• Dekoration | Muscari in der Suppenschale

    Blumentöpfe besitze ich nun wirklich unendlich viele, warum ich jetzt auch noch Omas Suppenschalen aus dem Schrank holen musste? Weil es einfach schön aussieht und ein echter Hingucker ist! Im Gartencenter sind mir die hübschen Muscari vor die Füße gehüpft und durften mit nach Hause. Da draußen noch nicht der nötige Platz geschaffen ist, müssen sie noch ein paar Tage hier drinnen bei mir ausharren, bis sie dann endlich draußen Sonne tanken dürfen. Gesetzt den Fall, das Wetter da draußen spielt mit und es wird jetzt wieder ein bisschen freundlicher.

    Die Traubenhyazinthen gibt es nicht nur in klassischem Blau, sondern auch in strahlendem Weiß und so werden sie dann in ein paar Tagen auch in voller Blüte erstrahlen. Hoffe ich zumindest! Sie verbreiten hier genau die richtige Frühlingsstimmung und mit dem Betonei kann man das durchaus als Osterdeko durchgehen lassen, oder? Bisher ist es noch nicht sehr frühlingshaft hier. Da wir die letzten Wochenenden im Garten beim Kiesschaufeln verbracht haben, hat leider ein wenig die Zeit gefehlt für ein paar kleinere Dekoprojekte.

    Ein kleiner Osterhase hat sich noch schnell mit ins Bild gehoppelt, jetzt gibt es keinen Zweifel mehr! In ein paar Wochen ist Ostern und ich hatte mir ganz fest vorgenommen, noch ein paar weitere Osterkörbchen zu flechten. Im Januar habe ich sehr vielversprechend mit der Produktion begonnen. Leider ist es bisher bei den beiden ersten geblieben und so langsam muss ich mich ranhalten, wenn ich es noch rechtzeitig schaffen will. Aber so ein Sonntag bietet ja eine Menge Spielraum… Ich wünsche Euch einen tollen Tag!

     

  • GARTEN | die Gartensaison ist wieder eröffnet!

    Nachdem ja am ersten Märztag schon der meteorologische Frühling offiziell Einzug gehalten hat, konnten wir nicht anders als endlich wieder loszulegen mit der Gartenarbeit. Im letzten Herbst wurden die nötigsten Arbeiten durchgeführt, allerdings gibt es da noch eine Menge zu tun, fertig sind wird nun wirklich noch nicht. Zunächst einmal gilt es noch einige Säcke an Kies zu verteilen, und damit meine ich nicht so niedlich kleine Beutelchen, sondern 1,5 Tonnen schwere Big Bags, die strahlend weiß hinten im Garten stehen. Da fotografiere ich natürlich Drumherum wenn es nur irgendwie geht. Denn eine Augenweide sind die Dinger nun wirklich nicht.

    Wir haben viel vor dieses Jahr! Der komplette Nutzgarten ist noch Steppe, auch unser Steingarten steckt noch in den Kinderschuhen. Dieses Wochenende wurden dann schon mal ein paar winterharte Pflanzen ausgebracht, die wir vorher in Töpfen überwintert hatten. Wir haben zudem schon fleißig Steine rangeschafft und mit Hauswurz bepflanzt, aber irgendwie gehen die auf der Fläche doch ein wenig verloren. Es heißt also weiter Steine ranschaffen, je größer, je besser. Natürlich ist die Natur auch noch nicht soweit, dass sie uns mit sattem Grün verwöhnt. Ich bin aber sicher, dass sich das in den nächsten Wochen noch ändern wird.

    Und ein paar Tage warte ich auch noch mit dem Rückschnitt nach dem Winter. Bei den Gräsern habe ich schon sporadisch Hand angelegt, beim Lavendel und den Stauden warte ich aber lieber noch ein bisschen. Obwohl es mir ja wirklich sowas von in den Fingern juckt. Von mir aus könnte es jetzt nämlich wirklich losgehen. Aber ich sicher, dass sich Väterchen Frost doch nochmal blicken lässt. Und so werden die frühen Stauden und winterharten Gräser auch nochmal schön abgedeckt, damit sie keinen Schaden nehmen.

    Unsere Mondsteine kommen zwar mitnichten von einem anderen Planeten, machen sich aber ganz hervorragend im Steingarten und bieten dem Hauswurz ein tolles Zuhause. Und ich bin schon sehr gespannt, wie sich das Grün dieses Jahr entwickelt und alles herrlich überwuchert. Ein paar niedliche kleine Grashalme haben sich derweil schon hellgrün blicken lassen, eine Tulpe hat schon ihr Köpfchen gezeigt und sich vorwitzig an der Unkrautfolie vorbeigeschoben. Alle Zeichen stehen auf Frühling und ich freue mich schon sehr auf das Gartenjahr. Da draußen scheint so schön die Sonne, dass man fast meinen könnte, es wäre bereits soweit.

    Und jetzt gehe ich wieder raus und schippe noch ein bisschen Kies, macht sich ja schließlich nicht von selber. Ich wünsche Euch einen wundervollen Sonntag! Was habt Ihr denn noch so vor?

  • DEKORATION | alte Schätze in Szene gesetzt

    Ich mag es sehr, alte Stücke auf Floh- und Trödelmärkten zusammen zu sammeln und dann hier schön zu dekorieren. Ein wenig Geschichte und Vintageflair machen sich immer ganz besonders gut in unseren vier Wänden. Als ich dann diese alte Zuckerdose für 50 Cent ergattert habe, war klar, dass damit etwas passieren muss. Und so wurde sie statt mit Zucker einfach mit frischen Blüten aus dem Garten gefüttert. Da es im Februar mit der Blütenpracht eher mau aussieht, habe ich ein paar Christrosen aus dem Beet gemopst. Fällt gar nicht auf, die Schätzchen wuchern gerade, was das Zeug hält. Die anhaltende Februarsonne hat Ihnen richtig gut getan.

    Und auch ich bin ganz begeistert, dass ich schon so früh im Jahr richtig viel Licht zum Fotografieren habe. Zumindest an den Wochenenden. Und langsam aber sicher wird es auch abends immer später dunkel, so dass die Tage wieder viel länger werden. Eine Wohltat. Man hat gleich viel mehr Lust und Muße, etwas zu unternehmen. Und mir fällt dann natürlich gleich als Erstes ein Bummel auf dem Flohmarkt ein, was auch sonst?

    Und so erstrahlt der Flohmarktfund hier in neuem Glanz und lässt mich immer wieder freudestrahlend daran vorbei flanieren.

  • DIY | Dekorieren mit Ästen und mal wieder was Gestricktes

    So langsam aber sicher müsste es Euch zum Hals raushängen und Ihr schon das eine oder andere mal gedacht haben, dass es nun langsam reicht mit den ganzen Strickanleitungen, oder? Gerade im Januar und Februar habe ich immer besonderen Spaß am Stricken und kann die Nadeln kaum aus der Hand legen. Und so bitte ich um Nachsicht, dass schon wieder etwas Gestricktes gibt. Meine Vasenhüllen sind so ein schöner Rahmen für allerlei Geäst, dass es nun gleich eine kleine Bilderflut gibt. Und damit die Strickoptik auch richtig schön zur Geltung kommt, dürfen nur ein paar schlichte Äste in die Vase. Ich dekoriere gerade wahnsinnig gerne mit Zweigen aus dem Garten oder auch dem Gartencenter. Das gibt eine herrlich natürliche Optik.

    Ich habe wieder mal das Nadelspiel rausgekramt, besser gesagt gleich zwei. Für den unteren Teil der Vasenhülle habe ich 3,5er Nadeln genommen, die Rippen oben am Hals dann nur noch mit dem 2,75er Nadelspiel. Inzwischen habe ich mich tatsächlich an das Nadelspiel gewöhnt und piekse mir nicht mehr ständig in die Finger. Für die große Vase mit einem Durchmesser von ca. 13 cm habe ich 64 Maschen aufgenommen, für die kleinere mit einem Durchmesser von 10 cm waren es dann nur 56 Maschen und damit ein Zopf weniger. Unten gibt es erstmal ein paar Reihen im Rippenmuster, die dann übergehen in einfache Zöpfe. Das Muster habe ich Euch nochmal in meine berüchtigte Exceltabelle eingetickert um es ein wenig zu verdeutlichen: 

    Zwischendurch habe ich immer wieder die Hülle über die Vase gezogen und ausprobiert, ob schon die nötige Höhe erreicht ist. Oben habe ich dann einen Rollkragen in Rippen gestrickt und zwar die doppelte Höhe, damit sich auch ein schöner Kragen ergibt. Ganz zum Schluss dann alle Maschen abketteln. Auf den Bildern ist der Rollkragen nach innen geschlagen, das hat mir einfach am Ende besser gefallen.

    Ein bisschen Gefummel ist es schon, das Garn dann auf die kleineren Nadeln zu schieben und so stramm wie möglich zu stricken. Leider ist es aber bei dem Muster nur schwer umzusetzen, einfach ein paar Maschen abzunehmen wo sich die Vase oben am Hals verjüngt. Glaubt mir, ich habe es ausprobiert, sah alles irgendwie schaurig aus. Und so habe ich mit dem Nadelwechsel erreicht was ich mir gewünscht habe ohne optische Abstriche machen zu müssen.

    Im Badezimmer ist jetzt also auch der Stricklook eingezogen. Und endlich kann ich auch hier mit ein wenig frühlingshaften Grün aufwarten – zumindest wenn die ersten Blüten aufgehen werden. Ein paar winzige grüne Triebe sind schon zu erkennen…

    Wünsche Euch einen wundervollen Tag!

  • DEKORATION | Schnittgut

    Gestern war so ein richtiger Glückstag. Ein Tag, an den ich noch lange denken werde, einfach weil es der Inbegriff des perfekten Samstags war. Die Sonne hat sich richtig Mühe gegeben, meine Laune war entsprechend aufgehellt und dann hat mir noch jemand eine unglaublich große Freude gemacht. Der Gärtner war nämlich da und hat die Bäume gestutzt. Also nicht bei uns, da gibt es noch kein nennenswertes Baumwerk, dass es zu beschneiden gilt. Aber beim Nachbarn! Der fleißige Herr hat den ganzen Tag geackert und gewerkelt. Als mir dann auffiel, dass die wundervolle Korkenzieherweide unserer lieben Nachbarn auch dran war, bin ich doch ganz uneigennützig mal rübergetappert und habe ganz lieb nachgefragt, ob ich vielleicht ein paar Zweige haben dürfte.

    Und ich durfte. Er wollte mir schnell zur Hilfe eilen um mit der Gartenschere Hand anzulegen, aber ich war selbstverständlich vorbereitet und hatte schon mal geistesgegenwärtig meine eigene dabei. Nachdem der Baum wirklich sehr groß ist und es wirklich, wirklich viele Zweige waren, hatte ich die volle Auswahl und habe mir liebevoll die schönsten rausgepickt. Der Gärtner derweil war auch glücklich, dass es mich so zum Strahlen gebracht hat.

    Ein paar Minten später waren wir dann zuhause und die Zweige in der Vase verräumt und auf dem Esstisch drapiert. Ja, ich gebe zu, dass die Äste eventuell etwas zu lang, das ganze Konstrukt vielleicht etwas zu groß geworden ist. Aber ehrlich gesagt ist mir das grade schnuppe, ich erfreue mich so an meiner Errungenschaft, dass ich jedes Mal wohlig aufseufze, wenn ich den Raum betrete. Ja, ich bin recht schnell glücklich zu machen und oft braucht es auch nur eine klitzekleine Kleinigkeit um meinen Tag zu einem ganz besonders guten zu machen.

    Was die alten Holzkegel auf dem Esstisch machen? Ja, die stehen da halt so rum, weil es einfach wunderbar zusammen gepasst hat. Ob Kegel auf Esstischen sinnvoll sind? Wir können dann ja heute Abend mal mit einem Apfel probieren, ob wir alle Fünfe schaffen…

    Einen tollen Sonntag wünsche ich Euch!

     

  • DIY | Rundstricken mit dem Nadelspiel

    Nachdem ich ja bei der Herstellung des neuen Wärmflaschenbezugs ein wenig improvisieren musste, habe ich gleich Sockennadeln in allen Größen als praktisches Set bestellt, so dass ich nie wieder in die Verlegenheit kommen werde, nicht ordentlich ausgerüstet zu sein. Ein paar Tage später war es dann da, und auch wenn die Wärmflasche inzwischen kuschelig eingepackt ist, kann ich das Nadelspiel gut gebrauchen um endlich mal auszuprobieren, wie das so funktioniert. Ich habe mir Nadeln aus Bambus bestellt, die sind nicht so rutschig, so flutschen die Nadeln nicht einfach alle naselang raus. Maschen einsammeln gehört nicht zu meinen Lieblingsbeschäftigungen.

    Also, los geht es mit dem Nadelspiel: ich habe auf 4 Nadeln jeweils 20 Maschen aufgenommen. Hier müsst ihr natürlich schauen, wie groß die Vase ist, und die Maschenanzahl entsprechend anpassen. Mit der ersten Masche wird die Runde geschlossen, den Faden schön fest anziehen, damit es nachher nicht zu weit auseinander klafft. Nun ging es immer rundum im Rippenmuster, 2 rechts, 2 links. In der 4. Reihe kann man das Muster dann schon ganz gut erkennen.

    Das Rundstricken hat den großen Vorteil, dass man nachher nichts mehr zusammen nähen muss und es keine unschönen Übergänge gibt. Die ersten Versuche mit den vielen Nadeln auf der Hand waren noch recht mühsam, ich habe mehrfach alles wieder aufgeriffelt, weil es einfach nicht fest genug gestrickt war, oder die Maschen von der Nadel gehüpft sind, obwohl sie das eigentlich gar nicht sollten. Ein bisschen Übung gehört offensichtlich dann auch dazu. Das Rippenmuster macht sich sehr gut an der schlichten Vase, oder?

    Es hat Spaß gemacht, mal wieder etwas neues auszuprobieren und sicher wird meine große Auswahl an Stricknadeln in allen Stärken bald wieder zum Einsatz kommen. Und nun wünsche ich Euch ein schönes Wochenende!