• GARTEN | ein Rankgitter für die Clematis

    dieser Beitrag enthält Werbung für VIVANNO. Heute wollen wir hoch hinaus! Herrlich blühende Kletterpflanzen brauchen nicht unbedingt eine Wand, an der sie sich festhalten können, ein perfekt auf unsere Pflanzkübel abgestimmtes Rankgitter übernimmt diese Aufgabe. Und das bauen wir uns heute einfach selbst! Passend zu unseren wundervollen weißen Clematis haben wir also die strahlendweißen Pflanzkübel BLOCK mit matter Oberfläche ausgesucht, die ein echter Hingucker auf unserer Terrasse sind.

    Kübelbepflanzung

    Zunächst einmal bereiten wir die Pflanzkübel entsprechend vor. Dazu bohren wir an der Unterseite Löcher, durch die überschüssiges Gieß- und Regenwasser abfließen kann. Dann füllen die Kübel zunächst mit Blähton und anschließend mit Erde auf.

    Bevor unsere Clematis ihren Platz einnimmt, tauchen wir erst einmal den Ballen in einem Eimer Wasser unter, so dass er sich richtig schön vollsaugen kann. Das Pflänzchen wird dann mittig im Kübel platziert. Der Wurzelballen der Clematis sollte dabei 10 cm tiefer eingepflanzt werden. Der untere Bereich der Pflanze mag keine pralle Sonne, so dass man hier auch getrost noch kleinere Begleitpflänzchen einsetzen könnte, die ein wenig Schatten spenden.

    Rankgitter selber bauen

    Unser Rankgitter bauen wir nun aus 1 m² großen Stahlmatten aus dem Baumarkt. Die sind ursprünglich für den Gabionenbau gedacht, von uns aber kurzerhand umfunktioniert worden. Mit einem Bolzenschneider, der Eisensäge oder dem Trennschleifer schneiden wir die Matte nun dicht an den Längsstäben in passender Größe – hier 30 cm x 100 cm – für unseren Pflanzkübel zu. Mit dem Trennschleifer macht es natürlich viel mehr Lärm und die Funken sprühen nur so, dafür geht es aber auch wesentlich schneller. Und ich bin ein wenig über mich selbst hinausgewachsen! Ich habe noch nie mit einem Trennschleifer gearbeitet und hatte entsprechend Respekt vor dem Ding. Später wollte ich ihn dann gar nicht mehr aus der Hand legen, weil es so viel Spaß gemacht hat!

    Schlussendlich hatten wir dann vier gleich lange und breite Gittermatten. An den Trennstellen entgraten wir das Metall noch mit einer Feile, damit sich niemand an den scharfen Kanten verletzten kann. Von einer Rolle rostfreiem Blumendraht schneiden wir dann 25 – 30 cm lange Stücke ab. Damit verbinden wir die einzelnen Gittermatten miteinander, indem wir den Draht kreuzförmig über die Verbindungsstellen führen. An jeder Seite reichen 4 – 5 Verbindungen, damit das Rankgitter stabil dasteht.

    Nun können wir vorsichtig unser Rankgitter über die Pflanze stülpen und in den Kübel einsetzen. Dann das Gitter nach unten drücken, so dass es fest in der Erde steht. Das Erdreich decken wir nachfolgend noch großzügig mit dekorativen Kies ab. Das sieht nicht nur schön aus, sondern sorgt auch dafür, dass Unkraut erstmal keine Chance hat. Einen zweiten, kleineren Kübel haben wir auch gleich bepflanzt und noch ein dekoratives Windlicht dazugestellt.

    Clematis – ein echter Hingucker im Garten

    Ein wenig Geduld braucht es dann schon noch, bis die Clematis im Hochsommer Ihre volle Größe erreicht hat und das Rankgitter ganz für sich beansprucht. Die herrlichen Blüten, die auch ein wahrer Insektenmagnet sind, erfreuen uns dann den ganzen Sommer bis in den Herbst hinein. In den Abendstunden, wenn es langsam dunkel wird, zünden wir dann noch eine Kerze an und genießen unseren Garten und die getane Arbeit in vollen Zügen.

    Auch diesmal war wieder das Kamerateam dabei und hat unser Projekt in bewegten Bildern festgehalten. Also schaut mal rein und lasst Euch inspirieren auch mal den Trennschleifer in die Hand zu nehmen und ein eigenes Rankgitter zu bauen!

    Wünsche Euch eine tolle Woche!

  • DEKORATION | aus dem Garten in die Vase

    Für einen schönen Strauß Blumen kann ich mich immer wieder begeistern. Leider ist es bei mir dem Talent zum Blumenbinden nicht weit her, so dass ich mir gerne mit Steckschwämmen das Leben ein wenig erleichtere. Da hat man nicht so viel in der Hand und kann auch nachträglich noch ein wenig korrigieren. Blumen gibt es gerade im Garten in Hülle und Fülle. Da fällt es gar nicht auf, wenn ich mir ein paar Zweige hier und da mopse. Und wenn man mit einfachen Mitteln so ein schönes Bouquet zusammen bringt, kann man das schon mal auf Bildern festhalten, oder?

    Die Basis sind Mohnkapseln, die hier gerade in ausreichender Menge zur Verfügung stehen. Diese werden in unterschiedlichen Höhen zugeschnitten und versetzt in den Steckschwamm gedrückt. Ein Grasähren in Büscheln werden dann dazwischen gesteckt. Im unteren Bereich habe ich mit Sterndolde aufgefüllt, damit auch noch ein paar Blüten im Spiel sind. Ganz zum Schluss sind auch noch die schön gemaserten Blätter der Heuchera hinzugekommen.

    Man muss also nicht immer in den Blumenladen gehen, der eigene Garten oder der Feldweg um die Ecke hat auch sehr viel Schönes zu bieten! Meist komme ich ja auch außerhalb der üblicher Ladenöffnungszeiten auf die Idee, dass ich jetzt dringend ein wenig Blumendekoration gebrauchen könnte. Da ist es natürlich äußerst praktisch, wenn man im Sommer draußen aus den Vollen schöpfen kann. Auch Unkraut ist vor mir nicht sicher. Oft zeigen sich am Wegesrand echte Schönheiten, die wunderbar in der Vase zur Geltung kommen.

    Und was habt Ihr gerade so in der Vase?

  • GARTEN | Unser Garten im Juni

    Es ist einfach unglaublich, wie die Zeit dahinrast! Nun ist der Wonnemonat Mai schon wieder rum und der Sommer hat Einzug gehalten. Da draußen im Garten blüht alles herrlich und üppig, dank unserer automatischen Bewässerung bekommen auch alle genug Wasser. Und wären da nicht so ein paar kleine Störenfriede, die langsam aber sicher meine wunderschönen Lupinen zusammenfressen, wäre ich auch absolut zufrieden mit dem Gartenmonat Juni!

    Jeden Abend mache ich mich mit einer Schüssel in der Hand auf die Suche nach meinen schleimigen Feinden und sammle einzeln alle Exemplare von den Stielen, dem Boden und sogar der Kugellampe mitten im Beet. Aber es werden nicht weniger, die Schnecken haben unsere Beete fest in Ihrer Gewalt.

    Angefressene Blätter werden natürlich sofort entfernt und den schönen Blüten kommen sie nicht in die Quere. Storchschnabel, Glockenblumen, Salbei und Lupinen blühen hier gerade um die Wette.

    Der Steingarten im Juni

    Die Aufteilung des Gartens in unterschiedliche Bereiche war in jedem Fall eine gute Idee. So können wir alle Pflanzen, die uns gefallen auch tatsächlich unterbringen. Der Steingarten ist zwar auf lehmigem Boden entstanden, der mit ein wenig Humus aufgefüllt wurde, in jedes Pflanzloch füllen wir aber frische Erde und mischen ein wenig Sand unter, so dass es nicht zu Staunässe kommen kann. Bisher wächst und gedeiht alles prima.

    Der Hauswurz hat sich wieder gut erholt nach dem Winter und nun verbreiten sich die Pflanzen über das gesamte Beet. Genau so hatte ich mir das vorgestellt. Die rosafarbenen Blüten sehen sogar sehr dekorativ aus, auch wenn das eigentlich gar nicht so sehr in mein Farbkonzept passt! Die Gräser haben sich schon gut ausgebreitet und wogen herrlich leicht im Wind.

    Durch die sehr geradlinige Aufteilung der Beete und die doch recht üppig geratene Bepflanzung ergibt sich ein spannender Kontrast. In einigen Jahren werden auch die Bäume ein wenig größer sein und an so heißen Tagen wie heute ein wenig Schatten spenden.

    Der Naschgarten im Juni

    Die Erdbeeren tragen im zweiten Jahr wirklich reichlich Früchte! Wenn ich auch die eine oder andere Frucht an einen Vogel abtreten muss, die hohen Pflanzkübel halten die meisten Mitesser tatsächlich fern. Ich trage jeden zweiten Tag eine Schüssel Erdbeeren in die Küche und erfreue mich sehr an den Früchten aus dem eigenen Garten. Jetzt muss ich sie nur noch zu Smoothies, Nachspeisen und Kuchen verarbeiten. Oder einfach schnell in den Mund stecken! 

    Die Suche nach passenden Gartenmöbeln

    Schon seit zwei Jahren sind wir auf der Suche nach neuen Gartenmöbeln. Einen Tisch haben wir zwischenzeitlich gefunden, bei den Stühlen war es dann schon etwas schwieriger. Gemütlich und bezahlbar ist eine wirklich schwierige Kombination! Bisher haben wir einfach die alten Stühle benutzt, zumindest farblich passen sie ins Gesamtkonzept und fallen nicht weiter auf. Nun sind wir zufällig beim Samstagseinkauf fündig geworden! Es wird noch ein paar Tage dauern, bis sie dann tatsächlich geliefert werden.

    Solange übe ich mich in Geduld, schnappe mir ein gutes Buch und ein kaltes Getränk und verziehe mich in den Schatten!

    Wünsche Euch einen tollen Sonntag!

  • DEKORATION | schöne Tischdekoration für den Grillabend

    Das Wetter an Pfingsten ließ doch zunächst noch etwas zu wünschen übrig, aber seit gestern Nachmittag strahlt die Sonne wundervoll vom Himmel. Zeit, den Grill hervorzuholen und den Tag mit Freunden bei gutem Wein und leckerem Essen ausklingen zu lassen. Gestern habe ich mir besonders viel Mühe gegeben und auch bei der Tischdekoration ein wenig mehr Hand angelegt. Und hatte dann auch noch ein paar Minuten Zeit, das Ganze in Bildern festzuhalten!

    Ein bisschen frisches Grün

    Blumendekoration habe ich ja in den Beeten schon genug. Und so bin ich mal schnell losgeradelt und habe ein paar Weizenähren am Wegesrand aufgegabelt. In den schwarzen Vasen macht sich das frische Grün einfach hervorragend. Schöne rustikale Teller, derbes Holz und Leinenservietten runden das Bild ab. Nie fehlen beim Grillen darf bei uns frisches, knuspriges Brot und diverse Dips. Eine große Schüssel knackiger Salat und gutes Fleisch – mehr braucht es nicht für einen genussvollen Abend.

    Und wenn es dann langsam dunkel wird, machen wir noch ein paar Kerzen an. So lässt es sich leben! Was darf bei Euch beim Grillen einfach nicht fehlen?

    Ich wünsche Euch noch wunderbare Pfingsten!

  • GARTEN | Unser Garten im Mai

    Alles grünt und blüht so herrlich, die Sonne strahlt vom Himmel und die Temperaturen sind doch meist sehr angenehm da draußen. Ich verbringe gerade jede freie Minute im Garten, so dass wenig Zeit bleibt für andere Projekte. Es gibt aber auch noch viel zu tun, das alte Laub musste raus, die Gräser geschnitten werden, die eine oder andere Staude versetzt. Belohnt werde ich mit den ersten wundervollen Blüten und einer grünen Blätterpracht. Ich nehme Euch gerne mit in meinen Garten im Mai!

    In den Staudenbeeten

    Schon im ersten Jahr habe ich Rosmarin ins Beet gepflanzt, jetzt ist er stattlich groß geworden und glüht in einem wundervollen Blau. Die weißen Allium werden bald auch soweit sein und sowohl der ährenartige Ehrenpreis als auch die Kornblumen stehen schon in voller Blätterpracht da. Es ist nur noch eine Frage der Zeit, bis sich hier die ersten Blüten zeigen. Die meisten Beete habe ich in Reihen längs bepflanzt und dann die Nachbarpflanzen versetzt in den Lücken untergebracht. So wiederholen sich die Pflanzen in den Beeten immer wieder und es ergibt sich ein schönes Bild.

    Der Ehrenpreis hat sich zur vollen Blüte aufgeschwungen und strahlt in einem wundervollen hellen Blau. Auch die ersten Akeleien zeigen Ihre filigranen Blüten.

    Der Steingarten

    Der Ahorn hat seine volle Blätterpracht entfaltet und weht anmutig im Wind. Der Teppichsteinbrech blüht wie wild und auch die Gräser haben sich schon mächtig Mühe gegeben. Bald wird es im Steingarten auch noch ein wenig Verstärkung geben, wir waren wieder Steine kaufen…

    geeignete Pflanzen für den Schattengarten

    Einige ganz besondere Errungenschaften habe ich für meinen Schattengarten vor dem Haus gefunden. Hier ging es mit den Klassikern für schattige Plätzchen wie Farn, Astilbe, Sterndolde und Heuchera bisher ja recht langweilig zu. In einer Gärtnerei bin ich dann mit dem Fußblatt (Podophyllum delavayi) um eine wunderbare Alternative reicher geworden. Die Blätter sind tatsächlich riesig und schön gezeichnet. Ich hoffe nun sehr, dass sich die Fußblätter hier wohl fühlen.

    Diese Kobralilien (Arisaema thunbergii var. urashima) stammen ursprünglich aus Japan und sind wirklich ein ganz besonders schöner Anblick. Sie werden bis zu 80 cm hoch und fühlen sich im lichten Schatten am wohlsten. Da haben Sie vor dem Haus den idealen Standort gefunden. Hoffe ich zumindest! Ich gehe nun jedenfalls öfter mal vor die Tür um diese Schönheiten zu betrachten.

    Wünsche Euch einen wundervollen Gartenmonat!

  • DEKORATION | schnelle Osterdeko 2018

    Nun ist es also soweit: Ostern ist da und vor uns liegt ein schönes, langes Wochenende! Jedes Jahr aufs Neue freue ich mich über ein paar Tage voller Frühlingszauber, Zeit mit der Familie und vor allem aufs Ausschlafen. Dieses Jahr habe ich vorab wirklich viel Zeit in die Osterdekoration gesteckt. Dafür gab es nicht einmal einen besonderen Grund, vielleicht war einfach die Sehnsucht nach dem Frühling so groß? Im Februar war es wirklich sehr, sehr kalt und ich hatte viel Muße und Zeit zum Stricken. Vielleicht sogar zu viel, so langsam füllte sich der Blog mit Strickanleitungen und alles andere kam irgendwie zu kurz. Und so habe ich mir kurzerhand auch noch ein paar andere handwerkliche Betätigungen gesucht und genäht, gebastelt und gesägt. Und auch das hat mir viel Freude bereitet. Schade, dass die ganz schöne Osterdekoration bald wieder im Keller in Kisten verschwinden wird. Für all diejenigen, die sich nicht schon vor Wochen Gedanken gemacht haben, hier ein paar Tipps für eine schnelle Osterdeko.

    Tipps für eine schnelle Osterdeko

    Immer im Haus hat man meist ein paar leere Eierkartons, ansonsten räumt man halt schnell den Karton aus dem Kühlschrank leer. Der Deckel wird sauber abgeschnitten und ein paar Eier, Federn, Blüten und was ihr sonst noch so findet hineindrapiert. Schon ist eine hübsche Tischdekoration entstanden, die man durchaus vorzeigen kann. Und wenn man gleich mehrere Eierkartons übrig habt, ist die Osterdeko doch schon fast fertig. Damit die Blüten länger frisch bleiben, ein kleines Schnapsglas mit Wasser füllen und in den Eierkarton stellen.

    Ebenfalls schnell gemacht sind ein paar Hasenpuschel aus Wollresten. Dazu das Garn um zwei Finger wickeln und mittig mit Garn stramm abbinden. Die Enden noch durchschneiden und den Puschel mit der Schere noch rund schneiden. Nun lassen sich damit Eierbecker, Vasen, Servietten oder was Ihr sonst noch so da habt dekorieren. Mit Heißkleber oder wahlweise ein wenig Nähgarn sind die Puschel schnell fixiert. ich habe mir einfach ein paar kleine Schälchen geschnappt, die dann noch individuell befüllt werden können. Nach Ostern ist der Heißkleber schnell wieder vom Schälchen entfernt.

    Und dann können ein paar Frühblüher nicht schaden! Entweder aus dem Garten gemopst und in der Vase dekoriert oder eben aus dem Blumenladen. So viel Zeit bleibt gerade noch! Und frisches Grün gehört zu Ostern einfach dazu, oder nicht?

    Zeitaufwand: 10 Minuten  |  Materialaufwand: 0€

    Diese Osterdeko ist nicht nur in ein paar Minuten gemacht, sie ist noch dazu sehr kostengünstig. Denn Eierkartons und Wollreste hat man doch eigentlich wirklich zuhause, oder? Für alle Ostermuffel, die doch noch schnell etwas besonderes zaubern wollen, habe ich letztes Jahr auch ein hübsches Ostergesteck gezaubert. Vielleicht bleibt ja auch dafür noch ein wenig Zeit?

    In den nächsten Tagen werde ich nun etwas kürzer treten und einfach mal Pause machen. Die Seele baumeln lassen und einfach nichts tun. Mich an all den schönen neuen Dingen erfreuen…

    Ich wünsche Euch ein frohes Osterfest mit Euren Lieben!