• Shopping | Bummeln beim Trödler

    Ich liebe Flohmärkte, Antiqitätengeschäfte und Trödler über alles… Hatte ich schon mal erwähnt? Naja, kann man gar nicht oft genug sagen. Dinge mit Geschichte, die auch noch gut aussehen sind halt meine Leidenschaft. Und gerade in Kombination mit schlichten Möbeln und reduzierten Farben, wirken solche alten Schätze einfach auch richtig stilvoll. Und im Trend liegt es offenbar auch noch, wenn man sich so in Wohnzeitschriften und dem Internet umsieht. Leider kann man sich nicht darauf verlassen, dass ein Stück, wie man es sucht, jederzeit verfügbar ist, daher ist es umso schöner, wenn man tatsächlich etwas findet, wonach man schon länger Ausschau gehalten hat.

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    Mal ganz abgesehen von den günstigen Preisen… Der alte Krempel geht meistens für ein paar Euro in meinen Besitz über. Das freut den Geldbeutel… Die alten Bierkästen aus Holz mit den originalen Flaschen finde ich unfassbar schön. Leider fällt mir auch nach langem Überlegen einfach partout kein Platz ein, wo ich den noch unterbringen würde… Müsste auch noch ein wenig gereinigt werden… Aber das macht mir oft am Meisten Spaß!

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    Die alten Koffer faszinieren mich immer wieder. Jeder einzelne hat eine eigene und ganz besondere Geschichte. Manchmal findet man auch noch etwas im Inneren, dass ein wenig über die Herkunft erzählt… Noch besser ist natürlich, wenn man auf einem Flohmarkt gleich etwas vom Verkäufer erfahren kann! Ich habe nun gerade einen Koffer erstanden, der über Jahrzehnte im Familienbesitz war und leider aus Platzgründen nicht mehr mit umgezogen werden konnte. Er ist nicht besonders weit gereist, dafür aber noch extrem gut erhalten!

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    So ein altes Webschiffchen ist immer wieder ein Hingucker. Zwar ist die Textilindustrie hierzulange fast völlig ausgestorben, ein paar alte Zeugen gibt es aber immer noch. Kleine, alte Holzspulen machen sich auch ganz wunderbar in meinem Zuhause und die ollen Keksausstecher sind so in der Masse wirklich hübsch anzusehen. Ob ich damit noch Kekse ausstechen würde? Ich weiß nicht so genau…

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    So einen alten Wecker habe ich auch schon, aber dieser hier ist wirklich besonders hübsch. Nicht, dass er noch funktionieren würde… Und das ist sicher besser so. Das ständige Ticken von alten Weckern empfinde ich nicht gerade als Entspannung. Wie konnten die früher dabei schlafen?!?

  • Dekoration | mal wieder getrödelt…

    Beim letzten Ausflug zum Trödler ist auch noch diese wundervolle, alte Umlenkrolle irgendwie bis zur Kasse und in mein Auto geraten. Und schlussendlich dann auch an meinen Dachbalken. Nach einer längeren Säuberungsaktion in mehreren Schritten war das hübsche Stück dann bereit, von meiner Hängeleuchte stilvoll umwickelt zu werden. Die Hängeleuchte im Industriechic hatte ich Euch hier schon mal vorgestellt. Bisher hing sie einfach so an dem Dachbalken und das Kabel hing einfach so lose im Raum herum. War auch sehr chic, aber noch nicht endgültig ausgereift. Ich hatte mich schon länger nach einer Umlenkrolle umgesehen, bisher aber leider nie das Passende gefunden. Diese hier ist jetzt perfekt.

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    Gerade in Kombination mit dem geringelten Textilkabel macht sie so richtig was her. Und praktisch ist das Ganze auch noch. Die Kohlefadenglühbirne in der alten Fassung kann nun ganz einfach in der Höhe verstellt werden. Das Kabel habe ich einfach um den alten Nagel, der die Rolle zusammen hält, gewickelt. Kann jetzt nur hoffen, dass das auch hält. Die dicken Ösen im Balken hat mir mein Vormieter schon hinterlassen, ursprünglich war hier eine Dunstabzugshaube montiert.

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    Die beiden verstehen sich prächtig und lassen meinen Eingangsbereich in neuem Licht erstrahlen – im wahrsten Sinne des Wortes. Auch ein paar neue Apotherfläschchen habe ich ergattert, meine Sammlung wird von Jahr zu Jahr immer größer…

  • Details

    Es sind doch immer wieder die kleinen Dinge im Leben, die einem so richtig viel Freude bereiten. Und besonders schöne Fundstücke darf man auch vorzeigen und Ihnen einen Ehrenplatz zuweisen. Und wenn ich dann mal so richtig in Fahrt bin, kommen sie alle nacheinander vor meine Linse. Dinge, die ich beim Trödler aufgetrieben habe, die man mir geschenkt hat, die wiedergefunden wurden…  Also heute mal ein paar Detailaufnahmen von meinen Lieblingen für den Monat September!

    Die hübsche Öllampe habe ich in einem Secondhand-Laden aufgetrieben. Für 50 Cent habe ich das schöne Stück ergattert und zuhause gleich liebevoll gesäubert und mit Lampenöl gefüllt. Und heute abend, wenn es dunkel wird, werde ich dann im Schein meiner Öllampe sitzen und mich freuen!

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    Bei Hema gab es diese wunderhübschen Sticker in verschiedenen Grautönen. Damit kann ich jetzt Sammelmappen, Hefte und Mappen verzieren und gleich sieht der Schreibtisch viel edler aus!

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    Ebenfalls bei Hema gefunden habe ich dieses Pinselset mit verschiedenen Größen. Unglaublich praktisch und dazu noch sehr dekorativ! Jetzt habe ich immer die passende Größe zur Hand – und Pinsel kann man ja nun wirklich nie genug haben!

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    Den alten Zollstock habe ich mir sehr gewünscht, und als mein Lieblingsmann mal allein unterwegs war, kam er mit diesem schönen Stück nach Hause. Sieht aus wie ein schlichter Zollstock? Ist er auch, aber versucht mal einen aus Holz und ohne Werbeaufdruck zu finden!

  • DIY | Schriftzug aus Tafelfolie

    Mit kleinen Mitteln kann man in kürzester Zeit so viel erreichen. Mein Galeriesockel wollte gerne ein wenig spannender werden und alle Blicke auf sich lenken. Aus einem Stück von der Tafelfolie, die von meiner Aktion mit der Teebox übrig geblieben ist, wurde so in ein paar Minuten ein dekorativer Schriftzug. Natürlich kann mann auch d-c-fix-Folie nehmen, da sind der Phantasie und auch den Mustern ja keine Grenzen gesetzt. Um den schwarz-weiß Kontrast in meinen vier Wänden noch ein wenig zu intensivieren, habe ich mich aber für schlichtes Schwarz entschieden. Alles was Ihr braucht sind Folie, Vorlagen, einen Drucker und eine Schwere. Hört sich einfach an? Ist es auch! Und wenn es Euch an einem Galeriesockel mangelt, nehmt Ihr einfach eine Kommode, einen Tisch, einen Schrank oder was bei Euch sonst langweilig aussieht! Oder Ihr baut Euch auch gleich noch einen Galeriesockel…

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    Einfach Buchstaben in der Schriftart Deiner Wahl spiegeln und in A4 Größe ausdrucken. Diese dann auf die Rückseite der Folie legen und die Konturen nachzeichnen. Ausschneiden, aufkleben, dekorieren, fertig! Da kann gar nichts schief gehen – dachte ich! Der erste Buchstabe, den ich ausgeschnitten habe, saß aber leider ein bisschen krumm auf dem Sockel. Kann man ja einfach wieder abziehen, oder? Ähem, naja, wenn man ein bisschen vorsichtig ist und nicht daran herumreisst bestimmt. Das zweite Exemplar ist aber sowieso viel schöner geworden als das Erste…

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    Ein  besonders schöner Effekt ist das über die Kante geklebte „a“. Da schaut von von Weitem gleich auch noch mal genauer hin, ob es sich nun um eine optische Täuschung handelt, oder mein Buchstabe irgendwie krumm geworden ist. Und jetzt kann garantiert niemand mehr die Holzskulpturen von Georg Schulz übersehen, die meinen Essbereich zieren.

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    Ich liebe seine Arbeiten sehr und bin furchtbar stolz auf die Anzugträger, die bei mir wohnen.

  • Dekoration | Das tapfere Schneiderlein

    Früher habe ich jede freie Minute mit Nähen verbracht. Dann kam plötzlich der Beruf und leichte Platzprobleme. Wer hat schon ein extra Nähzimmer, in dem man alles einfach stehen und liegen lassen kann, wie es grade passt? Heute ist mein Esstisch auch der Zuschneide- und Nähtisch. Und jedesmal muss man alles zur Seite räumen, wenn man dann doch mal das Abendessen servieren muss. Dennoch habe ich das Nähen nie an den Nagel gehängt, auch wenn es sehr viel weniger geworden ist. Dass ich ein Faible für alles habe, was mit Stoffen und Garnen zu tun hat, sieht man meiner Wohnung allerdings deutlich an.

    Habt Ihr jemals Eure Strumpfhosen geflickt? Ich meine die dünnen Nylonstrümpfe, die ständig Laufmaschen kriegen und wegen denen man heutzutage möglichst einen klaren Nagellack bei sich tragen sollte, um die schlimmsten Störenfriede schnell zu stoppen. Früher hat man die Dinger tatsächlich liebevoll und in stundenlanger Kleinarbeit geflickt. In einem Trödelladen habe ich ein paar alte Garnrollen mit Perlon-Stopfgarn gefunden, die einfach toll aussehen. Nylonstrümpfe trage ich ja sonst eher selten…

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    Die alten Garnspulen habe ich aus einem Urlaub mitgebracht. Hier gab es in einer alten Fabrik noch tausende dieser Schönheiten, die nur auf mich gewartet haben. Der Geruch jahrelanger Lagerung in ungenutzten Gefilden hat allerdings auch recht lange gehalten und wurde nur mit Tonnen von Febreze und viel Frischluft inzwischen eingedämmt. Diese habe ich jetzt in einem Glaskasten arrangiert, da lernen sie mal Zucht und Ordnung und dürfen in Reih und Glied hübsch aussehen.

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    Der alte Bürostuhl ist ein Flohmarktfund, der vor nicht allzu langer Zeit eingezogen ist in meine vier Wände und nun seinen Platz gefunden hat. Das selbstgestrickte Kissen habe ich noch mit einem Gürtel aufgehübscht. Macht die Dekoration gleich irgendwie spannender. Allerdings bin ich noch auf der Suche nach einem schönen, alten, möglichst gammligen Gürtel, der noch besser passen würde. Sobald ich einen gefunden habe, lasse ich es Euch wissen! Weiterhin meine äußert dekorative alte Nähmaschine, die ganz prominent im Raum herumsteht.

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    So ein altes Garnschiffchen habe ich auch noch bei mir rumstehen – ist nicht mehr ganz intakt, aber in Ermangelung eines Webstuhls in meinen vier Wänden ist das wohl eher nebensächlich. Jetzt muss ich nur mal wieder einen mutigen Blick in mein Schränkchen mit den Stoffen werfen und einfach mal wieder loslegen mit der Näherei… Habe da schon so eine Idee…