• DIY | Stern häkeln

    In die schlichte Weihnachtsdekoration passt meine neueste Arbeit ganz hervorragend! Der hübsche gehäkelte Stern ist in kurzer Zeit gemacht und ist eine wunderbare Verwendungsmöglichkeit für Wollreste. Und davon habe ich doch eine ganze Menge…  Es werden 12 kleine Rauten gehäkelt und dann miteinander verbunden. Und mit der Schritt für Schritt Anleitung bekommt den Stern wirklich jeder hin.

    Stern aus Wollresten häkeln

    Zunächste einmal nehme ich 2 Maschen mit der 4er Häkelnadel auf. In die erste Masche häkle ich dann anschließend zwei feste Maschen sowie eine Luftmasche, die an jedem Reihenende folgt. Die Arbeit wenden und beide Maschen häkeln. Wieder die Luftmasche am Ende der Reihe arbeiten. Nun in beide Maschen der Vorreihe 2 neue Maschen häkeln, so dass 4 Maschen in der nächsten Reihe sind (Bild 3). In der Rückreihe wieder 4 Maschen häkeln, in der nächsten wieder in die beiden Äußeren Maschen je 2 Maschen häkeln. Das wird nun so fortgesetzt, bis 12 Maschen in der Reihe entstanden sind.


    Zeitaufwand | 2 Stunden
    Materialaufwand | 60 g Wolle Nadelstärke 4
    Häkelnadel Nadelstärke 4


    Dann beginnen wir mit den Abnahmen. Dazu in die erste Masche einstechen und den Faden holen, danach dann in die zweite Masche einstechen und ebenfalls den Faden holen. Nun den Arbeitsfaden durch alle 3 Bögen zur festen Masche ziehen. Am Ende der Reihe die letzten beiden Maschen wieder genauso zusammen häkeln. Die Rückreihe mit 10 Maschen arbeiten, in der nächsten Reihe wieder die Abnahmen häkeln. Zum Schluß habt Ihr dann eine schöne Raute. Davon brauchen wir jetzt aber gleich 12 Stück. Aber nach der Ersten geht es schneller und bald sind die ersten 6 Rauten für die Vorderseite fertig.

    Nun geht es ans zusammen häkeln. Man beginnt mit 2 Rauten, legt diese übereinander und beginnt an der breitesten Stelle und häkelt die Kanten zur Mitte hin zusammen. Die Häkelkante liegt nachher außen. Nun folgt die nächste Raute, die links angelegt und festgehäkelt wird. So verfahren wir mit allen 6 Rauten und nochmal für die Rückseite des Sterns. In der Mitte sollten die Ecken der Rauten aufeinander treffen, wenn das aber wie bei mir noch nicht so richtig hübsch aussieht, ist das gar nicht schlimm, darum kümmern wir uns später noch.

    Zum Schluss müssen nun noch die Kanten aneinander gehäkelt werden. Besonders akribisch muss man dabei nicht sein, am Ende sieht man gar nicht mehr, ob da wirklich immer die Maschen zusammen gepasst haben oder nicht. Bevor die letzte Raute geschlossen wird noch ein wenig Watte einschieben um den Stern zu füllen. Er soll ja nachher schön dick und prall sein. Nun die letzten Maschen schließen und noch eine lange Reihe Luftmaschen häkeln, das Ende dann zurück führen und einen Aufhänger formen. Alles gut vernähen. 

    Damit an der Stelle, wo alle Nähte zusammen treffen auch eine hübsche Optik entsteht habe ich einen 30 cm langen Garnrest genommen und mit der Wollnadel durch die Maschen der oben liegenden Verbindungsnähte gezogen. Das habe ich drei Mal wiederholt und dann die Fäden vernäht. Nun ist die Sternmitte auch richtig ansehnlich. Mein fertiger Stern hat eine Größe von 25 cm und ist damit schon ein richtiger Hingucker.

    Mit dünnerem Garn lassen sich auch kleinere Sterne arbeiten, die sich sicher gut am Weihnachtsbaum oder als Geschenkdekoration machen. So lassen sich Wollreste einer schönen Verwendung zuführen. Und wenn Eurer Rest nicht für alle 12 Rauten gereicht hat, kann man natürlich auch Farben und Materialien mischen. Und davon haben wir doch alle eine Menge rumliegen, oder? Ich kann einfach keine Restknäuel wegschmeißen und suche daher immer nach kleinen Projekte, bei denen man eben nur einen Rest braucht. Habt Ihr noch Ideen für die Weihnachtshäkelei?? 

    Mein Sternchen ziert nun den Adventskalender des Mannes. Der darf dieses Jahr ein wenig rechnen um jeden Tag das richtige Päckchen zu finden. Aber ein bisschen Spaß muss sein, oder?

    Ich wünsche Euch ganz viel Freude beim Häkeln und einen tollen 2. Advent!

  • DEKORATION | Weihnachtsdeko schlicht & schön

    Anfang Dezember fällt einem manchmal ganz plötzlich auf, dass ja nun doch bald Weihnachten ist. War ich die letzten Jahre dann schon voll im Adventsmodus, kommt dieses Jahr noch so gar keine richtige Stimmung auf. An diesem Wochenende habe ich mir also vorgenommen, ein wenig Weihnachtsdekoration einziehen zu lassen. Aber schlicht sollte es sein, nicht zu vollgestopft und eher clean. Und das ist bei Weihnachtsdeko gar nicht so einfach. Es wird doch ziemlich schnell kitschig und überladen.

    Ich war also sparsam mit den Utensilien, habe das Tannengrün wohlweißlich erstmal im Laden gelassen und nur hier und da ein paar Kleinigkeiten verteilt. Ich muss zugeben, es ist mir schwer gefallen. Unten im Keller lagern drei wirklich große Kisten mit allerlei Krempel der glitzert oder eindeutig dem Tannenbaumfest zuzuordnen ist. Ich erwische mich dann doch dabei, dass ich alles hier verteilen möchte.

    Mut zur Lücke

    Die Herbstdeko musste also zuerst mal weg, bevor überhaupt etwas Neues aufgestellt werden durfte. Und dann habe ich ganz sparsam ein paar schöne Zweige und Weihnachtsaccessoires verteilt. Wirklich viel verändert habe ich dabei nicht.

    Kerzen dürfen zur Weihnachtszeit natürlich nicht fehlen. Neben meinem schlichten Adventskranz habe ich noch zahllose Teelichter aufgestellt. An Teelichthaltern mangelt es hier nun wirklich nicht und auch der Nachschub an Teelichern ist bis Weihnachten gesichert. Kuschlige Decken und Kissen machen es dann richtig gemütlich.

    Es duftet so gut…

    Um dann aber doch so richtig Stimmung aufkommen zu lassen braucht es diesen ganz besonderen Duft, der dem Advent eigen ist. Das erreicht man zum einen durch Backen und Kochen mit entsprechenden Gewürzen, lässt sich aber auch einfach durch Duftöle erzielen und für ein paar Stunden im Raum halten. Ich mag jetzt zu Anfang der Adventszeit am liebsten Orangenöl. Wenn sich der feine Duft dann langsam im Raum ausbreitet, setzt gleich so ein heimeliges Gefühl ein.

    Wie sieht es bei Euch mit der Weihnachtsdeko aus?

  • DIY | Adventskranz für Eilige

    Seit Ihr schon so richtig in Stimmung und gut vorbereitet für die Adventszeit? Ich habe heute mit Schrecken festgestellt, dass mir noch ein Adventskranz fehlt. Ich mag es ja, wenn jede Woche nach und nach ein Kerzchen mehr brennt und die Wartezeit bis zum Weihnachtsfest in gemütliches Licht taucht. Mangels Alternativen habe ich also eine schnelle Variante gewählt, die wieder schlicht und dennoch wirkungsvoll ist. Ein zusätzlicher Pluspunkt: die Teelichter können auch immer mal wieder ausgetauscht werden. Dafür ist mein Kranz der Definition widersprechend leider nicht rund. Aber darüber sehen wir jetzt mal großzügig hinweg, ja?

     schneller Adventskranz mit Teelichtern

    Ein Holzbrett mit einer Größe von 4 x 18 x 18 cm dient als Basis für den Adventskranz. Auf der Unterseite habe ich dann erstmal Filzgleiter aufgeklebt, damit ich den Block immer mal wieder hin und her schieben kann ohne Kratzer zu hinterlassen. Im Abstand von 5 cm zum Rand werden dann 4 kleine Löcher hineingebohrt und anschließend die Teelichthalter aus Metall (aus dem Bastelbedarf) hineingesteckt. Meine hatten praktischerweise schon eine Steckvorrichtung, man kann aber auch einfach große Nägel mit Heißkleber an der Unterseite befestigen. Teelichter hinein und fertig. Das Ganze hat mich insgesamt 10 Minuten Zeit gekostet.


    Zeitaufwand | 10 Minuten
    Materialaufwand | 1 Holzbrett, 4 Teelichthalter aus Metall, 4 Teelichter


    Nun kann man ganz nach Belieben mit weihnachtlichen Accessoires dekorieren. Ich habe einfach nur einen Ast genommen und zwischen die Teelichter gelegt. Dieses Jahr verzichte ich auf all das Geglitzer und Geglimmer und bleibe bei einer ganz natürlichen Dekoration mit Ästen und Zweigen, viel Holz und ein wenig Metall. Und Kerzen dürfen natürlich nicht fehlen. Die Vorweihnachtszeit ist für mich geprägt durch gemütliche Atmosphäre; den Duft von Vanillekipferln, heißem Tee und Tannennadeln. Wenn es dann draußen früh dämmert, machen wir den Kamin an und kuscheln uns auf der Couch ein. Einfach herrlich.

    Ich habe den Adventskubus jetzt ganz prominent auf dem Esstisch platziert, so zieht auch hier ein wenig weihnachtliche Dekoration ein, die aber nicht zu überladen wirkt. Die schöne Maserung des Holzes kommt ganz hervorragend zur Geltung und das Reststück hat die längste Zeit im Keller vor sich hin gelagert. Ich hatte alle Materialien im Haus und war jetzt ganz froh über meinen schier unerschöpflichen Fundus an diversen Bastelmaterialien.

    Also von mir aus kann es jetzt losgehen, ich bin bereit! Wie sieht es bei Euch mit der Weihnachtsdekoration aus? Seit Ihr schon richtig schön in Stimmung?

    Wünsche Euch einen kuschligen Abend und schon mal einen tollen 1. Advent!

  • Warum die Weihnachtsdekoration dieses Jahr eher spärlich ausfällt

    Mit ein paar hübschen Bildern meiner wirklich sehr sparsamen Weihnachtsdekoration in diesem Jahr, verabschiede ich mich jetzt mal für ein paar Tage in den Weihnachtswahnsinn! Zugegebenermaßen habe ich selten so wenig dekoriert, gebastelt, gewerkelt und verschickt wie in diesem Jahr. So richtig Weihnachtsstimmung wollte bisher auch nicht wirklich aufkommen. Und obwohl ich mit vielen Lichterketten, Kaminfeuer, Weihnachtsmusik und ausreichend Lebkuchen versucht habe so richtig in Adventslaune zu kommen, blieben alle Versuche bisher absolut unerfolgreich. Nun müssen es die letzten Stunden vor der Bescherung richten. Und wenn dann erstmal die Kerzen angezündet werden, die Kinderaugen vor den riesigen Geschenkebergen leuchten und ein leckeres Essen auf dem Tisch steht, werde ich doch noch dem Zauber verfallen.

    weihnachtsdekoration

    Wie jedes Jahr sind die letzten Wochen des Jahres immer vollgestopft mit Aktivitäten. Immer gilt es noch so vieles zu erledigen, ob es nun die Geschenke sind, die Vorbereitungen für das Weihnachtsessen (schließlich muss man das alles ganz genau planen!) oder auch das Verpacken der Aufmerksamkeiten für diejenigen, die an den Feiertagen nicht in der Nähe sind. Sonst habe ich auch immer einen ganzen Stapel Weihnachtskarten verschickt, das werde ich nun wohl nicht mehr schaffen. Dafür beginnt jetzt für mich die schönste Zeit des Jahres. Es ist alles erledigt für dieses Jahr, alles versinkt irgendwie in der Weihnachtsruhe. Herrlich. Und da bin ich dann auch sehr entspannt, was die mangelnde Weihnachtsdekoration angeht.

    weihnachtsdekoration mit amaryllis

    Ich wünsche Euch von Herzen ein schönes und ruhiges Weihnachtsfest mit all Euren Lieben! Lasst es Euch gut gehen und genießt die stille Zeit. Ich melde mich dann wieder, wenn die Amaryllis aufgeblüht ist!

    Weihnachtsgrüße,

     

     

  • DIY | selbst gestrickter Schal als Weihnachtsgeschenk

    So langsam aber sicher sollte man dann doch beginnen, sich Gedanken über die passenden Präsente für die Lieben zu machen. Das ist manchmal gar nicht so einfach, schließlich soll es ja persönlich sein, dann auch noch gerne praktisch und von Herzen soll es kommen. Uff. Etwas selbst gemachtes ist da immer eine gute Idee. Und einen Schal kann bei diesen Temperauren wirklich jeder gebrauchen. Für Herren ist eine eher dunkle Farbe nicht verkehrt, für Damen darf man ein wenig tiefer in die Farbkiste greifen. Bei mir ist es mal wieder ein schöner Steinton geworden, das passt zu allem. Der Schal ist in ein paar Stunden gemacht und ein wirklich schönes Geschenk für Menschen, die sonst schon alles haben. Das Muster ist wirklich einfach und daher auch für Strickanfänger wunderbar geeignet. Alles was Ihr braucht sind Stricknadeln in Nadelstärke 4 und 5 Knäuel (250g) alpaca blend chunky Wolle von Rico.

    Ich habe 42 Maschen aufgenommen und dann zunächst 10 Reihen in Rippen gestrickt. Dazu werden in der Hinreihe jeweils 2 Maschen rechts und dann wieder links immer im Wechsel gestrickt. In der Rückreihe dann die erste Masche einfach abheben als Randmasche und die vorher rechten Maschen links stricken und umgekehrt. Nach diesen 10 Reihen geht es ganz einfach weiter. Jeweils die erste Masche der Reihen wird immer nur abgehoben. Wir stricken nun kraus rechts, das heißt, alle Maschen der Hin- und Rückreihen werden immer nur rechts abgestrickt. Dazu stecht Ihr von vorne in die Maschen ein, der Faden liegt hinter der Arbeit und wird dann nach vorne durchgezogen. Das Muster verzeiht auch kleine Unregelmäßigkeiten, so dass ihr nachher ein tolles Maschenbild erreicht. Damit ist es auch für Strickneulinge hervorragend geeignet.

    Nun stricken wir so lange, bis wir eine Höhe von 175 cm erreicht haben, dann folgen wieder 10 Maschen im Rippenmuster. Nun müssen wir nur noch die Maschen schön straff abketten und schon ist unser Weihnachtsgeschenk fertig. Das hört sich jetzt einfacher an, als zunächst angenommen. Leider hatte ich bisher immer das Problem, das ich beim abketten die Maschen viel zu locker gestrickt habe und so dann eine Seite des Schals immer irgendwie verhunzt war. Mit einer dünnen Häkelnadel und ganz viel Fadenspannung ging es dann aber ganz gut.

    Für das Foto (realitech studios) musste ich den Schal dann doch mal Probetragen. Schließlich wollte ich Euch die Anleitung noch vor Weihnachten zukommen lassen und da würde ich der Beschenkten ja glatt die Überraschung versauen! Das Garn ist übrigens sehr kuschelig und kratzt kein bisschen.

    Hoffe, ihr habt die meisten Geschenke schon zusammen? Ansonsten konnte ich Euch vielleicht inspirieren und Ihr flitzt morgen noch schnell in den nächsten Wollladen? Was habt Ihr denn noch so an Tipps für schnelle Weihnachtsgeschenke auf Lager?

     

  • Dekoration | weihnachtliche Tischdeko mit Filz

    Filz gehört für mich ganz selbstverständlich zu einer weihnachtlichen Dekoration dazu. Die schöne weiche Haptik und die etwas derbe Optik machen sich in unserem Häuschen aber auch ganz hervorragend. Für einen Brunch mit der Familie habe ich also unsere große Tafel hergerichtet und nicht nur einen schönen Tischläufer mit Sternen dekoriert, sondern auch gleich noch den passenden Brotkorb und hübsche Aufsteller. So ist eine weihnachtliche Tischdeko entstanden, die schlicht aber dennoch edel wirkt.

    weihnachtliche tischdeko für den Adventsbrunch

    Um den Look perfekt zu machen, gibt es auch noch die kleinen Pudelmützen für das Frühstücksei, die Anleitung dazu hatte ich letztes Jahr zu Weihnachten bereits gepostet und für dieses Jahr wieder ein paar neue Mützen fabriziert. Diesmal aus ganz weicher Wolle, die richtig auf der Haut schmeichelt. Die Mützen sind schnell gemacht und ein echter Hingucker. Und taugen auch gleich noch hervorragend als kleines Gastgeschenk. Es lassen sich auch noch Namensschilder daran befestigen, so dass es nicht zu Verwechslungen kommen kann.

    Tischdeko für den Adventsbrunch mit Filz, Holz und StrickaccessoiresDetails Tischedeko für den Adventsbrunch

    Ein paar kleine Miniaturtannenbäumchen dürfen natürlich auch nicht fehlen, in den ganz natürlich anmutenden Holzschalen wirken sie wie gleich aus dem Wald geholt. Derbes Holz darf in der Dekoration nicht fehlen finde ich. Und wie dekorativ so ein Brot sein kann und wie sehr es meine weihnachtliche Tischdeko bereichert, habe ich erst beim fotografieren gemerkt. Sicher wird es aber nach kurzer Zeit vom Tisch verschwunden sein und nur noch ein paar Krümel auf dem Holzbrett übrig bleiben. Die übrigen Leckereien werden dann auf der Kücheninsel aufgebaut, so kann sich jeder selber genau das holen, was er am Liebsten mag und es bleibt noch genug Platz auf dem Tisch

    So ist eine festliche, aber dennoch rustikale Deko entstanden, die hoffentlich für viel Begeisterung bei meinen Gästen sorgen wird. Und was macht Ihr an diesem zweiten Advent? Lasst Ihr es Euch auch so richtig gut gehen?

    Adventsgrüße,