• Dekoration | wundervolle Keramik

    Ich kann nicht leugnen, eine Schwäche für schöne Dinge zu haben. Nun ist schön ja relativ und liegt absolut im Auge des Betrachters. Meine Definition beinhaltet zum Einen, dass diese Dinge meist nicht bunt sind und eine natürliche Anmutung haben. Zum Anderen sind die Oberfläche und damit einhergehend auch die Haptik Faktoren, die mich durchaus beeinflussen. Ganz besonders habe ich ein Auge auf schöne Keramik geworfen und der aktuelle Trend hin zu sehr rohen und organisch geformten Optiken kommt mir da sehr entgegen. Glasuren, die direkt der Natur entsprungen zu scheinen, sind gerade überall zu finden.

    Mein kleines, zierliches Väschen habe ich auf einem Ausflug entdeckt und gleich für mich gebunkert. Die kühle und glatte Glasur wurde hier nur oben aufgebracht, der Rest der bauchigen Schönheit ist rohe Keramik und fasst sich herrlich rau und trocken an. Aber Gegensätze ziehen sich ja bekanntlich an. Mit einer einzelnen Blüte bestückt macht das kleine Ding einen großen Eindruck. Und auch die Vintagevase im Hintergrund ist ein echter Hingucker.

    Ich möchte das zu gerne selbst ausprobieren. Als Kind habe ich schon mal getöpfert, na klar. Die kläglichen, schiefen und undichten Ergebnisse wurden dann voller Stolz und Anerkennung meinen Eltern überreicht. Die Freude war sicher riesengroß. Um einen ansehnlichen Becher oder eine Schale hinzukriegen, bedarf es aber doch ein wenig Übung auf der Töpferscheibe. Zudem benötigt man Geduld und einen Brennofen – beides ist in unserem Haushalt leider nicht wirklich vorhanden. Ich bin also auf der Suche nach einem Töpferkurs. Der wird in der Region von der VHS angeboten, leider aber erst wieder im nächsten Jahr.

    Ob ich mich dann aufraffen kann?