• DIY | Rundstricken mit dem Nadelspiel

    Nachdem ich ja bei der Herstellung des neuen Wärmflaschenbezugs ein wenig improvisieren musste, habe ich gleich Sockennadeln in allen Größen als praktisches Set bestellt, so dass ich nie wieder in die Verlegenheit kommen werde, nicht ordentlich ausgerüstet zu sein. Ein paar Tage später war es dann da, und auch wenn die Wärmflasche inzwischen kuschelig eingepackt ist, kann ich das Nadelspiel gut gebrauchen um endlich mal auszuprobieren, wie das so funktioniert. Ich habe mir Nadeln aus Bambus bestellt, die sind nicht so rutschig, so flutschen die Nadeln nicht einfach alle naselang raus. Maschen einsammeln gehört nicht zu meinen Lieblingsbeschäftigungen.

    Also, los geht es mit dem Nadelspiel: ich habe auf 4 Nadeln jeweils 20 Maschen aufgenommen. Hier müsst ihr natürlich schauen, wie groß die Vase ist, und die Maschenanzahl entsprechend anpassen. Mit der ersten Masche wird die Runde geschlossen, den Faden schön fest anziehen, damit es nachher nicht zu weit auseinander klafft. Nun ging es immer rundum im Rippenmuster, 2 rechts, 2 links. In der 4. Reihe kann man das Muster dann schon ganz gut erkennen.

    Das Rundstricken hat den großen Vorteil, dass man nachher nichts mehr zusammen nähen muss und es keine unschönen Übergänge gibt. Die ersten Versuche mit den vielen Nadeln auf der Hand waren noch recht mühsam, ich habe mehrfach alles wieder aufgeriffelt, weil es einfach nicht fest genug gestrickt war, oder die Maschen von der Nadel gehüpft sind, obwohl sie das eigentlich gar nicht sollten. Ein bisschen Übung gehört offensichtlich dann auch dazu. Das Rippenmuster macht sich sehr gut an der schlichten Vase, oder?

    Es hat Spaß gemacht, mal wieder etwas neues auszuprobieren und sicher wird meine große Auswahl an Stricknadeln in allen Stärken bald wieder zum Einsatz kommen. Und nun wünsche ich Euch ein schönes Wochenende!