• DIY | Schneeglöckchen im Gipsmantel

    So, nun wird es auch hier Zeit für ein bisschen fröhliche Frühlingsdekoration. Nachdem draußen alle Blumenzwiebeln losgelegt haben und grüne Köpfchen überall aus dem Beet sprießen, geht auch mir das Herz auf und ich freue mich auf das Frühjahr. Nun haben wir es im letzten Herbst tatsächlich etwas zu gut gemeint mit den Blumenzwiebeln und auf wenigen Quadratmetern eine Menge Masse untergebracht. Und leider habe ich auch nicht mehr so ganz genau im Kopf, was wir denn da so alles gesetzt haben. Das wird sich wohl erst zeigen, wenn die Blüten dann wirklich aufgehen. So fiel es aber gar nicht auf, dass ich ein paar gemopst habe um auch hier drinnen zuschauen zu können, wie sie wachsen und gedeihen. Und sich dann auch hier die ersten Blüten zeigen. Ich vermute sehr stark, dass es sich um Schneeglöckchen handelt…

    schneeglöckchen-im-Gipsmantel

    Zugegebenermaßen wollte ich die Sache mit den Mullbinden und dem Gips schon länger mal umsetzen und nun war die perfekte Gelegenheit. Wirklich schöne Töpfchen habe ich nicht gefunden und es sollte auch mal wieder etwas Besonderes sein. So wurden die Sprosse einfach mit ein wenig Erde in Moos eingehüllt um ihnen dann ein Gipskleidchen anzuziehen.

    Das wird gebraucht:

    Blumenzwiebeln
    Mullbinden
    Gips, gut eignet sich Bau- und Elektrikergips
    Schüssel
    Schere
    Gabel oder Löffel zum Anrühren
    Unterlage z.B. Zeitungspapier

    Da ich schon während des Hausbaus mit der besonders schnell trocknenden Variante des Elektrikergipses so meine Erfahrungen gemacht habe, durfte er heute wieder mal ans Werk. Ein wenig in eine kleine Schüssel geben und flüssig anrühren. Dann eine Mullbinde abrollen und mit einer Gabel in die Gipsmasse tunken. Vom nächsten Schritt konnte ich beim besten Willen keine Bilder machen, da beide Hände komplett mit Gips verschmiert waren. Drumherumwickeln ist aber klar, nech?

    basteln-mit-gips blumenzwiebel-in-gips

    Auf eine ebene Fläche stellen und ein wenig andrücken, so dass der Boden schön gerade wird. Jetzt ein paar Minuten warten und der Gips wird fest. Am nächsten Tag ist er komplett durchgehärtet und man kann den kleinen Trieben auch wieder ein wenig Wasser geben. Sollen ja nicht dursten müssen. Nun, und dann kann man zuschauen, wie sie täglich ein wenig mehr wachsen und die kleinen Knospen langsam aufgehen. So ist zumindest der Plan. Ich halte Euch auf dem Laufenden…

    Viele liebe Grüße, Eure Tanja

  • Jetzt steht auch meine Osterdeko endlich!

    Schon seit Wochen hatte ich geplant, dieses Jahr mal wirklich früh genug mit der Deko zu beginnen, damit sich der ganze Aufwand auch endlich mal lohnt. Anfang März habe ich sogar schon mal den Tisch österlich gedeckt um so richtig in Stimmung zu kommen. Leider hat mich danach ein wenig der Elan verlassen. Und auch ein wenig die Zeit gefehlt. Im Februar und März jagt ein Geburtstag den anderen und es will so vieles organisiert werden. Aber gestern war es nun endlich soweit und ich bin beherzt in den Gartenmarkt gefahren um noch ein paar Kleinigkeiten zu besorgen. Wenn ich auch drei große Kisten mit Weihnachtsdekoration in der Garage stehen habe – für Ostern sieht es in meiner ganz persönlichen Dekoabteilung doch wesentlich übersichtlicher aus. Ich melde also stolz: Die Osterdeko steht. Pünktlich eine Woche vor Ostern. Eigentlich gar nicht so schlecht für meine Verhältnisse.

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    Den Weidenkranz in grau gab es im Gartencenter für ein paar Euro. Den habe ich nun mit ein paar Federn gepolstert und ein wenig Reisig und dann mit Eiern gefüllt. Macht sich ganz hervorragend als Nest. Nur herumtragen kann ich es nun nicht mehr mangels festem Boden. Die ollen Blumenzwiebeln hatte ich noch aufgehoben von meiner letzten größeren Dekorationsaktion, weil ich sie auf den Bildern so hübsch fand. Und ehrlich gesagt machen sie auch jetzt wieder richtig was her! So kommen meine längst verblühten Hyazinthen doch noch schön zur Geltung!

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    Eine kleine Vase noch schnell mit ein paar Ästchen befüllen, Federn verstreuen und schon sieht es richtig nach Ostern aus. Auch mein Keramikhase darf natürlich nicht fehlen. Die Eier aus Modeliermasse vom letzten Jahr dürfen auch wieder mitspielen. Wenn ich vorher gewusst hätte, dass es dann doch so schnell geht mit der Deko, hätte ich schon früher angefangen…

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    Nun bin ich also gerüstet für das Fest und freue mich jetzt schon sehr auf ein entspanntes und ruhiges langes Wochenende. Bis dahin gibt es noch eine Menge zu tun und von Ferien kann natürlich auch keine Rede sein. Aber immerhin einen Punkt auf der To Do Liste kann ich jetzt schon mal abhaken!

  • DEKORATION | die Natur färbt die schönsten Eier

    Diese hübschen, kleinen Wachteleier habe ich mir schon letztes Jahr für die Osterdeko angeschafft. Die gab es im 24er Pack im Bastelbedarf und sie wurden gleich großzügig in der Wohnung verteilt. Und ein paar wenige sind auch tatsächlich heil geblieben über das letzte Jahr. Trotz unsachgemäßer Lagerung in meiner Schreibtischschublade. Die kleinen, empfindsamen Dinger wurden schon ordentlich durchgeschüttelt in den letzten Monaten… Überhaupt wird es wirklich Zeit, dass ich mich mal ein wenig um die Ordnung in meinem Schreibtisch kümmere, aber das muss leider noch ein bisschen warten. Jetzt bin ich erstmal völlig begeistert von der wunderschönen, natürlichen Färbung der kleinen Schätzchen. Und so dürfen sie heute auch Euch begeistern und ein bisschen Werbung machen für das fantastische Farbspiel der Natur.

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    Ganz simpel dekoriert in einem Schraubglas machen sie richtig was her und halten sich wirklich hervorragend, oder? Ob nun mit Dschungelmoos dekoriert oder Gestrüpp aus dem Garten. Und die obligatorischen Blüten dürfen wieder nicht fehlen für die Deko. Jetzt frage ich mich nur, wo die restlichen 20 Stück aus der Großpackung geblieben sind! Im Osternest verschollen oder sind mir wirklich so viele runtergefallen? Nur gut, dass man sie in jedem Deko- oder Bastelgeschäft bekommt, ich sollte dann schnell mal Nachschub holen, sonst ist bis Ostern gar nichts mehr übrig!

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    Steht Eure Osterdeko schon komplett? Ich bin ja mal wieder ziemlich spät dran dieses Jahr. Eigentlich jedes Jahr, irgendwie kommen solche Feste doch immer wieder sehr überraschend für mich!

  • DIY | Einladung zum Osterbrunch oder einfach liebe Grüße

    Die Hasen sind wieder los und allüberall sieht man jetzt wunderschöne Osterdekorationen. Floral, bunt, zuweilen auch etwas kitschig. Dagegen setze ich heute mal auf monochrome Anmutung und zeige Euch meine Osterkarte mit dem Hasen hinter schwarzem Getupfe.  Hatte gehofft, es würde etwas künstlerischer daherkommen, leider lässt die Gleichmäßigkeit meines Gepinsels etwas zu wünschen übrig. Aber ich kann ja immer noch behaupten, das wäre selbstverständlich alles so gewollt! Vielleicht hätte ich auch einfach ein Spray nehmen sollen. Aber ich wollte doch so gerne meine Acrylfarbe endlich mal ausprobieren… Die Tube ist doch so hübsch!

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    So wird’s gemacht:

    Ich habe 220g/m² Papier genommen, ein Aquarellblock eignet sich ganz hervorragend. Dann das Hasenmotiv ausgeschnitten und mit einem Klebestreifen auf der Rückseite der Schablone auf das Papier geklebt. Dann musste ich leider eine Einlage für Schubladen (offiziell Antirutschmatte) ein wenig zweckentfremden, auf das Papier legen und hinten fixieren, damit nichts mehr verrutschen kann. Der Pinsel wird dann in schwarze Acrylfarbe getunkt und das Motiv durch die Matte aufgetupft. Dabei haben manchen Stellen mehr Farbe erwischt als die anderen…

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    Nun die Matte und die Hasenschablone entfernen und trocken lassen. Hat mich das Ungleichmäßige am Anfang noch ein wenig gestört, finde ich die Optik nun ganz brauchbar. Sieht wenigstens nicht aus wie im Geschäft gekauft. Und die Acrylfarbe bleibt an Ort und Stelle und verrutscht nicht, so ergibt sich dann auch noch ein interessantes Relief. Hat ein bisschen was von Reifenspuren oder ein paar Hühnern, die wirr über das Blatt gelaufen sind.

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    Zum Schluss habe ich noch die Ränder rundherum abgeschnitten und die Karte auf die richtige Größe gebracht. Auf der Rückseite lassen sich jetzt sowohl die Einladung zum Osterbrunch – der ja leider bei mir entfällt – als auch einfach Ostergrüße unterbringen. Zu Demonstrationszwecken habe ich die Karte mal aufgehängt und war spontan versucht, das Motiv einfach ganz genau dort zu lassen.

  • In Blätter gewickelt

    Ausflüge in den Baumarkt enden bei mir irgendwann tatsächlich auch immer in der Bastelabteilung. Dort habe ich schon vor einiger Zeit diese Dekoblätter erstanden und nun monatelang in meiner Schreibtischschublade versteckt. Darin bin ich übrigens ganz besonders gut! Also fleißig Bastelkram einzukaufen ohne eine richtige Idee, was ich nun tatsächlich damit anstellen will. Ganze Schubladen sind bei mir gefüllt mit Utensilien, die ich ganz sicher irgendwann mal brauchen werde. Und manchmal, wenn ich ganz besonders kreativ bin und eine Idee im Kopf herumschwirrt, erinnere ich mich auch tatsächlich noch daran, dass da doch irgendwo noch so Etwas sein müsste…

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    Die Skelettblätter hatte ich bestimmt mal für Geschenkdeko angeschafft und seither komplett vergessen. Als sie mir dann beim Wühlen in der Schublade in die Hände vielen – ich war auf der Suche nach etwas ganz anderem – kam mir spontan die Idee zu diesem kleinen DIY. Also ein paar Blätter nehmen, um ein Glas wickeln (eine möglichst gerade Form des Glases erleichtert die Arbeit) und mit einem Spitzenbändchen fixieren. Schleife rein, fertig. Und jetzt mit Blumen oder einem Teelicht füllen. Dass ich die  Worte ‚Wühlen‘ und ‚Skelettblätter‘ in einem Absatz verwenden musste ist übrigens der Grund dafür, dass meine Exemplare kleine ‚Fehlstellen‘ aufweisen. Und da predige ich immer Ordnung…

  • Ideen für den Ostertisch

    Ach es ist ein bisschen traurig, aber ich werde dieses Jahr keinen Ostertisch selber gestalten dürfen. Da wir eingeladen sind, erwarte ich einfach keinen Besuch und folglich auch niemanden, der sich an meinem schön gedeckten Tisch erfreuen würde. Das hält mich aber natürlich nicht davon ab, Euch meine schönsten Ideen für den Ostertisch zu präsentieren. Kommt jetzt einfach beim Sonntagsfrühstück zum Einsatz. Basis sind Cinerariablüten, die ich als Topfpflanze ganz profan im Baumarkt gekauft und dann leicht ausgedünnt habe. Erinnert ein bisschen an Gänseblümchen und bringt so eine verspielte Note auf den Tisch. Mehrere kleine Blüten in einem kleinen Eierbecher arrangiert und mit Perlkopfnadeln fixiert fallen gleich ins Auge.

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    Aus einem der Blätter der Aschepflanze habe ich mittels einer Schablone einfach Herzchen ausgeschnitten und mehrere davon auf dem Tisch wild verstreut. Auch die Milchkanne hat ein Anhängsel bekommen. Einen Holzkugel wird mit einer Perlkopfnadel am Filzband befestigt, indem man die Nadel durch die Bohrung der Holzkugel steckt. Am oberen Ende der Nadel dann noch eine einzelne Blüte aufgespießt und das Ganze um die Kanne gewickelt. Wackelt dann auch hübsch hin und her beim Milch einschenken. Auch ein paar abgeknipste Blüten landen auf dem Tisch. Holzspäne aus dem Dekobedarf machen sich auch ganz gut dazu, so wirkt es gleich viel flächiger.

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    Damit auch ja niemand den eigentlichen Anlass dieses schön gedeckten Tisches vergisst, habe ich gleich noch eine Girlande aus Schaschlikspießen und Washitape gebastelt und mit Buchstaben bestempelt. An Ostern würde es sicher in einer Muffinpyramide versenkt werden, heute muss leider ein simples Brötchen dran glauben. Ein paar Holzschmetterlinge wurden auch noch großzügig verteilt, schon ist das Werk vollendet.

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    So, und jetzt wird gefrühstückt. Der Mann steht schon ganz hibbelig neben mir und fragt schon leicht angesäuert, wann wir endlich anfangen können… Macht Euch einen schönen Sonntag!