• DIY | Bettüberwurf im Zickzackmuster häkeln

    Im Winter können meine Finger nicht still halten und ich habe ständig irgendwelche Nadeln in der Hand. Ab und zu probiere ich auch gerne mal etwas Neues aus, ein Zickzackmuster häkeln stand schon lange auf meiner To-Do-Liste. Das Garn hatte ich mal auf Verdacht bestellt und wollte schon lange eine Decke daraus machen. Es ist ein gefülltes Bändchengarn und dadurch wunderbar leicht. Bei Decken muss man ja ein wenig auf das Gewicht achten, sonst hat man nachher ein kiloschweres Monstrum geschaffen, dass man kaum bewegen kann. Für eine komplette Decke hätte das Garn nicht gereicht, also blieb mir nur die abgespeckte Version: ein Bettüberwurf! Der ist schmaler und passt perfekt über das Bettende, sieht dekorativ aus und ist abends schnell zur Seite geräumt.

    Bettüberwurf häkeln

    Für 7 Zacken müssen wir 126 + 2 Maschen aufnehmen. In jedem Fall sind es genau 18 Maschen/ Zacke. Je nachdem, wie breit Eure Decke werden soll, müssen entsprechend viele Maschen angeschlagen werden. Es macht Sinn eine Maschenprobe zu machen und auch mehre Reihen hoch zu häkeln um die spätere Breite bestimmen zu können. Nun wenden wir unsere lange Luftmaschenreihe und stechen in die erste Masche ein. In diese arbeiten wir 2 feste Maschen, jeweils nur in den hinteren Maschenbogen. Dann folgen 8 feste Maschen. Nun überspringen wir eine Lutfmasche und häkeln wieder 8 feste Maschen. In die folgende Luftmasche werden dann 3 feste Maschen gehäkelt, das ist die erste Spitze. Bis zum Ende der Reihe wiederholen: 8 FM, 1 M überspringen, 8 FM, 3 FM in die folgende Masche.  Es ist nun noch eine Masche übrig, in diese werden wieder 2 feste Maschen gehäkelt. Bevor Ihr die Arbeit wendet noch eine Luftmasche häkeln.


    Zeitaufwand | ca. 20 Stunden
    Materialaufwand | 20 x 50 g cotton tube light von Stoff & Stil in hellgrau, 5er Häkelnadel


    In der Rückreihe stecht Ihr nun nur in den vorderen Maschenbogen ein, das ergibt eine schöne Kante. Wieder werden 2 feste Maschen in die erste Masche gehäkelt, dann folgen 8 weitere feste Maschen. Nun werden 2 Maschen der Vorreihe übersprungen. Weitere 8 Maschen häkeln, dann wieder 3 feste Maschen in die folgende Masche. Bis zum Reihenende wiederholen, in die letzte Masche wieder 2 feste Maschen häkeln. Eine Luftmasche häkeln und die Arbeit wenden. Ab sofort arbeiten wir sowohl die Hin- als auch die Rückreihen nur noch in den hinteren Maschenbogen . So entsteht diese schöne gerippte Optik. Für alle folgenden Reihen wird das Muster dann wiederholt: 8 FM, 2 M überspringen, 8 FM, 3 FM in die folgende Masche. Am Ende die Luftmasche nicht vergessen.

    In der Ruhe liegt die Kraft

    Und jetzt braucht es Geduld, es geht Reihe um Reihe voran. Da stecken dann schon einige Stunden Arbeit drin, die sich am Ende aber lohnen. Einige Wochen habe ich immer wieder ein paar Reihen gehäkelt. wie lange ich gebraucht habe, lässt sich leider nicht mehr so ganz nachvollziehen. Es war jedenfalls in dieser Zeit recht ruhig hier auf dem Blog… Mein Bettüberwurf ist 70 cm breit und insgesamt 220 cm lang. Damit also perfekt abgestimmt auf das 140 cm breite Bett. Wenn Ihr am Anfang mehr Maschen anschlagt wird eine schöne, gemütliche Decke daraus aus.

    Der Bettüberwurf ist natürlich mehr für die Optik als das sie praktisch wäre. Wobei sie  ganz wunderbar die Füße wärmt, wenn man sie nachts auf dem Bett liegen lässt. Die Regel wird aber sein, dass sie Abends schön zusammen gelegt und dekorativ drapiert wird.

    Und was habt Ihr gerade auf den Nadeln?

  • DIY | Kissenhülle stricken & Schlafzimmer im neuen Look

    Heute gibt es endlich Bilder aus dem Schlafzimmer! Hier verbringe ich viel Zeit, aber eben meistens im Dunkeln. Daher habe ich mir viel Zeit gelassen, bis der Raum nun endgültig fertig gestaltet und noch die letzten Möbel angeschafft waren. Kuschlig und gemütlich sollte es sein, aber vor allem praktisch. Der Raum ist nicht sehr groß, daher sind helle Farben vorherrschend. Und natürlich war es mir eine besondere Freude, nachher alles schön zu dekorieren. Grob gestrickte Kissenhüllen fehlten noch für das Gesamtkonzept. Eine wirklich neue Idee ist das ja zugegebenermaßen nicht. Aber das wundervolle, dicke und grobe Garn hat sich sofort gut in meiner Hand angefühlt und schien wie geschaffen für die Kissenhüllen. Für unser großes Bett sollte es noch etwas besonderes sein. Zu der derben Leinenbettwäsche könnten die neuen Kissen nicht besser passen.

    Kissenhülle stricken

    Ich habe zunächst eine Maschenprobe gemacht und mich dann für eine 10er Nadel entschieden. Für ein Kissen mit der Größe 40 x 80 cm habe ich dann 50 Maschen aufgenommen und dann geht es einfach glatt rechts voran. Schwer ist das nicht und wenn man nicht zu fest strickt bleibt die Kissenhülle auch noch schön weich und griffig. Das Garn ist an sich schon sehr fest, so dass man gar nicht allzu stramm arbeiten muss. Da ich sowieso recht locker stricke also ein gutes Projekt für mich. Die tolle Optik entsteht durch die Kordelstruktur des Garns.


    Zeitaufwand | 3 – 4 Stunden
    Materialaufwand | 6 Knäuel Katia Scuby Cotton in Farbe Leinen/ Kissen
    10er Rundstricknadel


    Sobald dann eine Höhe von ca. 70 cm – bei mir waren das 68 Reihen – erreicht ist wird die Arbeit abgekettelt. Nun werden die obere und untere Kante miteinander verbunden. Dazu ein 3,5 m langes Stück der Kordel abschneiden und in eine stumpfe Nadel einfädeln. Dann wird der Faden jeweils von rechts nach links durch die Maschen geschoben wie in den Bildern oben dargestellt. Die Verbindung ist danach kaum zu sehen. Der entstandene lange Schlauch muss danach auf links gewendet und die beiden schmalen Kanten geschlossen werden. Eine Öffnung zum Wenden und Einschieben des Innenkissens offen lassen. Das letzte Stück dann noch schließen.

    Ein schönes Lederlabel gibt den Kissen den letzten Pfiff. Ich habe mir jetzt welche in grau bestellt, die perfekt zu den Kissen passen. Und damit unsere Schlafstätte auch komplett wird habe ich gleich noch ein zweites Kissen gestrickt.

    ruhige Farben mit Glam-Faktor

    So nach und nach ziehen jetzt dann doch die letzten Möbel ein, die noch gefehlt hatten bei unserem Einzug. Nach nur drei Jahren haben wir uns endlich um die Kommode im Schlafzimmer gekümmert, die zukünftig die Bettwäsche beherbergen wird. Das wandhängende Modell haben wir auf Maß anfertigen lassen, damit es nicht zu wuchtig wirkt. Leider ist es gar nicht so einfach, etwas Passendes zu finden, dass dann auch noch unserem Geschmack und Geldbeutel entspricht. Unser extra für uns angefertigter rostiger Buchstabe sollte schließlich einen perfekten Rahmen bekommen. Die Montage war nicht ganz so reibungslos, wie wir uns das vorgestellt haben, am Ende waren wir aber siegreich und das Ding hängt perfekt gerade an der Wand. Der ganze Raum wirkt nun heller und aufgeräumter. Ein wenig Schwarz als Kontrast ist eine schöne Ergänzung. Im Schlafzimmer mag ich es gern ordentlich und ruhig, da ist zu viel Farbe fehl am Platz. Zu unseren übrigen Schalzimmermöbeln in Kernbuche passen Grau, Weiß, Beige und Rost ideal. Und ob es nun im Trend ist oder nicht, ich finde elegantes Kupfer dazu einfach perfekt.

    Wenn dann abends nur noch schwaches Licht hinter unserem Buchstaben hervorleuchtet und alles so richtig gemütlich und kuschelig wirkt, bin ich ganz sicher in einer traumhaften Umgebung. Und schlummere dann selig ein…

    Wünsche Euch süße Träume!

  • DIY | einfache Kissenhülle selber nähen

    Nichts verändert einen Raum schneller als ein paar neue Wohntextilien. Das herbstliche Senfgelb darf nun bis zum nächsten September im Schrank warten, jetzt zieht der Frühling ein. Eine Vase mit frischen Zweigen bringt sofort Frische in den Raum. Ein schlichter Bettüberwurf sorgt für Ruhe und Ordnung. Schöne Kissenhüllen fehlten noch und so habe ich mich nach langer Zeit endlich mal wieder an die Nähmaschine gesetzt. Die musste zugegebenermaßen erstmal entstaubt werden. Aber dann ging es los und ich war sehr positiv überrascht, wie schnell man so eine Kissenhülle genäht hat.

    Kissenhüllen mit Hotelverschluss

    Für ein Kissen mit 40 x 60 cm ein Stoffstück zuschneiden mit 40 x 140 cm (2 x 60 cm + 20 cm) zzgl. jeweils 1 cm Nachtzugabe pro Seite. Dabei darauf achten, dass der Stoff schön gerade liegt. Es sollten mindestens 20 cm für die Innenlasche überstehen, damit das Kisseninlay nachher nicht herausblitzen kann. Die beiden schmalen Enden säumen. Dann das lange Stück mit der Innenseite nach außen übereinander falten, so dass zusätzlich zur Kissenlänge von 60cm noch die Innenlasche mit 20 cm übrig bleibt. Diese nun noch über den Rand schlagen. Der Saum der Lasche liegt nun mit der Nahtseite nach oben. Nun werden die beiden Nähte oben und unten geschlossen.


    Zeitaufwand | ca. 1 Stunde
    Materialaufwand | 0,45 m Stoff mit mind. 140 cm Breite für je 1 Kissen
    farblich passendes Nähgarn


    Ich habe das mit der Overlockmaschine gemacht, das geht schnell und sieht gut aus. Alternativ die Naht steppen und die Kanten mit dem Zickzackstick versäubern. Dann das Kissen wenden und bügeln. Nun noch das Inlay einschieben und die Kissen sind fertig. Wenn Ihr zwei Kissen auf dem Bett drapieren wollt, solltest Ihr darauf achten, dass bei beiden Kissen der Hotelverschluss zur Innenseite zeigt und die Richtung des Musters bei beiden Kissen identisch ist. Schöne Stoffe findet man tatsächlich überall, ich habe mich für ein modernes Jacquardmuster in neutralen Tönen entschieden. Bei solchen Mustern sollte man zudem darauf achten, dass der Fadenverlauf gerade ist und das Muster an den Nahtkanten aufeinander trifft.

    Ein neues Raumgefühl

    Mit den Kissen ist skandinavische Leichtigkeit eingezogen, schwarze Accessoires sorgen für Kontraste. Ein wenig altes Holz bringt Lässigkeit in den Look. Ansonsten war ich mit der Dekoration eher sparsam, damit nicht gleich wieder alles so vollgestellt aussieht. Ein paar Magnolienäste schaden aber definitiv nie. Der ganze Raum wirkt nun wieder heller und minimalistischer.

    Und, ist bei Euch die Winterdekoration auch wieder in den Kisten verschwunden?

    Wünsche Euch ein schönes Wochenende

  • DEKORATION | Mut zur Farbe Senfgelb

    Bunt? Eher nicht. Aber ab und zu verfalle ich dann doch in einen wahren Farbrausch und kann gar nicht genug bekommen von einer Farbe. Diesen Herbst ist das ein kräftiges Senfgelb. Ein paar hübschen Textilien und Vasen reichen schon aus um dem Raum eine ganz neue Optik zu geben. In Kombination mit Schwarz, Grau und Beige kommt die Farbe richtig edel daher.

    Neue Optik für den Raum

    Ein paar Kissenhüllen und ein Plaid geben den Ton an, Pampasgras in einer gelben Vase sorgen für die natürliche Optik. Rattan passt zudem ganz hervorragend in das neue Farbkonzept. So wirkt der ganze Raum gleich viel gemütlicher und wärmer. Warum ich jetzt plötzlich umschwenke und doch Farbe ins Haus hole? Der Wechsel der Jahreszeiten sorgt bei mir immer wieder für eine ganz besondere Stimmung und macht Lust auf Veränderung. Ich überlege dann lange hin und her und irgendwann kann ich dann doch nicht anders und kaufe neue Dekoration. Auch wenn ich weiß, dass die Deko in ein paar Monaten dann erstmal wieder im Keller oder auf dem Flohmarkt landet.

    Daher versuche ich auch, mit möglichst wenigen farbigen Accessoires zu arbeiten. Da bieten sich Wohntextilien tatsächlich an. Ist zwar nicht so, als hätte ich zuwenig Kissenhüllen zuhause, aber schneller kann man einen Raum wirklich nicht neu gestalten. Ein paar Teelichthalter oder Vasen ergänzen das Gesamtbild perfekt. Ich betrete nun den Raum und sehe ihn in einem ganz anderen Licht. Gerade die Abendstimmung ist jetzt besonders schön.

    Was haltet Ihr vom neuen Farbkonzept? Habe ich für ein wenig Herbststimmung gesorgt?

  • DIY | Kissenhüllen mit Zopfmuster selber stricken*

    *dieser Beitrag enthält Werbung für Connox

    Das Schlafzimmer bedurfte noch einer Verschönerung und ein wenig persönlichem Flair. Mit Textilien kann man ganz wunderbar das Erscheinungsbild eines Raumes beeinflussen, und so habe ich mal wieder Garn bestellt und neue Kissenhüllen für das große Bett gestrickt. Winterlich und gemütlich im Zopfmuster, diesmal aber Vorder- und Rückenteil in unterschiedlichen Richtungen gestrickt, so wirkt es ein wenig moderner. Zudem ist es damit ein Wendekissen und ich kann nach Lust und Laune entscheiden, welche Optik mir gerade besser gefällt. Das Schlafzimmer ist einer der letzten Räume, die tatsächlich noch ein wenig trist und eher zweckmäßig eingerichtet sind. Kein Wunder, viel mehr Platz als für das Bett bleibt auch gar nicht. Aber ein wenig Dekoration schadet bekanntlich nie!

    Ich habe wieder das Merinogarn benutzt, dass schon für die Wärmflasche ein Mäntelchen ergeben hat. Nun habe ich 76 Maschen aufgenommen und dann ging es ans Stricken. Für die beiden Kissenhüllen hat das nun doch ein paar Tage in Anspruch genommen, ist ja doch eine ganz schöne Fläche, die es zu stricken gab. Und ich musste auch wieder Garn nachbestellen, wie sollte es anders sein… Aus irgendeinem Grund bin ich bei der Erstbestellung immer ein wenig knauserig und muss dann leider nochmal auf das neue Garn warten. Inzwischen sollte ich doch wohl ein wenig schlauer sein?!

    Aber irgendwie habe ich noch nicht so ganz den Bogen raus, was genau ich brauche. Nun sind natürlich noch vier weitere Knäuel übrig, für die ich noch eine Verwendung suche. Und sicher fällt mir demnächst etwas dazu ein… Für Tipps wäre ich allerdings auch sehr dankbar!

    Das erste Muster ist recht schlicht gehalten, in der Mitte gibt es einen dicken Zopf, dann folgen zu beiden Seiten Rippen, die nochmal von schmalen Zöpfen unterbrochen werden. Unten im Bild seht Ihr das Ergebnis. Nachdem dann die zweite Garnlieferung eingetroffen war, konnte ich mich auch endlich an die Gegenstücke machen. Hier habe ich mich für ein klassisches Zopfmuster entschieden, die doppelte Menge Maschen aufgenommen und dann natürlich auch eine schöne lange Rundstricknadel zur Hilfe genommen. Bei 80 cm Kantenlänge kam ich mit den normalen, kurzen Nadeln doch nicht mehr zurecht. Zum Schluss wurden dann die beiden Teile einfach zusammengehäkelt, das Innenkissen eingeschoben und die letzten Maschen dann mit dem Kissen zusammen geschlossen. Und erstaunlicherweise, obwohl ja das Gestrick für Vorder- und Rückenteil in unterschiedliche Richtungen geht, hat sich da nichts verzogen.

    Ich habe insgesamt doch über zwei Wochen gebraucht, um die Kissenhüllen fertig zu stellen, so dass genügend Zeit blieb, mir noch Gedanken um die übrige Schlafzimmergestaltung zu machen. Schon immer gewünscht habe ich mit die tollen Kissenhüllen mit unseren Initialen von Design Letters über Connox. Und nun haben wir die Prachtstücke auch in unserem Zuhause! Das schlichte aber prägnante Design macht sich großartig zu den doch eher rustikalen Strickhüllen und verleiht dem Raum nun eine wirklich ansprechende Optik und das gewisse Etwas.

    Jetzt ist es richtig gemütlich geworden in unserem Schlafzimmer. Wenn ich mich nun noch jeden Tag aufraffen könnte, auch wirklich die Betten zu machen… Im Alltag geht das oft unter und so erfreue ich mich umso mehr, wenn ich abends in ein hübsch adrettes und ordentliches Schlafzimmer komme, sorgfältig die Kissen beiseite räume und mich dann in die frisch aufgeschüttelten Decken kuscheln kann.

    Gute Nacht Ihr Lieben!

  • DIY | Wärmflaschenhülle mit Zopfmuster

    Gegen kalte Füße hilft eine Wärmflasche absolut zuverlässig, das weiß ich aus eigener Erfahrung. Und seit ich nachts nicht mehr mit den kalten Maucken zum Hausherrn rüberwandern darf um mich zu wärmen, kommt eben abends eine schöne heiße Wärmflasche mit ins Bett. Damit das nicht auch noch häßlich aussehen muss, gibt es nun endlich eine schnell gestrickte Hülle für die Wärmflasche. Ein schönes Zopfmuster sorgt für ein wenig rustikales Flair und macht es nun auch noch richtig kuschlig.

    Ich habe eine kleine Wärmflasche, daher musste ich nur 30 Maschen aufnehmen und habe dann zwischen die Rippen zwei einfache Zöpfe gesetzt. Merinowolle in Stärke 4 und die passenden Stricknadeln waren das Ausgangsmaterial. Dann habe ich das Vorder- und Rückenteil identisch als zwei Rechtecke gestrickt und abgekettelt. Die beiden Teile wurden anschließend mit der Häkelnadel rundherum zusammengefasst, oben blieb eine große Öffnung für den Wärmflaschenhals. Schließlich möchte ich den Bezug ja regelmäßig abnehmen können, um ihn mal zu waschen.

    Zum Schluss kam dann noch der „Rollkragen“ im Rippenmuster oben dran, dazu musste ich in Ermangelung eines anständigen Nadelspiels ein wenig improvisieren und habe die Zopfnadeln einfach mal zweckentfremdet. Um mir gleich danach endlich ein Nadelspiel zu gönnen, das war nämlich tatsächlich doch etwas umständlich… Und beim nächsten Mal fangen wir das Ganze auch anders herum an und setzen den Kragen nachträglich an den Wärmflaschenhals, dann wird auch die Kante schön elastisch und die Rippen kommen besser raus. Da ich den Kragen gleich angesetzt habe, bleibt nun oben die abgekettelte Kante sichtbar, die zwar überlicherweise ein schöner Abschluss ist, bei Rippen aber dann doch nicht so umwerfend aussieht.. Aber aus Erfahrung wird man klug, oder wie war das?

    Die Wärmflasche durfte dann schlussendlich auch in ihr Mäntelchen schlüpfen und sieht nun doch weit hübscher aus als vorher. Kalte Füße sind damit ein für alle mal passé! Wünsche Euch ein wunderbares langes Wochenende!