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13. Februar 2016
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DIY | Muschelteelichter oder wie man im Bad für Urlaubsstimmung sorgt

Muscheln erinnern an Strand und Meer. Und passen so auch ganz wundervoll ins Badezimmer um hier ein wenig Urlaubsstimmung zu simulieren. Da Urlaub bei uns gerade wirklich kein Thema ist – schließlich haben wir zuhause noch genug Arbeit – ist es doch schön zumindest in Gedanken ein wenig in die Ferne zu schweifen. Nachdem ja schon jede Menge altes Holz, derbe Keramik und alte Apothekerflaschen in unser Bad eingezogen sind, vervollständigt nun das eine oder andere Muschelaccessoire den Look. Eine kleine Muschelkugel hatte es schon geschafft und so kam mir spontan die Idee, einfach noch ein wenig nachzulegen und mir mit Muscheln beklebte Teelichthalter zu basteln. Dumm nur, wenn man voller Elan ist, aber leider keine Muscheln im Haus hat. So stand ich also mit meiner Idee erst mal da und musste das passende Zubehör organisieren.

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Nach Wareneingang ging es dann ein paar Tage später aber doch los mit der Teelichthalterproduktion. Heißklebepistole rausgekramt und die frisch eingetroffenen Muscheln schon mal vorsortiert. Nun galt es nur noch einen passenden und geeigneten Untergrund zu finden, der auch gewillt war, sich mit Muscheln verschönern zu lassen. Fündig bin ich dann in der Küche geworden. Diese kleinen Teelichthalter im Viererpack vom Möbelschweden, die ich auch oft und gerne für Nachspeisen oder Dips verwende, sind ganz ideale Objekte. Und so habe ich mich ans Werk gemacht und in mühevoller Kleinarbeit eine Muschel nach der anderen auf die Dinger geklebt. Natürlich nicht, ohne die Tischplatte zu versauen, mir mehrfach die Finger zu verbrennen und hunderte lustiger Kleberfäden zu produzieren, die sich dann wie Spinnweben um die Muscheln legen. Es war eine wunderbare Sauerei, die dort nach Fertigstellung zurückgeblieben ist.

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Irgendwann waren sie dann aber doch alle beide rundum beklebt und fertig für den Einsatz im Bad. Machen sich doch ganz hervorragend in unserem Wellnesstempel, oder? Sowohl farblich als auch stilistisch fügen sie sich ganz wunderbar in unser Bad ein und vermitteln nun den Eindruck, wir wären irgendwo auf Bali oder den Malediven. Nicht, dass ich dort jemals gewesen wäre… Aber man wird jawohl noch Träumen dürfen!

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Die Gläschen sind derweil um einiges an Volumen gewachsen mit all den vielen kleinen Muscheln. Und auch der Kleber bringt dann noch einiges an Gewicht mit, so das sie nun recht massiv geworden sind. Da fällt garantiert nichts mehr um. Und weil ich gerade so schön dabei war, habe ich noch ein paar stimmungsvolle Bilder im Bad gemacht. Zum Beispiel vom Geburtstagsgeschenk von meiner Besten. Sie hat wirklich keine Mühen gescheut, um mir diese Pflegeserie aus dem hohen Norden zu besorgen, die es hier bei uns noch kaum zu kaufen gibt. Sehen die Flaschen nicht zum Niederknien schön aus? Viel zu schade zum Benutzen…

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So, dann tauche ich mal ab und lasse mir ein Bad ein. Schließe die Augen und stelle mir vor, ich läge gerade an einem wunderschönen Strand, die Wellen würden sanft rauschen und das Wasser meine Füsse umspülen. Der Geruch nach salzigem Meer und frischen Früchten läge in der Luft. Der Wind würde sanft durch meine Haare streichen… Und, wo geht es Dieses Jahr bei Euch so hin in Urlaub? Oder bleibt Ihr auch im Bad?!?

Urlaubsgrüße, Eure Tanja

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11. Februar 2016
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Kolumne | die Sache mit der Ordnung

Ich bin ein ordentlicher Mensch, ja doch. Also wenn man nicht in die Schubladen, Kisten und in das Kellerverließ schaut, den wir das Lager nennen. Dort herrscht das ungezähmte Chaos. Ich habe es versucht, ja wirklich. Tagelang aufgeräumt und sortiert, ausgemistet und optimiert. Stundenlang Beschriftungen an Schubladen gebastelt, damit ich auch wiederfinde, was ich dort verstaue. Transparente Lagerkisten angeschafft und sorgsam alle Schätze darin verstaut. Es klappt nicht. Nach ein paar Wochen herrscht wieder Unordnung. Und das ist noch freundlich ausgedrückt. Dinge, die dumm im Weg herumstehen, werden von mir leidenschaftlich und regelmäßig aus meinem Sichtfeld entfernt. Damit es hübsch aussieht hier in unserem Refugium und die adrette Optik durch nichts gestört wird. Schublade auf, Krempel rein.

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Das hat nur leider auch den unschönen Nebeneffekt, dass ich morgens ständig suchen muss. Abends irgendwo verräumt, weigert sich dann die Sonnenbrille, der Autoschlüssel oder mein Geldbeutel mir zu verraten, wo sie stecken. Und angesichts meines extrem schlechten Gedächtnisses will mir dann auch partout nicht einfallen, welchen Ort ich diesmal zur Zwischenaufbewahrung auserkoren hatte. Erster Anlaufpunkt: die Handtasche. Verzweifeltes Scharren und Schaufeln in den Untiefen diverser Lederbeutel hat mich schon mehr Zeit im Leben gekostet als Kartoffeln schälen. Oftmals Fehlanzeige. Wenn ich dann nervös werde und wie eine aufgescheuchte Henne durch die Wohnung irre, den Blick immer wieder hektisch in diverse Ecken lenke und zwischendurch verzweifelt den Kopf schüttle, ernte ich meist nur ein „Was ist es diesmal?“ vom dazugehörigen Gockel. Der sitzt derweil gemütlich am Frühstückstisch. Und hat auch meist den ein oder anderen sehr nützlichen Vorschlag. Mit der Zeit haben sich einige sehr beliebte Fundstellen herauskristallisiert, die ich in meinem Aufräumwahn immer wieder zu präferieren scheine. Die werden dann auch konsequent abgearbeitet im Rahmen des Suchprogramms. Meist erfolglos. Das Schälchen im Flur, die Kramschublade in der Küche oder auch diverse Schränkchen werden durchwühlt und der Inhalt systematisch hin und hergeschoben. Ob danach dann die Schublade wieder aufgeräumt werden muss? Na sicher!

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Und ob es tatsächlich eine so gute Idee war, große Schubladenelemente im Flur anzuschaffen, in die nun alles fliegt, was gerade im Weg rumliegt oder steht? Da schaue ich nicht weiter rein, bin auch schon länger nicht mehr bis zum Boden der Lade vorgedrungen. In ein paar Jahren werde ich dort vielleicht all das wiederfinden, was ich vorher stundenlang gesucht habe? Meistens finde ich das Gesuchte dann schlussendlich doch in der Handtasche. In dem einen Reißverschlussfach, in dass ich auch beim dritten Anlauf nicht hineingeschaut habe. Warum nicht? Weil ich mir GANZ SICHER war, dass ich es unmöglich dort hinein geschoben haben kann.

So, jetzt muss ich los! Aber wo bitte ist denn jetzt die Einkaufstasche?

Suchende Grüße, Eure Tanja

federn

8. Februar 2016
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Shopping | Federleicht

Wieder voll im Trend sind Federn aller Art. Wie praktisch, dass bald (!) Ostern ist und man ja schon mal ganz dezent vordekorieren könnte. Eigentlich braucht es dazu nur ein paar hübsche Federaccessoires, die die Hauptrolle bei der Deko übernehmen. Danach habe ich mal im Netz gestöbert und so viele hübsche Dinge gefunden, dass ich mein Wohnzimmer jetzt mal ganz flott in ein klasse Nest verwandeln könnte. Ein schöner Strauch mit Ästen und dann einige adrette Kugeln und Anhänger daran, ein paar Federn in der Vase, an der Wand und auf dem Sofa. Bei mir piepts wohl? Kann schon sein…

federleicht

Kette come fly with me von Räder über Impressionen 19,95€ | 2 Kissenhüllenset 2tlg. von Impressionen 16,95€ | 3 Traumfänger von Madame Stoltz über Home & Living 10,95€ | Federn aus Keramik 2er Set von Hübsch Interior über Wohnbeiwerk 8,50€ |  5 Servietten von Bloomingville über Home & Living 7,95€ | Federkugel von Madame Stoltz über Wohnbeiwerk 6,40€ | 7 Dekofeder Set von Maravilla über Impressionen 34,95€ |

birne

6. Februar 2016
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DIY | geprägtes Lederetikett für meine Kissenhülle

Das Kissen kennt Ihr schon aus diesem Beitrag vom letzten Jahr, nur was es mit diesem Lederetikett auf sich hat, dass muss ich noch erklären. Ich finde ja solche Label ganz großartig, mit denen man seine eigenen Werke markieren kann. Leider ist es nur in recht großer Menge möglich, für sich selber welche anfertigen zu lassen. Vor sehr vielen Jahren habe ich mal Webetiketten machen lassen, die zwar längst nicht mehr das aktuelle Logo zeigen, aber dennoch immer wieder Verwendung finden. Ich habe noch sehr, sehr viele davon. Neue machen zu lassen kommt also nicht in Frage. Besonders schön fand ich immer geprägtes Leder… Und so war die Idee geboren, ein dummer Zufall brachte mich dann auf den Trichter, dass man das tatsächlich auch selber machen kann. Und es ist nicht einmal besonders schwierig und bedarf auch keiner großartigen Ausrüstung.

kissen-mit-geprägtem-Lederetikett

Man nehme also ein Stück möglichst dünnes Leder und schneide es grob zu. Eher mehr Rand lassen, abschneiden kann man ja später immer noch… Nun in eine Schüssel mit heißem Wasser und Backpulver geben (1 Pk. Backpulver auf 500 ml Wasser) und ca. 15 Minuten einweichen lassen. Das Leder aus der Schüssel nehmen und abtrocknen. Bei mir hat das Leder stark abgefärbt, also lieber Handschuhe anziehen und mit Küchenkrepp trocken tupfen. Das noch feuchte Leder dann auf eine erhabene Form geben. In meinem Fall war das ein kleiner Holzstempel mit meinem Logo. Ich könnte mir aber auch gut vorstellen, dass eine Sicherheitsnadel, ein schöner Schlüsselanhänger oder ein einzelner Buchstabe aus MDF (aus dem Bastelgeschäft) eine wunderbare Alternative ist. Da sind Eurer Phantasie keine Grenzen gesetzt. Nun so lange an den Kanten herumdrücken, bis sich die Kontur deutlich im Leder abzeichnet. Ich habe zudem ein Skalpell zur Hilfe genommen um die Konturen besonders stark auszuprägen. Das Lederstück nun glatt auslegen und dann heißt es warten, bis es wieder trocken ist.

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Um nun das entstandene Lederlogo auch auf das Kissen zu bekommen, habe ich zunächst die Nahtlinie mit dem Skalpell und einem Lineal leicht in das Leder geritzt, mit Hammer und Nagel die Nähpunkte dann vormarkiert, damit es auch schön gleichmäßig wird. Es ist so auch viel einfacher, nachher durchzustechen und man erspart sich viel Mühe und zerpiekste Fingerkuppen. Danach dann mit der Schere das Etikett auf das endgültige Maß bringen. Jetzt muss es nur noch angenäht werden, das ging eigentlich auch ganz zügig. Ich habe den Faden einfach doppelt genommen in Ermangelung eines schönen, dicken Garns. Das habe ich leider recht lange vergebens gesucht. Vor dem Umzug habe ich damit zuletzt Kohlrouladen zusammengewickelt, soweit meine Erinnerung. Wo es derweil gelandet ist, werde ich dann wohl irgendwann durch Zufall erfahren…

kissenhülle-mit-selbstgemachten-Lederetikett

Das Kissen ziert nun die Bank im Wohnzimmer und ist jetzt ein richtiger Hingucker. Nachdem ich noch so viele Lederreste habe, pirsche ich schon ein paar Minuten durch das Haus und frage mich, was denn nun sonst noch alles so ein Etikett gebrauchen könnte. Und ganz sicherlich fällt mir dazu bald etwas ein…

Viele liebe Grüße, Tanja

verwelkte-tulpe

4. Februar 2016
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Kolumne | von Blumen und Blüten und warum es keine zum Valentinstag geben wird

Jeden Freitag, wenn ich nach Feierabend ins Wochenende düse, ist mir danach, mich für die mehr oder weniger anstrengende Woche zu belohnen. Blöd ist, dass mich mein Weg genau an einem Gartencenter mit großer Frischblumenabteilung vorbei führt. Nicht selten bringt mich dann so eine unsichtbare Macht dazu, dort anzuhalten und mich von der Fülle der dargebotenen Blütenschönheiten hinreißen zu lassen. Leider ist dann oft kein Halten mehr. „Davon dann drei Stück, nein doch lieber fünf!! Ach ja, und noch ein Bund Tulpen, die gehen immer!“ Nun habe ich mich von der reizenden Blumenverkäuferin dazu verleiten lassen, Nelken zu kaufen. Finde ich eigentlich ganz schön retro. Ein Kopfschütteln der Dame und der leicht mitleidige Blick der Kundin nach mir in der Schlange später bin ich darüber aufgeklärt, dass es nicht ohne Grund „Friedhofsblumen“ sind. Habe ich mich denn noch nie gefragt, wieso das so ist? Na, weil sie so lange halten! Nach zwei Wochen muss ich der Frau Recht geben. Sie stehen immer noch da wie eine Eins, während Rosen und das übrige Blumenzeugs längst den Weg in die Biotonne gefunden haben. Dass man das Wasser alle zwei Tage wechseln muss, weil es sonst schier bestialisch stinkt, hat sie vergessen zu erwähnen…

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Die Begeisterung des Hausherrn angesichts meiner Ausflüge in die Welt der Flora hält sich derweil in Grenzen. Der mag lieber Topfpflanzen, weil die ja noch nicht „tot“ sind. Den sanften Hinweis darauf, dass man seinem Frauchen ja aus lauter Nettigkeit mal einen Blumenstrauss mitbringen könnte – wenigstens zum Geburtstag – wurde mit der ebenso logischen wie makabren Erklärung abgeschmettert, dass er mir dann ja auch ein süßes, kleines Häschen kaufen, ihm den Hals durchschneiden und auf den Tisch setzen könnte. Darauf wusste ich dann tatsächlich auch keine Erwiderung mehr. Nachdem „tote“ Blumen also nicht durch Manneshand den Weg ins Haus finden (Topfpflanzen übrigens auch eher selten), muss ich also selber für frisches Grünzeug sorgen. Bis heute bin ich allerdings ständig gefasst darauf, dass er Freitags Nachmittags nach meiner Rückkehr verächtlich „Mörderin“ schnauft, während ich die Blütenpracht adrett in einer Vase arrangiere.

verwelkte-tulpe

Leider muss ich ihm Recht geben, dass der Genuss von frischem Blumenschnittwerk eher von kurzer Dauer ist. Nach ein paar Tagen wollen sie dann einfach nicht mehr so wie ich und lassen traurig die Köpfe hängen. Da hilft auch kein gutes Zureden. Muss mich dann das schlechte Gewissen plagen? Gerade jetzt im Winter, wo klar ist, dass es sich nicht um glückliche Freilandtulpen handelt? Und sind Kunstblumen eine Alternative? Wer weiß, wie viele Polyester dafür sterben mussten?!

Barbarische Grüße, Eure Tanja

P.S.: Einen Gewinner habe ich ja auch noch zu verkünden, das hätte ich ja fast vergessen! Den wunderschönen Print von Maren Kruth hat gewonnen: Mel! Bitte sende mir doch schnell Deine Adresse, damit sich Dein Gewinn auf den Weg zu Dir machen kann!

herz

1. Februar 2016
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Dekoration | praktisches Tablett für die Kücheninsel*

Ach ist das Leben nicht schön? Tag für Tag komme ich abends nach Hause, schließe die Tür auf und lächle ein wenig schwachsinnig vor mich hin. Weil es einfach so schön ist in unserem neuen Refugium, weil langsam aber sicher alles an seinem Platz ist und immer mehr „Baustellen“ hier fertig werden. Es ist zu einem echten Zuhause geworden, das liebevoll gehätschelt und gewienert wird, wann immer ich die Zeit dafür finde. Jetzt macht plötzlich sogar Hausarbeit Spaß! Habe ich das gerade wirklich geschrieben? Oha! Ich habe es mir aber auch besonders einfach gemacht und für viel Stauraum gesorgt, so dass Unordnung überhaupt keine Chance hat. Schubladen auf, Krempel rein. Vor allem in der Küche und im Flur ist das ungemein praktisch. Dann gibt es da aber ja noch all die Dinge, die ich gar nicht verstecken will! Weil sie einfach viel zu schön sind, um in einer Schublade zu verschwinden. Mit denen schaffe ich Dekoinseln, die unser Heim erst so richtig gemütlich machen. Schließlich wohnen wir ja auch nicht im Möbelhaus…

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Auch wenn manche böse Zungen das behaupten. Denn wenn sich Besuch ankündigt ist es natürlich immer ganz besonders ordentlich hier… Nun kam mir dieses praktische und wunderschöne LindDNA Tray Square* gerade Recht, um ein paar Schätze im passenden Rahmen zu präsentieren. Dieser Rahmen hängt nicht an der Wand, sondern steht auf der Kücheninsel und würde sicher auch ohne meine Lieblingsstücke eine gute Figur machen. Aber ehrlich gesagt wäre das dann wohl auch ein wenig zu reduziert. Die Küchenarbeitsplatte aus Kunststein ist eine schöne Angelegenheit, will aber jeden Tag intensiv geputzt werden. Was ich mir dabei gedacht habe bei der Auswahl, weiß ich leider auch nicht mehr so genau. Sicher hat mir keiner gesagt, dass die Dinger äußerst schmutzanfällig sind?! Aber wie lästig wäre es, wenn ich dann jedes Mal die komplette Dekoration einzeln zur Seite räumen zu müsste?

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Da gefällt mir diese Lösung doch schon gleich viel besser! Verschieden große Vasen und Krüge werden immer mal wieder mit einzelnen Blüten, Blättern oder Ästen bestückt, je nachdem, was gerade zur Hand, oder im wilden Garten zu finden ist. Diesmal war ich sogar mal wieder im Blumenladen um die Ecke und habe mir was gegönnt. Schöne Frühlingsblumen bringen hier seit ein paar Tagen frische Stimmung rein und duften ganz herrlich. Alte Schätze vom Trödler geben dem Ganzen das nötige nostalgische Flair, dass ich so mag. Ich sammle ja schon seit Jahren alte Holzkistchen, angestoßenes Emaillegeschirr und schäbiges Blech. Und diese ollen Kamellen sorgen hier dafür, dass es nicht aussieht wie im 08/15 Neubau.

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Die Ledereinlage im Tablett ist nicht nur schön weich, sondern sorgt auch dafür, dass nichts so schnell verrutscht. Das Material ist recyceltes Leder und daher auch besonders pflegeleicht. Wenn also tatsächlich mal so eine alte Kanne undicht wird, lässt sich das Wasser leicht wieder entfernen. Wollen wir trotzdem hoffen, dass das alte Kännchen noch ein wenig dicht hält. Momentan also ein wenig Frühling in der Küche, wer weiß, was mir über die nächsten Monate sonst noch so einfällt.

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Ich bin aber guter Dinge, dass mir die Ideen nicht so schnell ausgehen, vor allem, wenn ich dann einen guten Grund habe, mal wieder frische Blumen zu organisieren. Alternativ kann ich mir auch noch einen kleinen Kräutergarten vorstellen, der hier hübsch arrangiert wird. Ein bisschen Basilikum und Rosmarin und eine Schale Salz, schon sieht es gleich wieder ganz anders aus. Hmm, und dieser Geruch… Soll doch noch mal einer sagen, in meiner Küche würde es nicht gut riechen! Das zeige ich Euch dann nächste Woche und tüftle derweil ein wenig, wie ich Euch diesen Geruch dann gleich über den Bildschirm mitliefere.

*mit freundlicher Unterstützung von Connox

platzkarte

28. Januar 2016
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DIY | Platzkärtchen mit einem großen Versprechen

Wenn mir der herrliche Duft von Rosmarin entgegen weht, bekomme ich grundsätzlich Hunger. Allein der Gedanke an diesen herrlichen Geschmack lässt mir das Wasser im Munde zusammen laufen. Daher war auch die erste Amtshandlung, als wir in das neue Haus eingezogen sind, den Vorgarten entsprechend zu bestücken. Ganze sieben Rosmarinbüsche haben es in das kleine Beet geschafft. Im Frühherbst konnte man dann auch den frischen Geruch vor der Haustüre immer ganz dezent wahrnehmen. Ein schönes Willkommen, oder? Auch die frostigen Temperaturen haben dem Kraut nicht viel ausgemacht, nun bin ich gespannt, was das Frühjahr an Größenzuwachs bringt.

platzkärtchen-mit-Rosmarinzweig

An einem der Stöcke habe ich nun ein wenig herumgeschnippelt, es stehen Gäste ins Haus und es soll ein besonderer Abend werden. Sonst bin ich nicht so der Tischdekorateur, aber diese Idee ist klein, fein und schnell gemacht und vor allem: in diesen Platzkärtchen ist ein Versprechen inbegriffen! Wenn das Essen nur halb so gut schmeckt, wie die Tischkärtchen riechen, ist der Abend gerettet. Natürlich serviere ich dann später auch ein Gericht mit Rosmarin, das ist ja Ehrensache. Es wird Kartoffel-Fenchel Gemüse geben, 2 Stunden bei 180°C, bestem Olivenöl und mehreren Rosmarinzweigen im Ofen gegart. Dazu dann ein schönes Rinderfilet, das passt immer. Auch da kann man beim Niedriggaren im Backofen bei 80°C noch ein paar Rosmarinzweige hinzugeben.

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Die Platzkärtchen sind genauso einfach gemacht, wie es aussieht. Ich habe Anhänger aus Pappkarton genommen, natürlich kann man sich auch aus Karton welche in der Größe 5 x 10 cm zuschneiden. Dann mittig den Namen des Gastes darauf schreiben. Abschließend den Rosmarinzweig durch die Lochung unten stecken und oben den Karton ca. 2 cm einschneiden um ihn an gewünschter Stelle zu fixieren. Ganz einfach, oder?

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Die restliche Tischdeko besteht aus einem kleinen Kränzchen aus Eukalyptuszweigen, der mit Blumendraht schnell gewickelt wurde. Der kommt auf eine Schale, hinein ein Kerze. Und jetzt kann es auch schon losgehen. Die Tischdeko steht, jetzt muss ich nur noch mal „eben schnell“ kochen, damit es nicht nur bei einem Versprechen bleibt. Meine Hände riechen jedenfalls schon ganz hervorragend…

Wünsche Euch einen schönen Abend!

Eure Tanja

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25. Januar 2016
46 Kommentare

Gewinnspiel | die Illustrationen der Maren Kruth*

Kennt Ihr Maren schon? Die Illustratorin aus Münster hat einfach ein Händchen für wundervolle Motive. Mit Copicmarkern macht sie sich ans Werk um Kunstwerke zu zaubern, die dann später als Druck an unseren Zimmerwänden landen. In diesem Falle an meiner! Zwei Drucke haben es in mein kombiniertes Gäste-/ Arbeitszimmer geschafft und zieren dort nun die Wand über dem Sideboard. Ich bin ganz verliebt in die neue Optik, wirkt gleich viel cleaner. Und die Drucke bringen mich sofort zum Lächeln. Vor allem dieser wundervolle Print „I love you to the moon and back“ hat sich sofort in mein Herz geschlichen. Und wird am Valentinstag einem ganz besonderen Menschen Freude bereiten. Dann wird es leider wieder ein bisschen leerer hier an der Wand.

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Gedruckt werden die Motive auf 220g Papier und man merkt den Unterschied zu schlichten Postern sofort. Schöne Haptik neben der tollen Optik. Maren hat einen unverkennbaren Stil und man erkennt Ihre Arbeiten schon von weitem. Romantische Motive in mädchenhaften Farben oder auch witzige Statements in Trendpastellen. Und die Drucke lassen sich ganz wunderbar untereinander kombinieren. Da steckt viel Liebe drin, und das sieht man auch! Ich folge Ihr schon lange auf Ihrem Blog making of… und verpasse so keine Neuheiten. Und nachdem ich nun endlich Platz habe, um Bilder aufzuhängen, war kein Halten mehr. Ihr erinnert Euch vielleicht noch eine meine alte Wohnung, die ausschließlich aus Dachschrägen bestand? Da war es etwas schwierig, Rahmen an die Wand zu kriegen…

maren-kruth-drucke-im-Gästezimmer

Umso lieber dekoriere ich heute mit Bildern und weiß die vielen, vielen Wände hier sehr zu schätzen. Gerade bei den kleineren Formaten kann man auch immer mal wieder das Motiv wechseln ohne großen Aufwand und so für Abwechslung sorgen. Bei Maren bekommt Ihr übrigens nicht nur Drucke in A4 sondern auch Karten oder größere Formate. Und wenn es etwas ganz besonderes sein soll, greift sie auch ganz speziell für Euch in den Farbkasten.

Neben den schönen Illustrationen hat mich auch noch interessiert, wie Maren überhaupt zu Ihren Ideen kommt, was sie inspiriert und was Sie eigentlich noch so vor hat in der nächsten Zeit. Und sie hat mir Rede und Antwort gestanden und ein bisschen was über sich erzählt.
Maren: „Ich habe Produktmanagement für Modedesign studiert und schon früh gemerkt, dass mir das Zeichnen von Mode am meisten Spaß macht. Das Spielen mit Farben, Formen und Typografien hat mich immer schon fasziniert. Ich bin ein Mensch, der das Handwerk liebt. Ich mag es, verschiedene Dinge auszuprobieren. Mit Tinte, Farben, Sprühdosen und Pasten zu experimentieren. So entsteht auch manches zufällig, das mag ich. Inspirationen finde ich überall, das kann ein Buch sein, ein schöner Film, die Natur und ich muss gestehen, dass ich absolut pinterestsüchtig geworden bin und auch dort viele neue Ideen bekomme. Ich war immer schon ein großer Pantone Fan und die aktuellen Pantonefarben des Jahres finde ich wunderschön, damit möchte ich in jedem Fall noch eine kleine Printkollektion entwickeln.“

Maren-Kruth-Drucke

zit Ich bin ein ganz positiver Mensch und versuche, mir mein Leben so kreativ und schön zu gestalten wie es nur geht. Ich bin der festen Überzeugung, dass alles Gute zu einem zurückkommt.“

Dein schönstes Projekt?
Maren: „Letztes Jahr ist ein riesiger Traum von mir in Erfüllung gegangen, ich durfte mein eigenes Malbuch illustrieren. In einem Monat ist es soweit und mein „Frühlingszauber“ Ausmalbuch für Erwachsene erscheint im Fischer Verlag. Ich bin schon ganz aufgeregt und voller Vorfreude, es endlich fertig gebunden in den Händen zu halten.“

Und jetzt kommt die wirklich gute Nachricht! Ich darf heute diesen wunderschönen Druck „Hier kann jeder machen was ich will“ verlosen. Dazu müsst ihr nur einen Kommentar hier unter dem Beitrag hinterlassen in dem Ihr uns Euren Lieblingsdruck von Maren verratet. Das Gewinnspiel endet am 30. Januar um 23:59 Uhr.

Gewinnspiel-Maren-Kruth

Teilnahmeberechtigt sind volljährige, natürliche Personen. Nur Einträge, die vor dem Teilnahmeschluß abgegeben werden, können berücksichtigt werden. Eine Mehrfachteilnahme ist ausgeschlossen. Die Teilnahme ist nur möglich bei Angabe einer gültigen E-Mail-Adresse. Ich werde diese Adressen aber weder sammeln noch an Dritte weitergeben. Der Gewinner wird per Zufallsauswahl bestimmt und der Vorname des Gewinners (ohne Angabe der E-mail-Adresse) hier auf dem Blog veröffentlicht. Sollte sich der Gewinner nicht innerhalb von 10 Tagen melden, wird dieser neu ausgelost. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Der Gewinn wurde unentgeltlich zur Verfügung gestellt und kann nicht bar ausgezahlt werden. Ich wünsche Euch allen viel Glück! Ich mache mich dann jetzt wieder an die Arbeit um den nächsten Raum auf Hochglanz zu polieren…

Liebe Grüße und einen guten Start in die Woche, Tanja

*dieser Beitrag entstand in Kooperation mit Maren Kruth

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24. Januar 2016
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Sonntagseinblick

Nach einem späten Frühstück – schließlich waren wir heute schon sehr fleißig – habe ich mal wieder eingehend die Küche in Ihren Normalzustand zurückversetzt und geputzt und gewerkelt. Jetzt sieht es aus wie für den Sonntagsbesuch fein herausgeputzt. Hüstel. So habe ich gleich die Gelegenheit genutzt und ein paar hübsche Eindrücke aus unserem Wohn- und Essbereich für die Ewigkeit gebannt. Nun kann ich wenigstens mal ein Foto zeigen, wie es aussehen sollte, wenn nicht gerade darin gelebt wird. Dann kann es durchaus auch mal ein bisschen wilder aussehen hier. Wobei ich natürlich schon darauf achte, zumindest hier weitestgehend Ordnung zu halten. Schließlich kann jederzeit jemand vor der Tür stehen, der mal einen kurzen oder auch längeren Blick in unser neues Heim werfen will.

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Und ehrlich gesagt genieße ich das sehr! Ich bin schon stolz wie Oskar, dass wir es endlich geschafft haben und die allermeisten Ecken nun vorzeigbar sind. Zudem mag ich Besuch wirklich gern und hier darf auch gerne mal jemand unangemeldet auf einen Kaffee oder ein Bier vorbeischauen. Ein Schwatz mit den Nachbarn über den (noch nicht vorhandenen) Gartenzaun führt dann schon mal zu einem ausgiebigen Gelage oder es treffen sich zufällig Menschen bei uns, die sich schon sehr lange kennen, aber seit Jahren nicht gesehen haben. Unser offener Küchenbereich mit großem Esszimmer lädt zum Verweilen ein, so haben wir es auch geplant. Der Esstisch ist der Mittelpunkt und zentrale Ort des Hauses, hier verbringen wir am meisten Zeit und lassen es uns mit Gästen so richtig gut gehen. Hier wird gegessen und getrunken, werden Pläne geschmiedet und Ideen ausgeheckt. Hier wird gespielt, gelacht und auch mal diskutiert. Gerne auch alles zusammen und bis spät in die Nacht.

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Auch die Stühle haben wir so ausgesucht, dass man locker mal ein paar Stunden darauf sitzen kann, ohne das es unbequem wird. Und die waren gar nicht so leicht zu finden, das kann ich Euch sagen… So gerne ich ein paar Designklassiker hier gruppiert hätte oder elegante Sesselchen, sie alle haben den Bequemlichkeitstest einfach nicht überstanden. Ein schöner großen Eichentisch ist schon bestellt, der wird in ein paar Wochen dann einziehen und für Gemütlichkeit sorgen. Mein alter Tisch wirkt in dem großen Raum noch ein wenig verloren. Und nur, damit jetzt keine Missverständnisse aufkommen: in die Gläser habe ich Wasser gefüllt, keinen Schnaps, das ist mir nachmittags um diese Zeit noch ein bisschen zu früh! So, und jetzt gehe ich Kuchen backen, könnte ja sein, dass zufällig gleich noch jemand vor der Tür steht!

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Und dann will ich ja schließlich vorbereitet sein auf einen schönen und geselligen Nachmittag, der sich dann gerne auch noch in den Abend ausdehnt. Euch wünsche ich noch einen wundervollen Sonntag mit Euren Lieben!

Liebe Grüße zu Euch, Tanja

bügelbrettbezug-titel

20. Januar 2016
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DIY | ein neuer Bezug für das Bügelbrett

Der Hauswirtschaftsraum ist eigentlich ganz gemütlich geworden, da kann man sich auch mal eine Stunde zum relaxten Bügeln zurückziehen. Also, man könnte, wenn man gerade nicht 100 andere Dinge zu erledigen hätte, die wichtiger sind. Lediglich der quietschbunte Überzug für das XXL-Bügelbrett des Hausherrn war mir noch ein Dorn im Auge. Seit Wochen war ich schon auf der Suche nach einem neuen Bezug für das praktische aber einfach unfassbar hässliche Ding. Aber glaubt mal nicht, dass es so etwas einfach in Übergröße zu kaufen gibt. Also in schön meine ich. Auch die Alternativen waren ein Ausbund an schlechtem Geschmack. Macht aber nix, schließlich ist inzwischen die Nähmaschine aufgebaut, ein große Auswahl an Stoffen steht zur Verfügung und so ein Teil ist ja schnell gemacht. Dachte ich zumindest. War aber leider nicht ganz so schnell umgesetzt wie angenommen. Ist aber jetzt wurscht, er ist nämlich fertig!

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Es begann eigentlich sehr vielversprechend. Stoff auslegen, Bügelbrett umgedreht auf den Stoff legen, Konturen nachmalen oder mit Stecknadeln markieren und mit einer Zugabe von 3-4 Zentimetern ausschneiden. Jetzt musste ich noch eine Idee entwickeln, wie ich den Bezug nun unten so fest zusammenraffe, dass er auch auf dem Bügelbrett hält. Eigentlich war der Plan, ein Gummiband gleich an den Stoff zu nähen. Das scheiterte leider kläglich. Nach mehreren Versuchen musste ich einsehen, dass ich das Gummi im Saum nicht so fest gespannt bekomme, dass es nachher straff genug und vor allem gleichmäßig gekräuselt ist.

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Also kam Plan B zum Einsatz und ich habe einfach Baumwollschrägband hergenommen und zunächst die eine Seite festgesteppt, dann die andere gegengeheftet. Sieht sehr ordentlich aus und der so entstandene breite Tunnel wurde nun mittels einer Sicherheitsnadel einfach mit einem Gummiband durchzogen. Auf das Brett war der Bezug dann schnell geworfen und die beiden Enden des Gummibandes schön stramm zusammengezogen. Musste nur noch ein Knoten rein. Nun legt sich der Bezug ganz straff um die Schaumstoffunterlage und das Brett und dem ungetrübten Bügelvergnügen steht nichts mehr im Wege. Nun ja, gehört jetzt immer noch nicht unbedingt zu meinen absoluten Lieblingsbeschäftigungen.

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Aber jetzt bin ich gänzlich zufrieden mit meinem farblich optimal harmonierenden Bügelbrettbezug. Der war vorher Türkis. Grelltürkis gemustert. So langsam aber sicher verschwindet hier im Haus alles, das mal farbig war und nicht so Recht passen wollte. In den Schränken sieht es derweil doch etwas bunt aus. Wenn jemand einen Tipp hat, woher man farblich schlicht gehaltene Putzmittel bekommt, immer her damit! Und wer mich für völlig bekloppt hält, weil ich tatsächlich auch bei Haushaltsgeräten auf neutrale Farben achte und Reinigungsprodukte nach Optik kaufe, dem sei Recht gegeben. Das ist bekloppt. Aber es sieht gut aus!