• DIY | XXL-Schal zum Kuscheln

    Bald wird es wieder kalt, der Herbst nähert sich mit großen Schritten. Zeit vorzusorgen und schon mal einen kuschligen Schal zu stricken, damit er rechtzeitig vor dem ersten Wintereinbruch auch fertig ist. Mein XXL-Schal ist kuschlig weich und durch das dicke Garn auch recht schnell gestrickt. Der lange Rippenbund macht den Schal modern und optisch besonders. Mehrfach um den Hals geschlungen ist es fast unmöglich, dass einem kalt wird! Eine passende Mütze habe ich auch gleich noch gestrickt, so wird der Look perfekt!

    XXL-Schal stricken

    Zunächst einmal nehmen wir 42 Maschen mit einer 7er Stricknadel auf. Ich habe Mille II von Lana Grossa in der Farbe 042 verwendet. Das ersten 30 Reihen werden dann im Rippenmuster (2MA links/ 2 MA rechts im Wechsel) gestrickt. Ich habe schön fest gestrickt um eine kompakte und gleichmäßige Struktur zu erreichen. Anschließend geht es mit rechten Maschen weiter. Damit sich der Schal nicht zu sehr rollt, werden an den Außenkanten jeweils 2 linke Maschen eingearbeitet, die erste und letzte Rippe also nach wie vor gestrickt.

    Natürlich rollt sich das Rechtsgestrick nach wie vor ein wenig. Aber nach der ersten Wäsche wird der Schal einfach glatt zum Trocknen ausgelegt, so mindert sich der Effekt auch noch ein wenig. Nachdem dem die richtige Länge erreicht ist, folgen nochmal 30 Reihen im Rippenmuster. Zum Schluss z.B. mit einer kleinen Häkelnadel stramm abketteln. Mein Schal ist 250 cm lang, das muss man aber auch ein wenig ausprobieren, je nach Bedarf kann man auch noch ein paar weitere Reihen stricken um ein echt voluminöses Werk zu schaffen.

    Die passende Mütze

    Die Mütze ist ganz schnell gestrickt. Zunächst werden 64 Maschen auf die 6er Nadeln aufgenommen und gleichmäßig auf ein Nadelspiel verteilt, also jeweils 16 Maschen pro Nadel. Die ersten 30 Reihen stricken wir in Rippen, also immer 2 rechts, dann 2 links. Danach wechseln wir auf die 7er Nadeln. Nun weitere 14 Reihen glatt rechts stricken bevor die ersten Maschen zusammen gestrickt werden. Wie man die Abnahmen arbeitet findet Ihr in dieser Anleitung.

    So stylt man das Set aus XXL-Schal und Mütze

    Ich bin jetzt gut gerüstet für den Winter und werde ganz sicher nicht mehr frieren. Der Schal ist wundervoll weich und hält richtig warm. Durch das dicke Garn wirkt der Schal eher leger, gestylt mit Jeans und einer schlichten Jacke damit der perfekte Freizeitlook. Einmal um den Hals gewickelt hat der XXL-Schal ein großes Volumen und wirkt dadurch sehr lässig. Ein Businessoutfit lockert das Accessoires ganz einfach auf. Ich habe zu meiner Nadelstreifenhose einen schlichten Rollkragenpullover und meine Cabanjacke kombiniert.

    Mein neustes Strickprojekt ist damit auch ein tolles Geschenk! Und bis Weihnachten lässt sich das auch noch ganz wunderbar umsetzen! Also ran an die Nadeln!

    Viele Grüße zu Euch,

  • Feuerschalen im Garten und selbstgemachtes Stockbrot

    dieser Beitrag enthält Werbung für VIVANNO. Auch im Winter nutzen wir unseren Garten dann und wann und freuen uns jetzt natürlich umso mehr, dass wir hinten auf dem Grundstück eine Fläche haben ausheben und abstützen lassen, die für genau diesen Zweck gedacht ist: eine Feuerschale aufzustellen! Freilich muss man sich zu dieser Jahreszeit richtig dick und warm anziehen, damit man nicht friert. Dafür wird man aber auch mit einem ganz besonderen Flair belohnt, lachenden Gesichtern und einem unvergesslichen Abend. Die Feuerschalen aus Edelstahl von Vivanno gibt es in mehreren verschiedenen Formen und Abmessungen. Wir haben unten gleich vor die Bänke die runde Variante Ronix aufgestellt, oben wird die Treppe von zwei quadratischen Modellen Cubico eingefasst. Und selbstverständlich war auch wieder das Filmteam vor Ort um unseren Abend für Vivanno festzuhalten. Zunächst einmal ging es dann an die Vorbereitungen und ich habe fleißig Holz gehackt, damit wir auch genügend Nachschub haben den Abend über.

    Wir haben einige Freunde eingeladen und schon mittags in der Küche das Stockbrot vorbereitet. Das ist ein einfacher Hefeteig, den man ganz leicht hinbekommt. Zunächst das Mehl, die Trockenhefe und Salz in eine Schüssel geben und vermengen. Danach das Öl und das Wasser hinzufügen und alles gut vermengen. Den Teig aus der Schüssel nehmen und gut durchkneten, bis der Teig schön glatt ist. Nun wird der Teig in eine Schale gelegt und mit einem Küchentuch abgedeckt. Den Teig mindestens eine halbe Stunde gehen lassen.

    Zutaten für 12 – 14 Stockbrote:
    • 1 kg Mehl
    • 2 Würfel Frischhefe oder 2 Beutel Trockenhefe
    • 3-4 EL Salz
    • 3-4 EL Sonnenblumen- oder Olivenöl
    • 500 ml lauwarmes Wasser

    Ein paar dünne Äste hatte ich schon im Herbst gesammelt, die ich jetzt für das Stockbrot präpariert habe. Einfach die Rinde von der Spitze ca. 20 cm entfernen. Und dann ging es auch schon los mit unserem Feuerzauber, schließlich wird es jetzt schon ziemlich früh dunkel. Zum Anzünden nutze ich Nester aus Holzwolle und Wachs und ein paar kleine Holzspalten, dann lege ich ein paar größere Scheite nach.

    Einen Punsch hatte ich den ganzen Abend über auf dem Herd, so dass auch für innere Wärme gesorgt war. Dann haben wir den Hefeteig in kleinere Stücke geteilt, zu einer dünnen Rolle geformt und um den Stecken gewickelt. Nun ging es ab damit über die Feuerschalen und wurde langsam schön goldbraun geröstet und dann gleich vom Stock weg genascht. Schmeckt wirklich herrlich! Zum Nachtisch gab es noch ein paar Marshmallows, die gleich über dem Feuer geröstet und dann flugs vertilgt wurden – sie fallen doch sehr gerne herunter, wenn man nicht schnell genug ist!

    Es ist immer gut, jemanden dabei zu haben, der auch Gitarre spielen kann, bei uns waren das gleich mehrere, die sich um das Instrument gerissen und immer wieder schöne Lieder zu Besten gegeben haben. Die Feuerschalen haben wir immer wieder neu mit Holz bestückt und es wollte dann auch niemand früh nach Hause gehen. Es war einfach ein rundum gelungener Abend.

    Eure

  • DIY | Wolle & Filz – Anleitung Windlicht stricken

    Meine liebsten Projekte gehen sehr schnell und sehen nach richtig was aus. Und ein eben solches stelle ich Euch heute vor! Im Herbst mag ich kuschlige Wärme und eine gemütliche Atmosphäre, dazu gehört natürlich untrennbar Kerzenlicht. Einfach nur eine Kerze auf den Tisch zu stellen ist aber dann doch zu langweilig. Und so wurde aus zwei schlichten Glaszylindern mit ein wenig Wolle und Filz ein hübsches Dekoelement. Wie man ein solches Windlicht stricken kann, zeige ich Euch heute.

    Den Umfang der Glaszylinder habe ich gemessen und nach einer Maschenprobe dann für den dickeren Zylinder (Umfang 52 cm) 48 Maschen aufgenommen, für den dünneren (43 cm) wurden 40 Maschen angesetzt. Diese wurden dann auf eine Nadelspiel verteilt und einfach rechte Maschen gestrickt. Nach 8 Reihen mit der 5er Nadel und der alpaca blend chunky in Farbe 003 von Rico habe ich die Nadelstärke auf 10 gewechselt. In die so entstandenen sehr großen Maschen wird dann später ein Filzband mit 1 cm Breite (von HEY-SIGN) gefädelt. Die Farben von Wolle und Filz sind perfekt aufeinander abgestimmt und so entsteht eine ganz besondere Optik. Danach noch weitere 6 Reihen mit der 5er Nadel stricken und die Arbeit abketteln.

    Nun geht es an das Einfädeln. Das Filzband auf die passende Länge kürzen und dann durch jede zweite Masche führen, die Enden mit ein paar Stichen und farblich passendem Nähgarn vernähen. Nun werden die Strickteile über die Zylinder gezogen und es kommt noch jeweils eine Kerze hinein. Jetzt erstrahlen die Glaszylinder in einem ganz neuen Licht. Eine schöne, simple und effektvolle Art, ein ganz besonderes Windlicht zu stricken.

    Und wo es da draußen gerade so richtig ungemütlich ist, kuscheln wir uns jetzt ein und machen es uns gemütlich. Wünsche Euch einen wundervollen Sonntag!

  • Dekoration | gemütlicher Winter

    dieser Beitrag enthält Werbung für Connox

    Ein goldener Herbst und ein schöner Winteranfang haben sich gezeigt, genau so hatte ich mir das vorgestellt in diesem Jahr! Tagsüber kann man doch tatsächlich noch viel Zeit draußen verbringen, abends kuschelt man sich in eine Decke und lässt es sich gut gehen. Für mich ist die Adventszeit immer besonders schön, man kommt  zur Ruhe und darf auch mal ohne schlechtes Gewissen ein paar Stunden mit einem guten Buch auf der Couch verbringen.

    Dann kuschle ich mich vor den Kamin und es gibt eine heiße Tasse Tee. Teebeutel sind ja eigentlich nicht sehr stilsicher, wenn man aber statt des Papierfähnchens ein Herzchen aus Pappe antackert, bekommt sogar so ein schnöder Beutel noch einen freundlichen Zug. Der schwimmt dann ein paar Minuten im Wasser rum und verbreitet diesen ganz besonderen Duft. Ein kleiner Schwung Zucker macht in diesem Fall dann auch noch richtig glücklich. Mein neuer Zuckerbehälter Spoonless von Menu muss in jedem Fall dabei sein. Der ist nicht nur praktisch und liegt gut in der Hand, zudem ist er auch eine wahre Augenweide.

    Nun sind alle Gedanken an die noch sehr lange To-Do-Liste vergessen! Lasst es Euch gut gehen und macht es Euch gemütlich!

  • DIY | Schon mal vorsorgen für den Winter oder Strickmützenparade

    Das letzte Wochenende war traumhaft schön und hat uns mit viel Sonnenschein verwöhnt. Heute aber das komplette Kontrastprogramm, Herbststurm und Regenschauer. Und richtig kalt ist es auch geworden! Da ich ja grundsätzlich gerne vorbereitet bin, habe ich schonmal testweise die Wintersachen rausgekramt. Aus diesem Grund gibt es heute mal ein wenig Strickmode aus der eigenen Werkstatt. Wobei sich allein das Wort Strickmode schon so richtig altbacken anhört… Schade eigentlich, wo doch Stricken gerade ein richtiges Revival feiert. Aber gibt es eine treffendere Bezeichnung? Und weil ich grade so gut in Fahrt war, habe ich gleich auch gleich noch ein paar Bilder meiner Lieblingsmützen dazu gepackt!

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    Für Spaziergänge am Meer kann man einen Schutz für die Ohren gut gebrauchen! Und je mehr Wolle einem so um die Ohren wabert, umso kuscheliger haben sie es am Ende auch. Dieses Exemplar ist offenbar fertigungsseitig ein wenig groß geraten, wie man unschwer erkennen kann. Macht aber nix, hängt dann halt wie eine Wichtelmütze hinten über, wenn ich mal was sehen muss… Jetzt muss ich zugeben, dass wir hier in Franken nicht gerade üppig mit Meer ausgestattet sind. Die Bilder sind an der Nordsee entstanden.

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    Aber auch mitten in der Stadt ist eine Kopfbedeckung Gold wert. Gerade wenn ich morgens mit noch nassen Haaren aus dem Haus will, denke ich dran und stülpe mir noch rasch meine Oma-Mütze über. Das flauschige Teil habe ich in einem Secondhandshop ergattert und bin immer wieder völlig begeistert von diesem Preis-Leistungsverhältnis… Der Schal ist selbst gestrickt und aus dem letzten Jahr. Da war er schon 2 Meter lang. Nachdem er sich jetzt noch schön aushängen konnte, sind es noch ein paar cm mehr. Das gibt so richtig schön Volumen um den Hals!

    schal-und-muetzemuetze-mit-bommelschal copyBilder: realitech studios

    Und nochmal selbst gestrickt! Meine ersten Versuche mit Nadeln und Garn 2013 haben schon ganz gut hingehauen, dank dem super dicken Garn. Da kann man wirklich nur wenig falsch machen. Die Mütze habe ich noch mit einem puscheligen Fellbommel aufgehübscht, so wird sie gleich richtig fesch. Der passende Lopp dazu darf eigentlich imemr mit, sobald es mal ein bisschen fies wird draußen. Die dicke Wolle ist so richtig schön kuschelig und warm. Jetzt kann es dann auch ruhig hier anfangen zu schneien – ich bin bestens vorbereitet!

  • Was mache ich aus 16 Knäueln Winterwolle?

    Eigentlich war mein blog gar nicht als Plattform für Häkelanleitungen gedacht, dennoch überschwemme ich Euch in den letzten Wochen mit Häkelideen. Jetzt habe ich auf Verdacht 16 Knäuel Wolle bestellt, die ’ne Menge Platz im Schrank wegnehmen, also, was mache ich draus? Die Kissen sind jetzt alle umhäkelt und umstrickt, eine Decke habe ich auch schon. Für Mützen wird es bald zu warm und Utensilos für Kleinkram habe ich tatsächlich auch inzwischen genug.

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    Das ist mir dazu eingefallen: Ein Lampenschirm hat ein Mäntelchen bekommen und darf jetzt durch das Stäbchenmuster leuchten. Dafür habe ich 1 Knäuel Wolle verbraucht. Aus 12 Knäueln Bravo original von Schachemayr in Farbe 2 ist dieser hohe Korb entstanden, der jetzt z.B. Platz für Geschenkpapierrollen bietet – oder eben eine komplette Wolldecke! Ich habe das Garn 6-fach genommen und eine 10er Häkelnadel. Das geht dann schön schnell und der Korb wird dick und steif genug.  Und die Wärmflasche wird mir zukünftig ganz eindeutig noch mehr Wärme und Wohlbefinden spenden – auch das mit einem Knäuel umgesetzt. Das Schriftzeichen „&“ zum Aufbügeln gibt es bei Stoff & Stil. Und die restlichen 2 Knäuel?! Was mache ich damit? Freue mich über Eure Ideen und Anregungen!

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    Dieses Wochenende war es endlich soweit, mein erstes richtiges Shooting! In den altehrwürdigen Hallen auf dem alten AEG-Gelände entstanden wunderschöne Bilder meiner DIY-Projekte der letzten Tage und Wochen. Ich habe fleissig gewerkelt und gebastelt in der Vorbereitung um so viele Projekte wie möglich in dieser wunderschönen Atmosphäre ablichten zu können. Vorher dann das Bangen, ob man nicht irgendwas vergessen hat, das Licht dann am Ende auch stimmt, und und und… Was war ich glücklich, ausnahmsweise mit einer anständigen Kamera fotografieren zu dürfen… Lieben Dank für die Unterstützung, die Herren!