• Dekoration | mal wieder aufgeräumt

    Manchmal braucht man einfach etwas Neues. Damit meine ich aber gerade gar nicht, dass man wieder etwas kauft, dazu stellt und das war es dann. Es tut gut, mal so richtig auszumisten und alles rauszuräumen, um nur noch die Dinge wieder zu positionieren, die auch wirklich passen und nötig sind. Ich habe also radikal ausgemistet im Wohnzimmer und nur die Deko wieder einziehen lassen, die wirklich passte. Ein paar Kissen wurden getauscht, nun wirkt alles weniger wild. Dafür sieht es jetzt zugegebenermaßen im Keller ein wenig wild aus und man muss ich zwischen diversen Kisten mit Dekokrempel seinen Weg bahnen…

    Es tut gut, zwischen den Feiertagen ein wenig zu werkeln und wieder Ordnung zu schaffen für das neue Jahr. Ein ruhiges und harmonisches Ambiente im Wohnzimmer kann ja nun auch nicht schaden. Also: weniger ist manchmal mehr!

  • Dekoration | Herbst im Wohnzimmer

    Die Temperaturen da draußen gehen immer weiter runter, es regnet ständig und ausdauernd. Fühlt sich irgendwie nach November an, oder? Zeit, es drinnen richtig gemütlich zu machen und für ein wenig neue Deko. Dabei muss ich nicht einmal ins Geschäft gehen, sondern finde im Fundus noch ausreichend Material, um dem Raum einen neuen Look zu geben. An die Weihnachtskisten traue ich mich noch nicht heran, das erscheint mir noch ein wenig früh. War es im Sommer eher schlicht gehalten, dürfen jetzt wieder Felle und Strickkissen, Kerzen und Wintergeäst einziehen. Ein bisschen derbes Holz dazu und schon wird es gemütlich. Dass die neuen karierten Kissen zum Ethnostyle passen, hätte ich gar nicht gedacht. Mein wilder Mustermix setzt sich also inzwischen auch im Wohnzimmer durch.

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    Nach der wahren Bilderflut im letzten Beitrag mache ich es heute kurz und belasse es bei dieser schnellen Herbstimpression. Und mache mir schon mal Gedanken, wo der Weihnachtsbaum dieses Jahr stehen soll und was es bis dahin noch alles zu erledigen gibt. Unfassbar, dass sich das Jahr schon wieder dem Ende zuneigt, oder?

    Herbstgrüße zu Euch,

    Eure Tanja

  • Abendstimmung

    Eine schöne Stimmung legt sich am späten Nachmittag über das Wohnzimmer, die Sonne steht tief und die Raffstore zaubern herrliche Schatten. Zu dieser Zeit mache ich gerne mal ein wenig Musik an und lasse die Seele baumeln. Überlege, was es denn zum Abendessen schönes geben könnte und was ich als nächstes fabrizieren werde. Der Blick schweift durch den Garten und ich träume davon, wie es irgendwann einmal aussehen wird, wenn wir hier fertig sind. Wenn die Terrasse nicht mehr aus zwei alten Paletten besteht und das ganze Unkraut einem duftenden Meer von Blumen gewichen ist. Wenn hier die Vögelchen in den Bäumen sitzen und krakeelen, kleine Hummeln von Blüte zu Blüte summen und sich prächtig amüsieren. Bis dahin wird noch etwas Zeit vergehen, so ein Gartenbauer hat ja nicht einfach mal spontan Zeit und legt los…

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    Aber man wird doch wohl noch träumen dürfen? Ich mache eben einfach das Beste daraus und suche mir aus dem Meer an Unkraut die paar Schönheiten raus, die mir auch hier drinnen gefallen könnten. Und heute ist es eben der Giersch geworden. In vielen Gärten ja eine absolute Plage. Seit ein paar Tagen weiß ich nun, dass auch wir nicht verschont bleiben. Aber was soll es, die Blüten sind immerhin weiß, damit kann ich erstmal leben und heute spart es dann auch gleich den Gang zum Blumenladen. Inzwischen habe ich auch tatsächlich meine Einstellung zum Thema Unkraut überdacht und nehme die Natur, wie sie ist.

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    Und ich gehe jetzt einfach mal stark davon aus, dass er sich hier drinnen nicht vermehren und in den Fugen der Fliesen sein Unwesen treiben wird. Gäbe aber sicher eine hochinteressante Optik. Im September geht es nun tatsächlich los mit den Gartenbauarbeiten und ich zähle die Tage, bis es soweit ist. Dann bekommen wir zunächst eine Terrasse und es werden noch einige Aushubarbeiten gemacht. Die Wege werden angelegt und noch ein wenig Erde aufgefüllt. Und dann lassen wir es erstmal Winter werden.

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    Rom ist ja schließlich auch nicht an einem Tag erbaut worden. Bevor es losgeht, mache ich aber ganz sicher nochmal Bilder draußen von unserem völlig verwahrlosten sogenannten Garten, damit ich später noch eine anschauliche Erinnerung daran habe, wie es hier mal ausgesehen hat.

    Einen tollen Abend wünsche ich Euch!

    Eure Tanja

  • Kolumne | von Blumen und Blüten und warum es keine zum Valentinstag geben wird

    Jeden Freitag, wenn ich nach Feierabend ins Wochenende düse, ist mir danach, mich für die mehr oder weniger anstrengende Woche zu belohnen. Blöd ist, dass mich mein Weg genau an einem Gartencenter mit großer Frischblumenabteilung vorbei führt. Nicht selten bringt mich dann so eine unsichtbare Macht dazu, dort anzuhalten und mich von der Fülle der dargebotenen Blütenschönheiten hinreißen zu lassen. Leider ist dann oft kein Halten mehr. „Davon dann drei Stück, nein doch lieber fünf!! Ach ja, und noch ein Bund Tulpen, die gehen immer!“ Nun habe ich mich von der reizenden Blumenverkäuferin dazu verleiten lassen, Nelken zu kaufen. Finde ich eigentlich ganz schön retro. Ein Kopfschütteln der Dame und der leicht mitleidige Blick der Kundin nach mir in der Schlange später bin ich darüber aufgeklärt, dass es nicht ohne Grund „Friedhofsblumen“ sind. Habe ich mich denn noch nie gefragt, wieso das so ist? Na, weil sie so lange halten! Nach zwei Wochen muss ich der Frau Recht geben. Sie stehen immer noch da wie eine Eins, während Rosen und das übrige Blumenzeugs längst den Weg in die Biotonne gefunden haben. Dass man das Wasser alle zwei Tage wechseln muss, weil es sonst schier bestialisch stinkt, hat sie vergessen zu erwähnen…

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    Die Begeisterung des Hausherrn angesichts meiner Ausflüge in die Welt der Flora hält sich derweil in Grenzen. Der mag lieber Topfpflanzen, weil die ja noch nicht „tot“ sind. Den sanften Hinweis darauf, dass man seinem Frauchen ja aus lauter Nettigkeit mal einen Blumenstrauss mitbringen könnte – wenigstens zum Geburtstag – wurde mit der ebenso logischen wie makabren Erklärung abgeschmettert, dass er mir dann ja auch ein süßes, kleines Häschen kaufen, ihm den Hals durchschneiden und auf den Tisch setzen könnte. Darauf wusste ich dann tatsächlich auch keine Erwiderung mehr. Nachdem „tote“ Blumen also nicht durch Manneshand den Weg ins Haus finden (Topfpflanzen übrigens auch eher selten), muss ich also selber für frisches Grünzeug sorgen. Bis heute bin ich allerdings ständig gefasst darauf, dass er Freitags Nachmittags nach meiner Rückkehr verächtlich „Mörderin“ schnauft, während ich die Blütenpracht adrett in einer Vase arrangiere.

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    Leider muss ich ihm Recht geben, dass der Genuss von frischem Blumenschnittwerk eher von kurzer Dauer ist. Nach ein paar Tagen wollen sie dann einfach nicht mehr so wie ich und lassen traurig die Köpfe hängen. Da hilft auch kein gutes Zureden. Muss mich dann das schlechte Gewissen plagen? Gerade jetzt im Winter, wo klar ist, dass es sich nicht um glückliche Freilandtulpen handelt? Und sind Kunstblumen eine Alternative? Wer weiß, wie viele Polyester dafür sterben mussten?!

    Barbarische Grüße, Eure Tanja

    P.S.: Einen Gewinner habe ich ja auch noch zu verkünden, das hätte ich ja fast vergessen! Den wunderschönen Print von Maren Kruth hat gewonnen: Mel! Bitte sende mir doch schnell Deine Adresse, damit sich Dein Gewinn auf den Weg zu Dir machen kann!

  • Ich geh mit meiner Laterne…

    …und meine Laterne mit mir. Oder so ähnlich. Bin ich etwa ein bisschen spät dran? Wahrscheinlich, aber mit diesen wunderschönen Laternen würde ich auch ehrlich gesagt nicht unbedingt draußen spazieren gehen wollen, die sind dann doch etwas zu groß. Letzte Woche durften sie mal kurzzeitig allesamt bei mir einziehen für ein kleines Fotoshooting. Leider sind sie dann auch gleich wieder verschwunden. Also naja, nicht ganz alle. Das konnte ich einfach nicht zulassen. Zwei von den Schönheiten habe ich gleich beschlagnahmt, die musste ich einfach behalten. Sollten eigentlich in meinem Gästezimmer unterkommen, sind aber irgendwie im Wohnzimmer stehen geblieben und haben gestern Abend schon Ihren Dienst geleistet.

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    Im Herbst mag ich Kerzenlicht ja ganz besonders gern, das verströmt so eine gemütliche und schöne Stimmung im Raum. Und wenn es da draußen dann auch noch ein wenig regnerisch ist und man so gar nicht aus dem Haus will, zieht man sich noch ein paar dicke Socken an und kocht eine heiße Schokolade. Noch ein bisschen Sahne obendrauf und das Leben ist schön. Es kann doch so einfach sein!

    laternenkollektion

    War wirklich nicht leicht eine Entscheidung zu treffen, am Liebsten hätte ich sie doch alle behalten. Nun sind es die ganz Rechte und die vordere Laterne geworden. Budget für diesen Monat aufgebraucht, Frau glücklich! Und jetzt gehe ich mal mit einer Laterne von Raum zu Raum und überlege mir, wo sie denn nun wirklich am Schönsten aussieht! Wünsche ich Euch einen wunderschönen, sonnigen Sonntag!

  • Völlig relaxed…

    Schön, wenn man sich entspannt zurück lehnen kann! Ein gutes Buch, ein Likörchen dazu (naja muss auch mal sein..) und die Füße hochlegen. Ach wie schön, so sollte es öfter sein! Gerade die herbstlichen Temperaturen lassen mich so richtig in den Kuschelmodus übergehen. Es wird schon früh dunkel und da schaden dann ein paar Extrakissen und stimmungsvolle Beleuchtung überhaupt nicht um die körpereigenen Endorphine ein wenig bei Laune zu halten. Und ich habe auch gar kein schlechtes Gewissen, mich entspannt auf der Couch zurückzulehnen. Hmpf. Doch, habe ich schon, aber bei den lausigen Temperaturen ist mir eher nach rumgammeln als nach Aktion zumute. Erfreuen kann ich mich dann an den Sonnenstrahlen, die tagsüber noch ab und an zu uns finden. Echte Lichtblicke eben.

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    Ein kleiner und schlichter Aufbügler auf der Fleecedecke sorgt dafür, dass ich öfter mal lächle und mich erinnere, dass ich hier zuhause bin und alle Sorgen draußen lassen soll. Klappt meistens… Gerne verziehe ich mich auch mit dem ipad auf die Couch um mich in aller Ruhe durch meine Lieblingsblogs zu klicken. Und das sind inzwischen doch so einige. Werft doch mal ein Blick auf meine Blogroll!

    mx

    Warum ich auf dem Thema Gemütlichkeit so rumhacke in den letzten Tagen? Vielleicht um mir selbst das kühle, fiese, nasse Grau schön zu reden? Zugegebenermaßen fällt es mir bei diesen Temperaturen zunehmend schwer, morgens fröhlich aus dem Bett zu hüpfen…