• Kolumne | von Blumen und Blüten und warum es keine zum Valentinstag geben wird

    Jeden Freitag, wenn ich nach Feierabend ins Wochenende düse, ist mir danach, mich für die mehr oder weniger anstrengende Woche zu belohnen. Blöd ist, dass mich mein Weg genau an einem Gartencenter mit großer Frischblumenabteilung vorbei führt. Nicht selten bringt mich dann so eine unsichtbare Macht dazu, dort anzuhalten und mich von der Fülle der dargebotenen Blütenschönheiten hinreißen zu lassen. Leider ist dann oft kein Halten mehr. „Davon dann drei Stück, nein doch lieber fünf!! Ach ja, und noch ein Bund Tulpen, die gehen immer!“ Nun habe ich mich von der reizenden Blumenverkäuferin dazu verleiten lassen, Nelken zu kaufen. Finde ich eigentlich ganz schön retro. Ein Kopfschütteln der Dame und der leicht mitleidige Blick der Kundin nach mir in der Schlange später bin ich darüber aufgeklärt, dass es nicht ohne Grund „Friedhofsblumen“ sind. Habe ich mich denn noch nie gefragt, wieso das so ist? Na, weil sie so lange halten! Nach zwei Wochen muss ich der Frau Recht geben. Sie stehen immer noch da wie eine Eins, während Rosen und das übrige Blumenzeugs längst den Weg in die Biotonne gefunden haben. Dass man das Wasser alle zwei Tage wechseln muss, weil es sonst schier bestialisch stinkt, hat sie vergessen zu erwähnen…

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    Die Begeisterung des Hausherrn angesichts meiner Ausflüge in die Welt der Flora hält sich derweil in Grenzen. Der mag lieber Topfpflanzen, weil die ja noch nicht „tot“ sind. Den sanften Hinweis darauf, dass man seinem Frauchen ja aus lauter Nettigkeit mal einen Blumenstrauss mitbringen könnte – wenigstens zum Geburtstag – wurde mit der ebenso logischen wie makabren Erklärung abgeschmettert, dass er mir dann ja auch ein süßes, kleines Häschen kaufen, ihm den Hals durchschneiden und auf den Tisch setzen könnte. Darauf wusste ich dann tatsächlich auch keine Erwiderung mehr. Nachdem „tote“ Blumen also nicht durch Manneshand den Weg ins Haus finden (Topfpflanzen übrigens auch eher selten), muss ich also selber für frisches Grünzeug sorgen. Bis heute bin ich allerdings ständig gefasst darauf, dass er Freitags Nachmittags nach meiner Rückkehr verächtlich „Mörderin“ schnauft, während ich die Blütenpracht adrett in einer Vase arrangiere.

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    Leider muss ich ihm Recht geben, dass der Genuss von frischem Blumenschnittwerk eher von kurzer Dauer ist. Nach ein paar Tagen wollen sie dann einfach nicht mehr so wie ich und lassen traurig die Köpfe hängen. Da hilft auch kein gutes Zureden. Muss mich dann das schlechte Gewissen plagen? Gerade jetzt im Winter, wo klar ist, dass es sich nicht um glückliche Freilandtulpen handelt? Und sind Kunstblumen eine Alternative? Wer weiß, wie viele Polyester dafür sterben mussten?!

    Barbarische Grüße, Eure Tanja

    P.S.: Einen Gewinner habe ich ja auch noch zu verkünden, das hätte ich ja fast vergessen! Den wunderschönen Print von Maren Kruth hat gewonnen: Mel! Bitte sende mir doch schnell Deine Adresse, damit sich Dein Gewinn auf den Weg zu Dir machen kann!

  • Ich geh mit meiner Laterne…

    …und meine Laterne mit mir. Oder so ähnlich. Bin ich etwa ein bisschen spät dran? Wahrscheinlich, aber mit diesen wunderschönen Laternen würde ich auch ehrlich gesagt nicht unbedingt draußen spazieren gehen wollen, die sind dann doch etwas zu groß. Letzte Woche durften sie mal kurzzeitig allesamt bei mir einziehen für ein kleines Fotoshooting. Leider sind sie dann auch gleich wieder verschwunden. Also naja, nicht ganz alle. Das konnte ich einfach nicht zulassen. Zwei von den Schönheiten habe ich gleich beschlagnahmt, die musste ich einfach behalten. Sollten eigentlich in meinem Gästezimmer unterkommen, sind aber irgendwie im Wohnzimmer stehen geblieben und haben gestern Abend schon Ihren Dienst geleistet.

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    Im Herbst mag ich Kerzenlicht ja ganz besonders gern, das verströmt so eine gemütliche und schöne Stimmung im Raum. Und wenn es da draußen dann auch noch ein wenig regnerisch ist und man so gar nicht aus dem Haus will, zieht man sich noch ein paar dicke Socken an und kocht eine heiße Schokolade. Noch ein bisschen Sahne obendrauf und das Leben ist schön. Es kann doch so einfach sein!

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    War wirklich nicht leicht eine Entscheidung zu treffen, am Liebsten hätte ich sie doch alle behalten. Nun sind es die ganz Rechte und die vordere Laterne geworden. Budget für diesen Monat aufgebraucht, Frau glücklich! Und jetzt gehe ich mal mit einer Laterne von Raum zu Raum und überlege mir, wo sie denn nun wirklich am Schönsten aussieht! Wünsche ich Euch einen wunderschönen, sonnigen Sonntag!

  • Völlig relaxed…

    Schön, wenn man sich entspannt zurück lehnen kann! Ein gutes Buch, ein Likörchen dazu (naja muss auch mal sein..) und die Füße hochlegen. Ach wie schön, so sollte es öfter sein! Gerade die herbstlichen Temperaturen lassen mich so richtig in den Kuschelmodus übergehen. Es wird schon früh dunkel und da schaden dann ein paar Extrakissen und stimmungsvolle Beleuchtung überhaupt nicht um die körpereigenen Endorphine ein wenig bei Laune zu halten. Und ich habe auch gar kein schlechtes Gewissen, mich entspannt auf der Couch zurückzulehnen. Hmpf. Doch, habe ich schon, aber bei den lausigen Temperaturen ist mir eher nach rumgammeln als nach Aktion zumute. Erfreuen kann ich mich dann an den Sonnenstrahlen, die tagsüber noch ab und an zu uns finden. Echte Lichtblicke eben.

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    Ein kleiner und schlichter Aufbügler auf der Fleecedecke sorgt dafür, dass ich öfter mal lächle und mich erinnere, dass ich hier zuhause bin und alle Sorgen draußen lassen soll. Klappt meistens… Gerne verziehe ich mich auch mit dem ipad auf die Couch um mich in aller Ruhe durch meine Lieblingsblogs zu klicken. Und das sind inzwischen doch so einige. Werft doch mal ein Blick auf meine Blogroll!

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    Warum ich auf dem Thema Gemütlichkeit so rumhacke in den letzten Tagen? Vielleicht um mir selbst das kühle, fiese, nasse Grau schön zu reden? Zugegebenermaßen fällt es mir bei diesen Temperaturen zunehmend schwer, morgens fröhlich aus dem Bett zu hüpfen…

  • Webprint | Bilderdruck auf Aluminium*

    *dieser Beitrag enthält Werbung für Webprint.

    Für ein besonderes Bild, dass ich mir für das Wohnzimmer gewünscht habe, habe ich noch nach einer besonderen Optik gesucht. Da kam mir die nette Mailanfrage zur Kooperation der Firma Webprint gerade recht und das Angebot des niederländischen Unternehmens, Bilder auf gebürsteten Aluminiumplatten zu drucken. Das Motiv stand ganz schnell fest, nur mit der passenden Größe habe ich lange gehadert. Am Ende habe ich mich für das Format 80 x 120 cm entschieden. In meinem trauten Heim gibt es ja leider fast ausschließlich Dachschrägen, so dass nur zwei Wände bleiben, um überhaupt Bilder aufzuhängen.

    Die Bestellabwicklung ging ratzfatz und einfach, das Bild ging schon ein paar Tage später auf den Weg zu mir. Jetzt habe ich tatsächlich viel Pech gehabt und die jeweiligen Fahrer des Kurierdienstes haben es sogar zweimal geschafft, das Bild an den Kanten stark zu beschädigen. Beim dritten Mal kam es aber in voller Schönheit bei mir an und ziert nun die Wand über meiner Couch. An dieser Stelle ein großes Lob an den Service bei Webprint, die Abwicklung war unkompliziert und rasant schnell!

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    Noch ein Pluspunkt ist die Aufhängung an der Rückseite. der Aluminiumrahmen sorgt dafür, dass die dünne Platte ca. 2 cm von der Wand absteht. Und ist wirklich ein idealer Ausgangspunkt, um das Bild noch mittels LED- Lichtstreifen zu hinterleuchten. Das lasse ich aber den Fachmann machen und warte einfach noch ein bisschen mit der Umsetzung…

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    Die Farben und das Motiv kommen auf der Aluminiumplatte sehr schön zur Geltung, vor allem abends, wenn das Licht eingeschaltet wird. Die recht dünne Platte wirkt sehr edel, ist dadurch aber leider auch anfällig für Beschädigungen (wie der Kurierdienst bewiesen hat). Wenn es dann aber mal an der Wand hängt, strahlt es in vollem Glanz! Und das ist wörtlich gemeint. Sobald Licht auf das Aluminium fällt, schimmern die hell gedruckten Bereiche auf eine ganz besondere Art und Weise. Für besondere Motive also nur noch Druck auf Aluminium!

    Vielen Dank an die Firma Webprint für die Kooperation und die schöne Umsetzung! Motiv: realitech Studios

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  • DIY | Peace aus Wollresten

    Schon seitdem ich den Strickpouf damals fertig gestellt hatte, habe ich mich gefragt, was ich jetzt aus dem wundervollen, dicken Restgarn von ca. 2 m Länge machen soll. Ein zweiter Pouf war leider nicht drin… Und heute kam mir dann die zündende Idee! Ein passendes Kissen zum Pouf sollte her und das Garn als Grundlage für ein Peace-Zeichen herhalten. Nach ein bisschen Denkarbeit war mir dann auch recht schnell klar, dass ich die Wolle aufnähen muss. Mein Garn hat immerhin einen Durchmesser von ca. 1 cm. Das beigefarbene, etwas dickere Nähgarn habe ich dann leider lange suchen müssen, da tatsächlich mal etwas nicht an seinem angestammten Platz zu finden war. Ähem.

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    So wird’s gemacht:

    Eine Vorlage ausdrucken und die Konturen mit Schneiderkreide auf eine Kissenhülle übertragen. Ich habe eine fertige Kissenhülle von Ikea genommen – hier in schwarzem Leinen. Dann die Länge der Wolle abmessen und abschneiden. Die Enden miteinander vernähen und den Wollkreis (schönes Wort…) auf dem Stoff fixieren. Und dann geht es so richtig los. Das Garn um die Wolle herumschlingen und mit dem Kissen vernähen. Der Abstand der Stiche sollte so ca. 3 mm betragen. Immer mal wieder mit dem Finger das Garn korrigieren, so dass der Abstand nicht zu groß wird.

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    Den Kreis aufnähen und darauf achten, dass er schön rund wird. Korrekturen sind leider nachher nicht mehr möglich… Ich musste ein ganzes Stück wieder auftrennen, weil ich irgendwie abgelenkt war… Dann noch ein langes Stück sowie zwei kurze Wollstücke, die schräg abgeschnitten werden, auf dem Stoff fixieren. Bügeln und Inlay einschieben. Reissverschluss zu und fertig!

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    Ganz sicher gibt es ein solches Kissen noch kein zweites Mal auf der Welt… Zugegebenermaßen ist es auch nicht ganz gerade geworden. Aber ich finde, dass macht auch ein wenig den Charme aus… Wer möchte sich auch daran versuchen und es ein bisschen grader machen? Ich habe noch ein Stück Wolle übrig, die ich an Interessierte abgeben würde. Also, wer mag?!

  • Einrichten | die 10 besten Tipps für schöne Beleuchtung

    Nachdem mein Beitrag mit den Tipps zum schöneren Zuhause so gut bei Euch angekommen ist, und vor allem die Lichtsteuerung einige Kommentare und Fragen aufgeworfen hat, steige ich heute mal ein bisschen tiefer ein in dieses Thema. Vielen lieben Dank für Eure Ermutigungen und lieben Worte!

    Ein Zuhause schön zu gestalten ist eigentlich ganz einfach, wenn man uneingeschränkte Geldmittel zur Verfügung hat und nicht gerade in einer raumbegrenzten Mietwohnung lebt. Als Normalmensch stellen sich aber schon so einige Herausforderungen, die es zu meistern gilt. Ob das nun zahlreiche Dachschrägen sind, wie bei mir oder viel zu kleine Räume. Besondere Winkel oder Möbel, die nicht so recht zusammen passen wollen. Ich habe hier noch mal ein paar Punkte zum Thema Beleuchtung zusammengefasst, die ich hier umgesetzt habe und die abends für eine entspannte Stimmung sorgen.

    Indirekte Beleuchtung

    Nichts ist wichtiger in einem Raum als die indirekte Beleuchtung. Denn sie schafft Behaglichkeit und sorgt für den Wohlfühlfaktor. Gerade im Wohn- und Schlafzimmer brauchen wir ja eher gedämpftes Licht. Ich habe sowohl die Couch, als auch das Bett unterleuchtet. Und zwar mit schlichten Leuchtschläuchen, die es bevorzugt in der Weihnachtszeit zu kaufen gibt. Diese habe ich einfach hinter die Couch gelegt, bzw. am Rand des Bettkopfteils mit Schlauchschellen fixiert. Macht in Minuten ein gemütliches Licht.

    Lichtinseln im Raum schaffen und so unliebsame Ecken „kaschieren“

    In den Bereichen des Raumes, die nicht gar so hübsch sind sollte man auch keine Festbeleuchtung installieren. Eher mit Stehleuchten oder einer schönen Tischlampe die Stellen betonen, die besonders schön sind. So schafft man Inseln im Raum, die den Blick lenken. Ich habe ein einfaches Regal mit drei Unterbauleuchten (in meinem Fall von IKEA) ausgestattet und in die obersten Fächer jeweils eine Leuchte installiert. In den oberen Regalfächern werden nun meine schönsten Ausstellungsstücke perfekt in Szene gesetzt. Die unteren Fächer fallen dadurch gar nicht mehr so auf.

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    Licht und Schatten

    Warum nicht mal eine Wand ohne Bild? Dafür aber mit einer schönen Wandleuchte? Es gibt ja heutzutage unfassbar schöne Modelle, die gleich ein Muster an die Wand zaubern. Blöd nur, wenn genau an der Stelle, die man sich dafür vorgestellt hat, leider kein Kabel aus der Wand kommt… Aber bei den schönen Textilkabeln, die es heutzutage so gibt, lässt sich auch dieses Problem gekonnt lösen. Warum nicht mit Schatten spielen? Ein Mobile, eine Skulptur oder eine filigrane Form, die von einem Klemmspot von vorne angestrahlt wird, wirft schöne Schatten an die Wand und macht den Raum gleich spannend!

    Schöne Lampen müssen nicht teuer sein

    Ich bin ein großer Fan von Designerlampen! Leider haben die schönen Stücke auch Ihren Preis… Warum also nicht selber bauen? Ich habe schon wunderschöne Beispiele aus umgedrehten Obstkörben gesehen, die auch noch tolle Schatten an Wand und Decke werfen. Oder wie wäre es damit: eine alte Lampe mit einem schönen Stoff oder Kuhfell beziehen? Hier mal als Beispiel meine selbstgebaute Hängeleuchte mit Kohlefadenglühbirne und dem trendigen Textilkabel in schwarz/weiß.

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    Das richtige Leuchtmittel

    Ja, was ist denn nun aus der guten alten Glühbirne geworden? Gibt es die noch? Schon, aber effizienter sind Energiesparleuchten. Der Nachteil ist, dass diese einen Moment brauchen, bis sie Ihre volle Helligkeit erreicht haben. Zudem ist in den Energiesparlampen Quecksilber enthalten, Vorsicht also, wenn so eine Birne mal zerbricht! Wen das stört, kann auf Halogen setzen. Oder die energieeffizienteste Variante wählen: LED! Die Leuchtmittel sind zwar teuer in der Anschaffung, dafür entfällt das lästige Wechseln fast gänzlich. Aber das ist doch immer so kühles Licht? Mitnichten, aber man sollte unbedingt darauf achten, dass das Leuchtmittel warmweiss ist. Ich habe in einigen Bereichen in meiner Wohnung selbstklebende LED- Leuchtstreifen installieren lassen. Sieht toll aus, sollte aber von jemandem gemacht werden, der elektrotechnische Kenntnisse vorweisen kann. Also im Zweifel einen Fachmann fragen.

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    Verschiedene Lichtszenarien schaffen

    Ich hatte ja schon im meinem Beitrag zum Thema Einrichten angedeutet, dass ich das Licht bei mir zuhause über Fernbedienung schalte. Diese steuert verschiedene Funksteckdosen in der Wohnung, in die die Kabel der verschiedenen Lampen einfach eingesteckt werden. Man kann nun mehrere Funksteckdosen auf den gleichen Kanal legen und so im Raum verschiedene Lichtszenarien schalten. Bei meinem Set gibt es vier verschiedene Kanäle auf der Fernbedienung, so dass auch vier verschiedene Szenarien ganz einfach festgelegt werden können. Das ist in der Bedienungsanleitung toll erklärt, so dass sogar ich das problemfrei gemeistert habe. Und jetzt liegt auf Kanal A die Unterleuchtung für Couch und Küchenzeile, auch Kanal B liegen die Galeriesockel mit den Einbauspots und die Lampe hinter dem Fernsehschrank. Kanal C steuert mehrere Tischleuchten und meine Regalbeleuchtung und auf Kanal D liegt meine selbstgebaute Hängeleuchte im Wohnbereich und das gedimmte Arbeitslicht meiner alten Nähmaschine. Von schummrig bis überall Akzente gesetzt ist also für jedes Szenario gesorgt. Jetzt muss ich allerdings dazu sagen, dass ich einen offenen Wohnbereich habe der Wohnzimmer, Esszimmer, Küche, Arbeitszimmer und Leseecke umfasst. Daher gibt es auch entsprechend viele Lampen. Die normale Deckenbeleuchtung schalte ich übrigens nach wie vor über ganz normale Schalter an der Wand…

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    Großzügigkeit

    Bei der Anzahl der Lampen gilt ausnahmsweise mal: Bitte nicht sparen! Man muss ja nicht gleich alle anschalten. Aber wenn man dann doch mal abends Karten spielen will, ist es schon sinnvoll, den Tisch ausreichend ausleuchten zu können. Und auch eine gewisse Flexibilität schadet hier überhaupt nicht!

    Bequemlichkeit

    Mein liebster Mann hat mir vor gar nicht allzu langer Zeit einen riesengroßen Wunsch erfüllt: Einen Bewegungsmelder in der Ankleide. Jetzt muss man dazu sagen, dass diese nur mit einem Vorhang vom Schlafzimmer abgetrennt ist und ich morgens im Winter, wenn ich früh raus musste und ihn nicht stören wollte, ja schlecht das Deckenlicht einschalten konnte. Nun schiebe ich den Vorhang zur Seite, schlüpfe hinein und sobald ich 2 Meter vom Bewegungsmelder entfernt bin, schaltet sich das Licht automatisch ein und geht nach exakt 3 Minuten wieder aus. Die Steigerung war dann noch eine Schrankinnenbeleuchtung die sich aktiviert, sobald man die Tür öffnet. Es ist ein Traum!!!

    Ein schöner Empfang

    Ich komme jeden Abend ungefähr zur gleichen Zeit nach Hause. Im Winter ist es dann schon dunkel. Ein grandioses Weihnachtsgeschenk von meiner besseren Hälfte sorgt heute dafür, dass ich mich gleich willkommen fühle: LED- Kerzen mit Timerfunktion. Sie gehen jeden Tag um die gleiche Zeit von alleine an und flackern dann für fünf Stunden hübsch vor sich hin. Im Flur eine absolute Wucht!

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    Licht im Schlafzimmer

    Über das unterleuchtete Bett und den Bewegungsmelder im Ankleidebereich habe ich ja schon berichtet. Jetzt reden wir mal über Romantik. Neben den beiden Schreibtischleuchten, die als Leselichter fungieren, braucht es auch noch ein bisschen was für’s Herz. Dazu wird auch noch eine kleine Kugelleuchte angeschaltet, die die Ecke gegenüber dem Bett mit ein paar Watt erhellt. Im Schlafzimmer bitte bloß nicht zu hell werden. Auch dieser Raum wird über Funksteckdosen geschaltet, hier aber mit Dimmer. Dieser ist schon in der Funksteckdose integriert und wird über die Fernbedienung geregelt. Und weil ich echt faul bin, gibt es in diesem Raum insgesamt sogar 3 Fernbedienungen, die alle gleich geschaltet sind: Eine am Eingang, damit man das Licht gleich einschalten kann und dann jeweils eine auf jedem Nachttisch. Oder mögt Ihr es, nochmal aufzustehen, um das Licht auszuschalten?

    So, das waren mal ein paar Gedanken zum Thema Licht. Wenn es Fragen gibt, lasst es mich wissen! Ansonsten wünsche ich Euch einen wunderschönen, sonnigen Tag!