• Hmmm | Lachsschnittchen

    Fingerfood für Gäste oder ein Mitbringsel zu einer Gartenparty gesucht? Abends vor dem Fernseher oder auch als schöne Vorspeise ein echtes Highlight: meine Lachsschnittchen. Schnell gemacht und sommerlich frisch mit geräuchertem Wildlachs der pure Genuss!

    Zutaten für 12 Stück:
    italienisches Tramezzinibrot oder alternativ auch Toastbrotscheiben
    ein Bund Dill
    1 Zitrone
    100g Wildlachs
    200 g Frischkäse
    Salz  & Pfeffer

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    Bild: realitech studios

    Den Frischkäse mit gehacktem Dill, ein wenig Zitronensaft, Salz und Pfeffer verrühren. Aus den Tramezzinibrot mit einem Küchenring oder auch einem Glas kleine Kreise ausstechen. Wenn man Keksausstechformen da hat, die nicht grade weihnachtlich sind, sieht auch ein Motiv sehr hübsch aus. Am Besten schmeckt es, wenn man diese im Backofen kurz kross werden lässt.

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    Bild: realitech Studios

    Dann die Brotscheiben mit der Frischkäsecreme bestreichen, Lachs darauf verteilen und mit ein wenig Dill belegen. Zum Abschluss nochmal eine Scheibe Brot und ein wenig Pfeffer obendrauf und schon ist das Essen fertig. Guten Appetit!

  • DIY | Neues auf dem Küchenhandtuch

    Ich habe Euch ja schon vor ein paar Wochen meine Käfer auf den Sofakissen gezeigt, die ich mit Stencils aufgebracht habe. Und weil ich es einfach nicht lassen kann, habe ich gleich noch eine Schablone bestellt – diesmal einen Totenkopf. Damit es nicht zu langweilig wird, ist dieser nun auf einem karierten Küchenhandtuch gelandet. Da macht abtrocknen irgendwie gleich noch ein bisschen mehr Spaß.

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    Und da ich bei meinem letzten Shooting auf dem alten AEG-Gelände so eine so wundervolle Kulisse hatte, gibt es heute ein paar mehr Bilder – auch wenn auf allen das Gleiche zu sehen ist. Gerade bei so spannenden Texturen ist es eine Freude zu fotografieren. Und natürlich mit der richtigen Kamera! Für dieses Shooting hat mir ein Freund seine Kamera geliehen – danke nochmal an dieser Stelle, Du hast mich so glücklich gemacht! Es ist unglaublich, was die Kamera ausmacht. Ich spare auch schon fleißig auf anständiges Equipment, aber das geht ganz schnell in die Tausende, so dass das noch ein bisschen warten muss.

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    Sieht doch unglaublich cool aus, oder? Die Schablone mit dem Totenkopf gibt es bei Stoff & Stil, die passende Textilfarbe ist waschbar bis 40°. Und in meiner Küche ist jetzt ein bisschen morbider Charme eingezogen!

  • Ja gibt’s denn heute bloß Salat?

    Ich habe mit Schrecken festgestellt, dass die Bikinisaison vor der Tür steht. Die Sonne scheint, überall grünt und blüht es und bald machen die Freibäder wieder auf. Grundsätzlich ja eine schöne Sache, wenn nicht im Winter so das eine oder andere Speckröllchen auf meinen Rippen gelandet wäre. Jetzt heißt es Gegenmaßnahmen einleiten. Abends gibt es statt Döner und Schweinebraten mit Kloß jetzt einfach einen Salat mit Hähnchenbruststreifen oder gefüllte Paprika. Da quengelt der Mann ganz zu unrecht. „Ich bin doch kein Karnickel!“ verbitte ich mir in solchen Situationen. Vitamine haben noch keinem geschadet. Und ein Salat kann auch wirklich sehr lecker sein. Steht und fällt natürlich immer mit dem Salatdressing. Wenn die grünen Blätter in Joghurt schwimmen oder einfach nur ein bisschen Öl drüber gekippt wird, ist das Ganze gar keine Freude. Heute Abend gibt es mein Hausdressing. Probiert es aus, ist kinderleicht, schmeckt würzig und lässt sich mit ein paar Fetawürfeln und Paprika prima als griechische Spezialität verkaufen!

    3 EL Olivenöl
    1 EL weißer Balsamico- oder Quittenessig
    1 EL Senf
    1 TL Zucker
    1/2 TL Salz
    Pfeffer aus der Mühle
    alle Zutaten gut durchquirlen, drübergießen und fertig.

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    Die Dose aus dem Baumarkt nutze ich in der Küche für die Schnippelabfälle, das ist ungemein praktisch. Diese habe ich kurzerhand mit einem Hoppelhasenaufkleber gepimpt. Da muss der Mann grinsen angesichts der Karnickelanspielung und ist plötzlich ganz still. Mümmelt seelenruhig seinen Salat und quetscht sich sogar noch ein „ganz lecker“ raus. Na also, geht doch!

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  • DIY | Untersetzer aus Filzkugeln

    Die Idee war schon lange da, aber das nötige Produkt hat gefehlt. Nach langen Recherchen habe ich aber nun gefunden, was ich gesucht habe: Filzkugeln in wunderschönem Stein-melange. Daraus entstanden ist ein praktischer Topfuntersetzer, der in meiner Küche nun dafür sorgt, dass die Arbeitsfläche nicht schwitzen muss. Ich habe die Kugeln eine nach der anderen mit mehreren Stichen fest aneinander genäht und so ist Stück für Stück der Untersetzer gewachsen. Zwischendurch immer mal wieder gerade ziehen und darauf achten, dass am Ende auch alle Kugeln in Reih und Glied sitzen. Von Vorteil ist eine lange Nähnadel und ein festes Nähgarn oder ein Zwirn. Mit meinem kurzen Stummelnädelchen habe ich ziemlich leiden müssen, als ich diese immer wieder durch die komplette Filzkugel schieben musste. Meine Fingerkuppen waren kurz vor blutig…

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    Da noch so viele Kugeln übrig waren, habe ich gleich noch einen zweiten Untersetzer gemacht, zudem auch noch kleine Eierbecher für den Osterbrunch gebastelt. Das ist wirklich schnell erledigt und bedarf keiner weiteren Erklärung… Die Eier scheinen sich jedenfalls recht wohl zu fühlen in Ihrem neuen Nest.

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  • DIY | Color Edge Schneidebrett

    Aus einem alten Holzschneidebrett, dass seine besten Zeiten längst hinter sich hatte, ist heute ein absolut trendiges Häuschen geworden – die lackierten Kanten geben dem Ganzen noch den nötigen Chic. Und das kam so: Ich habe dieses Brett in die Finger gekriegt, mich kurz am Kopf gekratzt und überlegt, mir einen Plan zurecht gelegt und dann – dann habe ich auf die Uhr geschaut. Normalerweise hätte ich jetzt die elektrische Säge rausgeholt und losgelegt. Abends nach 20:00 Uhr aber für meine Nachbarn keine große Freude.

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    Aber da ich ein furchtbar ungeduldiger Mensch bin, habe ich spontan meine kleine Handsäge rausgeholt und gesägt wie eine Irre. Hat soweit gut funktioniert, abgesehen davon, dass mir jetzt das Handgelenk weh tut. Dann ging es ans Schleifen. Die etwas runden Kanten mussten noch begradigt werden und das Brettchen auch auf den Flächen nochmal geschliffen werden. Anschliessend habe ich schön säuberlich alle Ecken abgeklebt und mit dem Acryllack in Lichtgrau die Kanten eine nach der anderen bemalt.

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    Das Trocknen hat einen Moment gedauert, aber jetzt erstrahlt das alte Brettchen im neuen Glanz! Habe das gute Stück jetzt beim Zwiebelschneiden für’s Abendessen eingeweiht – und für das Bild doch noch die Handkreissäge rausgeholt!

  • DIY | Spielereien mit dem Porzellanmalstift

    Ich habe schon in mehreren Blogs verschönertes Porzellan entdeckt, bemalt mit grafischen Mustern, Ringeln oder stilisierten Blumen und war völlig hin und weg! Also habe ich mir einen Porzellanmalstift im Bastelladen besorgt und ernsthaft gedacht, dass ich das genauso wunderschön hinkriege. Ich habe einfach mal losgelegt. Und war dann sehr froh, dass man alles mit Wasser leicht wieder entfernen kann. Leider fehlt es mir an einer ruhigen Hand um viele kleine Elemente sauber und gerade aufzubringen. Da ist es schon einfacher für mich, einfach mal drauf los zu kritzeln oder mit Schablonen zu arbeiten.

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    Als ich dann mit dem Ergebnis endlich zufrieden war, habe ich die Teile 6 Stunden trocknen lassen und dann im Backofen bei 160° ca. 90 Minuten einbrennen lassen. Jetzt kann nichts mehr verwischen und bleibt für die Ewigkeit.

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    201403-porzellan3 Bilder: realitech studios

    Das Schälchen und die Espressotassen sind einfach Freihand beschriftet, das Äpfelchen auf dem Teller habe ich mit einer Schablone aufgebracht – das hat die ganze Sache stark vereinfacht. Bei diesem DIY musste ich mir am Ende leider selber eingestehen, dass ich nicht gerade die begabteste Zeichnerin bin. Habe versucht, einen Käfer auf einen Teller zu bekommen und muss sagen, dass ich das im zarten Alter von 3 Jahren sicher auch schon so hinbekommen hätte…