat. Die Mühe und der Frust haben sich am Ende dann doch gelohnt! Verwendet habe ich das Sockengarn Regia von Schachenmayr. Das 4-fädige Garn ist ideal für die Strickmaschine und es ergibt sich ein schöner Melange-Effekt… So wurde aus dem alten Stoffhocker ein richtig schönes Lieblingsteil, auf dass ich mich jetzt gerne zum Schuhe an- und ausziehen, telefonieren, und und und niederlasse…

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    Damit niemand auf die Idee kommt, dass ich dringend mal wieder putzen und renovieren müsste: die Bilder sind bei meinem ersten Fotoshooting auf dem ehemaligen AEG-Gelände in Nürnberg entstanden… Hier ist leider schon seit Jahren nichts mehr los, aber die alten Hallen sind ein schönes Stück Industriekultur.

  • Ich bin auch dabei | die DaWanda Wohnparade

    Eine wirklich schöne Aktion auf DaWanda habe ich entdeckt: Die DaWanda Wohnparade. Im Februar beschäftigt sich DaWanda mit den Fragen: Was macht Eure Wohnung einzigartig? Welche Wohnidee lässt Euer Herz höher schlagen? Und haben daher einen Aufruf gestartet, doch in einem Blogbeitrag 4 Fragen mit Bildern und/oder Text zu beantworten. Da bin ich doch gleich dabei! Also, los geht’s…

    1 | Was ist Deine Lieblingsecke in Deinem Zuhause und warum?

    Ganz eindeutig das Schlafzimmer, hier verbringe ich so viel Zeit beim Schlafen und in den Decken kuscheln, beim Lesen eines guten Buches und beim Schmökern im Web. Hier entstehen die meisten DIY- Ideen, die mich dann doch oft länger wach halten und mich zum Grübeln bringen. Wie setze ich das jetzt um, welches Material ist geeignet, woher bekomme ich das usw. Oft dauert das eine ganze Zeit und ich schlafe irgendwann vor lauter Erschöpfung ein. Ich bin dann sehr froh, wenn ich am nächsten Morgen alle Gedanken wieder zusammen bekomme!
    Hier führe ich die besten Gespräche (manchmal auch mit mir selbst) und genieße auch mal einfach nur die Ruhe. Hier werde ich so richtig durchgekitzelt und kann lachend herumkugeln.
    Fazit: mein Bett ist mein absoluter Lieblingsplatz!

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    2 | Was hast Du in Deiner Wohnung selbstgemacht? (sei es selbst tapeziert, ein Möbelstück gebaut oder verändert oder Wohndeko selbst hergestellt)

    Ach, so vieles fällt mir da ein! Es ist ja nichts Neues für Euch, dass ich gerne häkle und stricke. Die vielen Kleinigkeiten an jeder Ecke erfreuen mich jeden Tag wieder auf’s Neue! Auf das Strickkissen bin ich besonders stolz, das ist wirklich gut gelungen. Eugen, die Eule, ist ein besonders lieber Mitbewohner von mir, er kann stundenlang zuhören und redet mir nie dazwischen. Manchmal habe ich allerdings den Eindruck, dass er mich nicht so recht versteht. Auch die selbstgebaute Hängeleuchte mit der Kohlefadenglühbirne und das Häkelmäntelchen für meine Teetasse sind solche Lieblingsstücke. Vielleicht ist es aber auch die alte Schafsglocke, die ich liebevoll gesäubert und mit einem neuen Band versehen habe oder der Strickpouf? Die vielen eigenhändig erstellten Dinge vermitteln mir ein Gefühl von Gemütlichkeit und haben diesen ganz besonderen Charme – eben weil sie selbstgemacht sind.

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    3 | Was begegnet einem zuerst, wenn man Deine Wohnung betritt?

    Stufen, jede Menge Stufen! Wenn man endlich die Stufen bis zum 2. Stock erklommen hat – es gibt natürlich keinen Fahrstuhl im Altbau von 1879 – und nach Atem ringend über die Schwelle in die Wohnung tritt erwartet einen sogleich die nächste Treppe. Dafür erwartet einen dann auf dem Treppenabsatz meine Koffersammlung und die HOUSE RULES, die es unbedingt zu beachten gilt. Ist bisher aber noch niemandem schwer gefallen. Das Wandtattoo habe ich mir damals extra in Kanada bestellt und war so stolz, als es endlich an der Wand war! Rauhfasertapete und Wandtattoos sind allerdings so eine Sache… Irgendwie wollten sich  die Buchstaben nicht so richtig um die Tapetenknubbel schmiegen, überall standen einzelne Buchstabenfragmente ab und ließen sich auch nach mehrmaligem vehementen Festdrücken mit dem Daumen nicht fixieren. Was habe ich geflucht und die vermaledeite Rauhfaser fast von der Wand gerissen. Bis ein schlauer Mensch mir den Tip gegeben hat, es doch mal mit einem Fön zu versuchen um die Buchstaben ein wenig anzuwärmen. Und siehe da, jetzt klebt mein Wandtattoo schon seit 3 Jahren glatt und bombenfest an der Wand.

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    4 | Auf welchen Einrichtungsgegenstand in Deiner Wohnung bist Du besonders stolz?

    Auf meine alte Nähmaschine! Nicht, dass ich sie wirklich benutzen würde, sie sieht einfach nur schön aus. Ich vermute auch, dass weiße Stoffe nachher nicht mehr ganz so weiß sein würden, immerhin hat sie an der einen oder anderen Stelle schon leicht Rost angesetzt. Das gute Stück hat mir mein Vater aus einem Urlaub an der Ostsee mitgebracht und liebevoll restauriert. Meine Großmutter war Schneiderin und Ihre alte Pfaff wurde von der übrigen Verwandtschaft schon zu Dekozwecken beschlagnahmt – daher war das alte DDR-Schmuckstück das schönste Geschenk, dass er mir nur machen konnte. Das Maschinchen bringt man noch mit Wadenpower in Gang – das Arbeitslicht ist aber schon elektrisch?!?

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    Hoffe, ich konnte Euch einen schönen Einblick in mein Reich geben und habe mir redlich Mühe gegeben, die Fragen nach bestem Wissen und Gewissen zu beantworten. Ich freue mich auf Eure Rückmeldungen – vielleicht habt Ihr auch noch die ein oder andere spannende Frage?

    Schaut doch auch bei der DaWanda Wohnparade vorbei, es gibt wirklich viele tolle Beiträge zu dem Thema von anderen Bloggern!

  • Was mache ich aus 16 Knäueln Winterwolle?

    Eigentlich war mein blog gar nicht als Plattform für Häkelanleitungen gedacht, dennoch überschwemme ich Euch in den letzten Wochen mit Häkelideen. Jetzt habe ich auf Verdacht 16 Knäuel Wolle bestellt, die ‘ne Menge Platz im Schrank wegnehmen, also, was mache ich draus? Die Kissen sind jetzt alle umhäkelt und umstrickt, eine Decke habe ich auch schon. Für Mützen wird es bald zu warm und Utensilos für Kleinkram habe ich tatsächlich auch inzwischen genug.

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    Das ist mir dazu eingefallen: Ein Lampenschirm hat ein Mäntelchen bekommen und darf jetzt durch das Stäbchenmuster leuchten. Dafür habe ich 1 Knäuel Wolle verbraucht. Aus 12 Knäueln Bravo original von Schachemayr in Farbe 2 ist dieser hohe Korb entstanden, der jetzt z.B. Platz für Geschenkpapierrollen bietet – oder eben eine komplette Wolldecke! Ich habe das Garn 6-fach genommen und eine 10er Häkelnadel. Das geht dann schön schnell und der Korb wird dick und steif genug.  Und die Wärmflasche wird mir zukünftig ganz eindeutig noch mehr Wärme und Wohlbefinden spenden – auch das mit einem Knäuel umgesetzt. Das Schriftzeichen “&” zum Aufbügeln gibt es bei Stoff & Stil. Und die restlichen 2 Knäuel?! Was mache ich damit? Freue mich über Eure Ideen und Anregungen!

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    Dieses Wochenende war es endlich soweit, mein erstes richtiges Shooting! In den altehrwürdigen Hallen auf dem alten AEG-Gelände entstanden wunderschöne Bilder meiner DIY-Projekte der letzten Tage und Wochen. Ich habe fleissig gewerkelt und gebastelt in der Vorbereitung um so viele Projekte wie möglich in dieser wunderschönen Atmosphäre ablichten zu können. Vorher dann das Bangen, ob man nicht irgendwas vergessen hat, das Licht dann am Ende auch stimmt, und und und… Was war ich glücklich, ausnahmsweise mit einer anständigen Kamera fotografieren zu dürfen… Lieben Dank für die Unterstützung, die Herren!