DIY | Häkelpouf in schneeweiss

Nachdem ich Euch ja schon meinen wunderschönen Strickpouf vorgestellt habe, hier noch das Pendant in gehäkelt… Um ein festes, geschlossenes Häkelbild zu erhalten, habe ich eine Nadel in Stärke 4 und das Garn ist Stärke 6 gewählt. Dann einfach loslegen, die ersten Maschen doppelt nehmen, bis die Unterseite schön rund vor Euch liegt, danach grade hochhäkeln und bei erreichter Höhe dann einfach zwei Maschen zusammen verhäkeln, bis der Pouf oben nur noch eine kleine Öffnung zum Füllen hat. Füllung rein, zuende häkeln und fertig! Hört sich einfach an, ist auch wirklich einfach.

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Ich gebe ja zu, dass sich selten jemand auf einen der Poufs draufsetzen möchte – ich hätte auch wirklich Angst, das dieser jemand dann nachher nicht wieder hoch kommt. Sieht aber auch ohne Funktion einfach nur schön aus…

Ich kann diesen Winter einfach nicht leiden… Jetzt ist es schon seit Wochen ungemütlich und nass! Also ich wäre bereit für den Frühling. Daher habe ich mir auch schon ein paar frische grüne Blätter ins Haus geholt – so kann ich mir wenigstens vorgaukeln, dass es bald soweit ist! Es macht so richtig Spaß, den Hyazinthen beim Wachsen zuzuschauen. Und wenn sich dann die Blüten öffnen… Dieser Duft ist einfach betörend! Die Weihnachtsdeko musste ja gleich nach den Feiertagen schon weichen, dieses Jahr ging’s schnell, da ich wenig zusammenpacken musste. Und schon war Platz für ein wenig Frühjahrsstimmung. Jetzt muss ich mich nur noch zum Frühjahrsputz durchringen… Zugegebenermaßen habe ich gleich zugeschlagen im Gartencenter und ein ganzes Tabellt voller Hyazinthen gekauft. Die sind nun in der ganzen Wohnung verteilt und wachsen alle schön der Sonne entgegen. Wenn sie denn mal für ein paar Minuten raus kommt…

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12 Kommentare zu “DIY | Häkelpouf in schneeweiss

  • Antworten Broszey 9. Januar 2015 um 7:40 Uhr

    Hallo!
    Dein Pouf sieht echt tollaus. Womit hast du denn den Pouf gefüllt. Sollte doch schön fest werdenn.

    Gruß

    Broszey

    • Antworten mxliving 9. Januar 2015 um 10:40 Uhr

      Hallo Broszey,
      freut mich sehr, dass Dir mein Pouf gefällt! Ich habe den Pouf mit Unmengen an Füllwatte gestopft. Richtig fest wird es so aber natürlich nicht. Zum draufsetzen eignet er sich nicht sehr gut. Wenn man ihn wirklich fest gestopft haben möchte, macht es Sinn, eine Hülle aus Stoff zu nähen und dann diese dann z.B. mit Styroporkügelchen zu füllen. Viele Spaß bei der Umsetzung! Liebe Grüße zu Dir, Tanja

  • Antworten Christin 6. November 2014 um 21:42 Uhr

    Hallo Tanja,

    der Pouf sieht wirklich toll aus! Kannst du mir verraten, welche Wolle (Marke) du dafür benutzt hast?
    Liebe Grüße, Christin

    • Antworten mxliving 7. November 2014 um 8:22 Uhr

      Liebe Christin,
      wenn ich mich nicht täusche, habe ich Schachenmayr Bravo in weiß verhäkelt. Wünsche Dir viel Spaß beim nachhäkeln! Liebe Grüße zu Dir, Tanja

  • Antworten Marion 1. März 2014 um 13:34 Uhr

    Hi Tanja,

    soooo, Pouf ist fertig – du kannst ihn in Solebich unter „Leolou“ bewundern. Da habe ich auch die von dir kopierte Wolldecke sowie das Kissen vorgestellt. Die Füllung muss noch hier und da ein bisschen angepasst werden, aber ich bin ganz zufrieden.
    Lieben Dank noch mal für deine tollen Ideen und die detaillierte Anleitung.
    Liebe Grüsse,
    Marion

  • Antworten Marion 28. Februar 2014 um 17:38 Uhr

    Ganz, ganz lieben Dank für deine Mühe – so sollte es fluppen :-)

    Schönes Wochenende und liebe Grüße,
    Marion

  • Antworten Marion 28. Februar 2014 um 12:09 Uhr

    Hallo liebe Tanja,

    noch mal eine kurze Frage zu deinem Pouf. Was meinst du denn mit „hochhäkeln“ und wie macht man das?

    Wäre lieb, wenn du einen Tipp für mich hättest.
    Liebe Grüsse, Marion

    • Antworten mxliving 28. Februar 2014 um 16:42 Uhr

      Liebe Marion,
      ich gebe zu, die Anleitung lässt ein wenig zu Wünschen übrig… Hier also als Nachtrag ein wenig detailierter:
      3 Maschen häkeln, dann wieder in die erste Masche einstechen und die Rudne schließen. Jetzt je 2 x in jede Masche der Vorreihe häkeln, also 6 Maschen, in der 3. Runde ebenfalls alle Maschen doppelt häkeln. Die 4. – 8. Runde jede 2. Masche doppelt häkeln, die 8. – 12. Runde jede 3. Masche doppelt häkeln usw. Jetzt sollte eigentlich ein schöner runder Kreis ohne Wellen vor Dir liegen. Das variert aber je nach Garnstärke, daher schon während des Häkelns immer mal wieder glatt vor Dich hinlegen, gegebenenfalls die doppelt gehäkelten Maschen reduzieren oder vermehren. Wenn dann die gewünschte Bodengröße erreicht ist, einfach weiter „hochhäkeln“ ohne Maschen zu- oder abzunehmen. Mit hochhäkeln meine ich, dass nach der 4. oder 5. Reihe zu erkennen sein sollte, dass sich nun so etwas wie ein Korb bildet. Die Bezeichnung ist aber tatsächlich eine Eigenkreation – ich entschuldige mich dafür! Wenn Du die gewünschte Höhe des Poufs erreicht hast, müssen die vielen Maschen wieder weg, daher hier nun einige Maschen in der nächsten Reihe auslassen (wie beim Boden, es ist sinnvoll sich bei den Runden des Bodens zu merken, wann man wo wieviel dazugenommen hat und das jetzt einfach rückwärts abzuarbeiten und die Maschen, die man vorher dazu genommen hat zu überspringen, indem man nur in jede 2. Masche einsticht). Noch eine kleine Anmerkung am Rande: Häkeln ist grade deshalb so toll, weil es kleine Fehler vertuscht, also ein bisschen unregelmäßige Maschenzu- und abnahmen sind nicht so dramatisch… Hoffe, das hilft?
      Ich wünsche Dir ganz viel Spaß! Wenn es noch weitere Fragen gibt…
      Liebe Grüße, Tanja

  • Antworten Patricia von "wassuesses" 16. Januar 2014 um 18:36 Uhr

    Hallo Tanja,
    toller blog, schöner pouf, bitte weiter so!
    Patricia

  • Antworten Suse 16. Januar 2014 um 13:01 Uhr

    Liebe Tanja,
    wieder mal ein sehr schönes DIY! Ich denke, daran werde ich mich auch mal versuchen, hört sich ja wirklich leicht an. Nur mit der Farbe wird es bei mir schwierig werden, ich fürchte, mit Hund ist weiß nicht so ganz ideal :-)
    Die Suse

  • Antworten Ulrike 13. Januar 2014 um 13:04 Uhr

    Liebe Tanja,

    der ist ja hübsch, wie lange hast Du gebraucht? Sieht nach viel Arbeit aus…

    Ulrike

    • Antworten mxliving 15. Januar 2014 um 12:57 Uhr

      Liebe Ulrike,
      lieben Dank für Deinen Kommentar, ich freue mich immer riesig über jeden Einzelnen. Es ist schön zu wissen, dass man treue Leser hat, danke dafür! Ich habe so ca. 5 – 6 Stunden gebraucht, wenn man dickes Garn nimmt, geht es wirklich sehr schnell! War an einem langen Abend erledigt.
      Liebe Grüße, Tanja

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