• das neue Spielzeug

    Ich habe mir mal wieder etwas geleistet… Ein DYMO Omega Prägegerät befindet sich nun in meinem Besitz. So schnell und einfach habe ich selten schlichte Dinge ratzfatz in echte Hingucker verwandelt. Gerade mit schwarzem Band und weißer Schrift sieht das herrlich retro aus. Es gibt allerdings inzwischen neben den Standdardfarben rot und grün auch neonfarbene Prägebänder im Handel. Bunt ist ja aber nicht so mein Ding… In exakt 8 Minuten hatte ich gleich Geschenke für meine kochbegeistere Freundin, die nun wieder Ihren legendären Rehrücken in Angriff nehmen kann und die passende Karte gleich dazu. Ich bin begeistert! In den nächsten Tagen werde ich wohl meine ganze Wohnung zukleben…

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    Und tatsächlich, es finden sich so einige Dinge, die man ganz flott individuell gestalten kann, im Bad herrscht jetzt nicht mehr so viel Langeweile dank einer Dose „Krimskrams und einem Seifenspender „schnell mal schäumen“. Eine alte Schachtel erwacht zu neuem Leben. Mein Filofax hat eine Identität bekommen. Selbst Blumentöpfe sind vor mir nicht sicher. WEnn man die Bänder orher noch en bisschen knickt oder nochmal abzieht, ergibt sich dann noch ein besonderer „shabby“-Effekt.

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    Bilder: mxliving

  • Was zum Schmunzeln

    Diesen wunderschönen Typo-Druck habe ich mir letztes Jahr gegönnt und einfach in einem IKEA-Rahmen untergebracht. Dieser hängt nun bei mir im Essbereich und hat schon so manches Lächeln hervorgezaubert. Manchmal auch Unverständnis. Mich lässt es immer wieder Schmunzeln. Hier in Kombination mit meinen wunderschönen Holzskulpturen von dem Hamburger Künstler Georg Schulz. Das Podest ist eines aus einer Serie, die ebenfalls letztes Jahr entstanden ist. Da ich eine Schwäche für Skulpturen habe, mussten Galeriesockel her, die meine schönsten Stücke entsprechend in Szene setzen.

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    Die Suche im Internet brachte leider nur ein Ergebnis: alles viel zu teuer! Also ab in den Baumarkt um MDF-Platten zuschneiden zu lassen. Die kleineren Sockel sind einfach geklebt, die größeren verschraubt und verspachelt, danach nochmal geschliffen. Gleichmäßig lackieren gehört nicht zu meinen Stärken, daher haben wir abschließend die Sockel mit weißer d-c-fix-Folie bezogen. Schwierig, das allein hinzukriegen, daher auf jeden Fall zwei zusätzliche Hände ranschaffen. Als Krönung wurden dann noch Einbauspots integriert.

  • kleiner Aufkleber mit großer Wirkung

    Ich habe bei DaWanda einen schicken Aufkleber entdeckt  und war gleich inspiriert: für meine gedeckte Tafel gibt es nun noch einen kleinen Schabernack. Der Weinkühler war noch im Schrank, der Aufkleber schnell drauf. Etwaige Luftblasen mit einer Nadel oder einem Skalpel anpiksen und glatt streichen. Jetzt gilt es nur noch, den Besuch davon zu überzeugen, dass Sie wirklich gern noch auf ein Schlückchen bleiben können… Sicher auch hübsch als Geschenk.

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    Bild: realitech studios

  • meine neue Schablone

    Ich konnte nicht anders, als sie gleich auszuprobieren… Schablone über shabby style. Hatte schon letztes Wochenende die passende Textilfarbe in weiß besorgt. Die Tischdecke stammt aus Altbeständen, war aber immer ein wenig langweilig. Schablone auflegen und losmalen, die Kanten schön füllen, Schablone entfernen. Kurz trocknen lassen und anschliessend z.B. mit Küchenpapier überschüssige Farbe abnehmen. Nochmal trocknen lassen, damit nichts verschmiert beim nächsten Buchstaben.

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    Bilder: mxliving

    Dauert ca. 30 Minuten, wenn man sich vorher schon den passenden Text ausgedacht hat. Das gestaltet sich allerdings nicht unbedingt einfach. Man will sich ja schließlich nicht blamieren, wenn die Gäste dann kommen! Hier meine Variante. Ich liebe es wirklich salzig, da ist die Frage schon berechtigt… Zudem fällt es so den Gästen leichter, Kritik nett anzubringen – dann weiß ich für das nächste Mal auch gleich, dass ich mich beim Würzen zurückhalten muss!

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    Bild: realitech studios

  • kuscheliger Herbst

    Stricken war eigentlich nie mein Ding, bis plötzlich überall gestrickte Kissen aufgetaucht sind. Also habe ich mich auch mal daran versucht und diese recht einfachen Kissen probiert in durchgängigem Patentmuster. Das erste (vorn in Braun) war noch ein wenig umständlich, das zweite dann schon professioneller… Zwei gleich große Teile stricken entsprechend der Kissengröße, dabei beachten, dass die Strickteile sehr elastisch sind, also lieber 4-5 Maschen weniger nehmen. Wenn diese fertig sind, an drei Seiten zusammennähen.

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    gestrickte Kissen | Bild: mxliving

    Die Kissenfüllung mit einem Überzug (das gestrickte Kissen ist recht durchsichtig) und danach mit dem gestrickten Teilen überziehen und noch vernähen. Damit nichts verrutscht habe ich die Kanten noch am Überzug fixiert, indem ich rundum die Kanten festgenäht habe. So lassen sich die Kissen gut in Form halten.

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    genähte Eule | Bild: mxliving

    Beim Nähen läuft’s bei mir wesentlich routinierter, diese Eule ist schnell aus Stoffresten entstanden. Einfach Reste nach Lust und Laune in Eulenform zuschneiden, Augen und Bauch aus anderen Mustern anpassen, mit Vlies hinterlegen und mit einem sehr schmalen Zickzackstich annähen. Rückenteil gegensteppen und füllen – fertig!

  • schnell mal gestempelt

    Mit unterschiedlich großen Buchstaben kann man wunderbar stempeln. Ein kleines Alphabet habe ich mir im Schreibwarenladen zugelegt, die größeren Buchstaben stammen zum Teil vom Flohmarkt, die restlichen Stempel habe ich günstig selbst hergestellt: Im Bastelladen gibt es vorgestanzte Buchstaben aus Moosgummi, die man einfach auf einen Würfel kleben kann. Klappt auch mit Textilstempelfarbe.  Den Stempel „Post für Dich“ verpasse ich nun allen Briefen, die ich so versende. Daneben die mx- Originalstempel für die Adresse. Das Schild hängt an der Haustür – seitdem es dort ist, vergesse ich NICHTS mehr! Dann habe ich mich an einer Postkarte „nicht ärgern, nur wundern“ versucht. Die hängt jetzt bei meiner Freundin im Büro und bringt sie zumindest öfter mal zum Lächeln, wenn’s wieder stressig ist!

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    Mit Textilfarbe habe ich es dann auch gleich noch ausprobiert. Ein Tischläufer war ein williges Opfer. Bleibt nur noch zu hoffen, dass meine Gäste Humor haben… Eine spontane Einladung zum Abendessen – ich freu mich. Als Mitbrinsel eignet sich ein chinesischer Grüntee hervorragend, die schöne Verpackung macht dann noch das Beste daraus. Die Keramikdosen sind von IKEA, diese werden dann einfach mit bestempelten selbstklebenden Etiketten beklebt, Hangtag dran und Tee einfüllen.

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    Bilder: mxliving

  • aus alt mach neu…

    Aus alten Bilderrahmen, deren Rahmen verkratzt und dessen Passepartouts vergilbt waren, habe ich kurzerhand neue Schätze gemacht. Dazu habe ich die zunächst die Rahmen mit weißer d-c-fix-Folie umklebt. Mit ein bisschen Übung und einem scharfen Cutter klappen auch die Übergänge sehr gut. Etwaige Bläschen lassen sich auf so kleinen Flächen einfach herausstreichen. Für die Passepartouts habe ich einen Modekatalog genommen, der mir gut gefallen hat. Alternativ taugt auch eine schöne Zeitung, Geschenkpapier oder Notenblätter. Die Passepartouts einfach darauflegen, die Kanten einschlagen. Dann X-Förmig einschneiden bis zu den inneren Kanten und ebenfalls umschlagen. Mit Tesa fixieren. Für mein Atelier habe ich mir alte Schnitte aus dem Netz ausgedruckt, für’s Büro gab es schöne Typo-Drucke. Kostet nicht viel und hat ein wirklich schöne Wirkung!

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    Bild: mxliving

    Mein Liebling auf dem Podest ist die owl von Matt Pugh. Der britische Designer macht wirklich wunderschöne moderne Tierskulpturen. Habe nun schon mehrfach direkt bestellt in England – ist auch ein sehr netter Kontakt!