• Kaffeeliebe

    Dieser Duft! Das schönste am Morgen ist doch tatsächlich der Geruch von frischem Kaffee, der den ganzen Raum erfüllt. Wohlig die Augen schließen und die Nase nochmal über den Becher halten, ach ist das schön! Als gute Bloggerin muss ich dann natürlich auch gleich den Wohlfühlmoment zerstören und die Kamera holen, um alles auch fotografisch festhalten zu können. Diesmal hat das Alles aber auch einen Hintergrund: Ich bin jetzt offiziell Kaffeetesterin! Schon vor Jahren habe ich mir eine schicke Kapselmaschine gekauft, die mir treu bis heute in der Küche einen guten Dienst leistet. Da ich meist nur am Wochenende die Zeit finde, meinen Kaffee in Ruhe zu genießen, ist die Kapselvariante für mich absolut sinnvoll. Der Kaffee bleibt über Monate frisch und ich ich bekomme genau so viele Portionen frisch aufgebrüht, wie ich gerade benötige. Da kam doch die Anfrage genau Recht, ob ich die Senseo Capsules nicht mal testen möchte.

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    Es gibt insgesamt neun Sorten: vier Espresso- und fünf Lungo-Varianten (von Intensität 5 bis 10), die ich durchprobiert habe. Mein Favorit: Espresso Ristretto, besonders gerne als Latte Macchiato mit herrlichem Milchschaum obendrauf und noch einem kleinen bisschen Kakao obendrüber. Hmmm… Aber auch die Lungovarianten sind sehr gelungen, für mich gilt dabei: je stärker, je lieber! Heute wird also nach Herzenslust lange gefrühstückt, dazu massenhaft Kaffee getrunken und der Tag so perfekt eingeläutet.Weiterlesen

  • Küchenzauber

    Bei meiner letzten Aufräumaktion habe ich auch vor der Küche nicht halt gemacht und mal wieder so richtig gewütet. Altes raus, Neues rein. Alles mal wieder abgewaschen, ausgewischt, durchgespült und neu formiert. Da macht das Kochen gleich noch mehr Spaß. Wobei ich jetzt nicht gerade behaupten kann, man müsste mich zum Kochen zwingen. Ich mach das wirklich gerne. Leider ist meine Küche während des Werkelns nicht sonderlich fotogen und das Essen landet meist sehr dekorativ drapiert auf dem Teller. Der Hunger ist dann aber meist größer als die Lust, das komplette Kameraequipment mal schnell in die Küche zu tragen und alles abzulichten.

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    Meine Küchenhelfer habe ich immer griffbereit in einem Blumentopf neben dem Herd stehen. Da muss ich nicht lange suchen und finde sofort, was ich gerade brauche. Messer uns sonstige Utensilien, die ich oft brauche hängen an einer Magnetleiste und sind so noch schneller aufzufinden. Dann noch ein Küchenhandtuch dazu und die Kochsession kann starten.

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    Frisches Basilikum darf in keinem Haushalt fehlen, oder? Vor allem, wenn es auch noch optisch etwas hermacht. Mit den Pflanzensteckern und einer Beschriftung von meinem Dymo sieht das Ganze gleich richtig einladend aus. Ich gehe dann mal köcheln, vielleicht habt Ihr Glück und es bleibt etwas übrig, bis ich zum fotografieren komme…

  • DIY | was man aus Wollresten noch so alles zaubern kann

    Heute mal wieder ein Beitrag aus der Reihe: ‚was mache ich mit Wollresten?‘ Es ist wie verhext, entweder habe ich zuwenig Garn gekauft oder viel zuviel. Dazwischen gibt es wenig. Und da nachkaufen immer ein wenig heikel ist, weil man nicht mit Gewissheit sagen kann, ob man aus genau diesem Farblot nochmal ein Knäuel bekommen kann, kaufe ich lieber ein ‚bisschen‘ mehr. Regelmäßig bleibt also ein Knäuel übrig, dass dann erstmal in der großen Wollkiste landet. Mit der Zeit werden es leider immer mehr… Aus dem Rest von meinem Strickkissen ist aber in einer halben Stunde nun etwas besonders Hübsches geworden, dass ich Euch ganz schnell zeigen will! Die beiden Überzieher für die Teegläser sind schnell gemacht und wirklich einfach.

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    Wie man Zöpfe strickt hatte ich Euch ja bei meinem Kissen schon mal gezeigt, das ist also schon mal kein Hinderungsgrund. Für die Überzieher habe ich 34 Maschen aufgenommen und dann 5 x rechts, 2 x links, 6 x Rechts (für den ersten Zopf), 2 x links, 4 x rechts, 2 x links, 6 x rechts (für den zweiten Zopf), 2 x links und 5 x rechts gestrickt. Es geht 13 Reihen nach oben, das Zopfmuster nicht vergessen und dann die Arbeit abstricken, den Faden nun mit einer Häkelnadel aufnehmen und die Seite umhäkeln, den gegenüberliegenden Rand aufnehmen und mit verhäkeln so dass das Strickstück unten schon mal geschlossen ist. Dann auch die untere Kante umhäkeln und die restliche Seitenfläche. Zum Schluss noch oben eine Schlaufe häkeln und den überstehenden Faden fixieren. Jetzt noch schnell einen Knopf annähen und das Mäntelchen auch oben fixieren. So kann man die Tasse auch wieder ‚ausziehen‘, wenn sie in die Spülmaschine soll. Ich setzte jetzt mal Wasser auf und koche mir einen schönen Tee, lasse mich damit auf mein Strickkissen sinken und genieße ihn aus meinen passenden Stricktassen. Langsam muss ich aber aufpassen, dass ich nicht restlos alles umstricke, was in meiner Wohnung zu finden ist! Aber so eine hübsche Hülle für die Fernbedienung wäre vielleicht noch eine Idee? Oder was fällt Euch noch ein, was man mit Wollresten so alles anstellen kann?

  • DIY | Leinenserviette mit Hohlsaumstickerei

    Natürliche Materialien und neutrale Farben – ein wunderbarer Trend, der sich überall auf den Blogs, Pinnwänden und in Zeitschriften findet. Auch ich bin völlig im Naturrausch und lasse heute mal die Nähnadel rauchen. Ein paar Stücke Leinen hatte ich schon vor Monaten bei Stoff & Stil bestellt und dann ganz ordentlich im Schrank verstaut. So konnte ich gleich loslegen mit meiner Stoffserviette und habe mich dann gleich beim Stöbern in eine Hohlsaumstickerei verliebt. Wie das geht? Das habe ich mich auch gefragt. Das tolle am Web ist ja, dass man auf solche Fragen gleich wunderbar viele Antworten findet. Und so konnte es dann auch recht schnell losgehen. Das es so lange dauern würde, hatte ich allerdings nicht gedacht. Ein paar Stunden war ich schon beschäftigt. Dafür habe ich jetzt ein wunderbares, edles und selbstgemachtes Stück, dass ich meiner Aussteuer hinzufügen kann. Oder sagen wir mal: könnte, wenn es denn so etwas in diesem Hause geben würde.

    hohlsaumstickerei

    So wird’s gemacht:

    Los geht es mit dem Zuschnitt des Stoffs. Für eine Serviette 50 x 50 cm habe ich ein Quadrat mit 58 x 58 cm zugeschnitten. Der Saum wird nachher dann ca. 1,5 cm breit sein. Dann jeweils 4 cm von den Schnittkanten an allen Seiten fünf Fäden aus dem Leinen herausziehen. Beim Ersten ist das noch ein bisschen umständlich, die nächsten lösen sich dann aber ganz leicht. Nun geht es an die Ecken. Um eine schöne, saubere Kante zu erreichen habe ich die Ecken umgeknickt und mit dem Bügeleisen fixiert. Bei der Gelegenheit lohnt es sich auch, das komplette Werkstück zu bügeln, das macht die weitere Verarbeitung viel einfacher. Vor dem Abschneiden der Ecke nochmals prüfen, ob bei eingeschlagenem Saum alles an der rechten Stelle sitzt. Dann alle Ecken einschlagen und mit Nadeln fixieren.

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    Jetzt wird die Nähnadel geschwungen! Jeweils fünf Fäden mit der Nadel von rechts nach links aufnehmen und den Faden durchziehen. Nun ist es wichtig, den Faden nochmals auf gleiche Weise um die Fäden führen. Dann in den umgeschlagenen Saum einstechen und festziehen. Und so geht es dann einmal rundherherum. An den Ecken gleich auch noch die Kanten schließen. Um den Hohlsaum fertig zu stellen nun auch noch die innen liegende Seite der Fadenstäbchen auf gleiche Weise zusammenziehen. Dabei wird dann nicht in den Saum eingestochen sondern in den Stoff selbst.

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    Und am Schluss sieht es dann so aus. Der Hohlsaum macht sich ganz hervorragend an meiner Serviette und wunderbarerweise ist diese durch die exakte Verarbeitung im Fadenlauf auch absolut gerade. Zum Schluss wird nochmal gebügelt und alle noch abstehenden Fäden versäubert. Sicherlich wäre eine einfach gesäumte Leinenserviette auch schon sehr edel, aber dieses kleine aber feine Detail macht den Unterschied.

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    Das Ergebnis gefällt mir ausgesprochen gut. Ich bin ja auch ein großer Fan von Stoffservietten. Nachdem aber die filigrane Handarbeit mehrere Stunden verschlungen hat, bin ich nicht sicher, ob ich ein komplettes Set aus 6 Servietten zusammen bekommen werde. Stoff wäre ja noch genug da… Aber das edle Teil passt auch wunderbar in meinen Brotkorb und wird sicher in nächster Zeit meinen Sonntagsbrötchen ein schönes Zuhause bieten. Zunächst einmal wird es also bei einem Einzelstück bleiben. Es sei denn, jemand wirft ein großes Paket Zeit vom Himmel!

  • Shopping | was ist eigentlich eine Cocotte?

    Mit der französischen Küche habe ich es eigentlich nicht so. Aber diese hübschen, kleinen Mini-Cocottes sind einfach ein großartige Erfindung der Franzosen! Wörtlich übersetzt heißt Cocotte Bräter oder Topf und wird in der französischen Küche für Schmorgerichte eingesetzt. In seiner kleinen Form dient er als ofenfeste Schale für kleine Aufläufe und Desserts. Durch den Deckel bleibt das Gericht noch lange schön warm und sieht dabei einfach unverschämt gut aus. Das gute Stück habe ich bei Xenos erworben und seitdem das ein oder andere schnelle Abendessen gezaubert. Gebackener Feta mit getrockneten Tomaten und Paprika zum Beispiel oder eine herrliche Creme Brulée.

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    Und die Cocotte ist so schön klein, dass man sie mitsamt den Resten vom Abendessen – gesetzt den Fall es bleibt auch wirklich etwas übrig – in den Kühlschrank bugsieren kann und am nächsten Tag alles gleich wieder warm machen. So klein ist meine Cocotte auch eigentlich gar nicht, mit einem Durchmesser von 16cm passt schon so Einiges hinein. Da wird Kochen zum Vergnügen!

  • DIY | Schale aus Modeliermasse

    Habt Ihr schon mal mit Modeliermasse gearbeitet? Ich hatte ja schon zu Ostern mit Fimo air gebastelt und hübsche Anhänger für den Osterstrauss gemacht. Von der großen Packung war nun noch eine ganze Menge übrig, die erstaunlicherweise auch noch nicht eingetrocknet war seit April. Die Masse bekommt man im Bastelgeschäft oder der Hobbyabteilung eines Baumarktes. Trocknet an der Luft – daher auch der Name und ist somit recht unkompliziert in der Handhabung. Heute also mal Restverwertung auf dem Blog. Diesmal soll es eine kleine Schale werden für Schlüssel und Kleinkram. Für Dinge, die feucht werden können ist das Material eher nicht so geeignet…

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    So wird’s gemacht

    Ich habe also die restliche Masse gut durchgeknetet und ca. 0,5cm dick ausgerollt. Dann enen Teller mit einem höheren Rand genommen und geprüft, ob mein ausgerollter Lappen groß genug ist. Mit einem Stempel von Hema, der noch nicht benutzt war, habe ich dann ein Muster auf den Modeliermasselappen gestempelt. Dabei war ich gar nicht mal besonders akurat, ich finde, ein weng ungleichmäßige Strukturen sehen für dieses Projekt nicht unbedingt besser aus. dann den Teller aufgelegt und rundum mit einem Messer den überstehenden Rand abschneiden. Wenden und mit der bestempelten Seite nach oben in den Teller eingelegt und entsprechend der Form vorsichtig festgedrückt. Den Rand nun nochmals begradigen und mit den Fingern ein wenig glatt streichen.

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    Nun muss das Ganze gut durchtrocknen. Ich habe nach ca. 24 Stunden den neuen Teller leicht vom Rand des Formtellers lösen können und danach nochmals 24 Stunden trocknen lassen. Sicherheitshalber… Sieht unglaublich schick aus für so wenig Aufwand. Am Liebsten würde ich ja gleich Kekse drauflegen oder ihn für mein Frühstück hernehmen, aber in direkten Kontakt mit Lebensmitteln mag ich das schöne Stück nun doch nicht bringen.

    Alles in allem muss man sagen, dass sich das Material schnell und einfach verarbeiten lässt. Man sollte wohl entweder Handschuhe anziehen oder sie Hände danach gründlich waschen und schön dick eincremen. Dnn ist es ein Riesenspaß und die Ergebnisse absolut vorzeigbar!