• Was man aus einem Ast aus dem Wald noch so alles machen kann

    Vor gar nicht allzu langer Zeit habe ich mir für meine Weihnachtsdeko einen Ast gewünscht. Nicht irgendeinen Ast, sondern ein wunderschönes Exemplar seiner Art – den perfekten Ast. Also sind wir in den Wald gestiefelt und haben einen gesucht. Jetzt sollte man meinen, da gibt’s ja wirklich genug Äste in so einem Wald… Wir haben lange gesucht, schließlich sollte er nicht mehr am Baum hängen und schon getrocknet sein, aber auch nicht zu verrottet oder angeschimmelt, er sollte keine Mitbewohner haben UND perfekt gewachsen sein. Dieser sollte dann im Wohnzimmer, ungeachtet seiner einstigen Herkunft aufrecht stehend, den Weihnachtsbaum kreativ ersetzen. Hat er auch geschafft. Und dann war Weihnachten vorbei. Nun musste ich ja nun eine neue Verwendung finden für den Ast. Tadaaa:

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    Zukünftig wird Herr Ast als Kleiderstange missbraucht. Er liegt einfach lose oben auf den beiden Schränken auf, die den Ankleidebereich vom Schlafzimmer abtrennen. Zwischen den beiden Schränken ist ein Vorhang angebracht, der morgens vor allzu grellem Sonnenlicht schützen soll. Das gelingt ihm auch zumeist ganz gut. Das Irische Schaffell war ein Geburtstagsgeschenk und ich hätte gerne mindestens 10 davon, es sieht einfach überall unglaublich schön aus. Hier kommen nun zukünftig all diejenigen Dinge zum Hängen, die entweder frisch gebügelt sind, oder schon für den nächsten Tag zum Anziehen bereit. So schön farblich drapiert sieht es aber auch ganz schick aus… Was meint Ihr, darf Herr Ast bleiben?

    Habt Ihr auch noch etwas von der Weihnachtsdeko rumhängen | stehen | liegen, dass noch keinen neuen Platz gefunden hat?