• Abendstimmung

    Eine schöne Stimmung legt sich am späten Nachmittag über das Wohnzimmer, die Sonne steht tief und die Raffstore zaubern herrliche Schatten. Zu dieser Zeit mache ich gerne mal ein wenig Musik an und lasse die Seele baumeln. Überlege, was es denn zum Abendessen schönes geben könnte und was ich als nächstes fabrizieren werde. Der Blick schweift durch den Garten und ich träume davon, wie es irgendwann einmal aussehen wird, wenn wir hier fertig sind. Wenn die Terrasse nicht mehr aus zwei alten Paletten besteht und das ganze Unkraut einem duftenden Meer von Blumen gewichen ist. Wenn hier die Vögelchen in den Bäumen sitzen und krakeelen, kleine Hummeln von Blüte zu Blüte summen und sich prächtig amüsieren. Bis dahin wird noch etwas Zeit vergehen, so ein Gartenbauer hat ja nicht einfach mal spontan Zeit und legt los…

    wohnzimmereinblick

    Aber man wird doch wohl noch träumen dürfen? Ich mache eben einfach das Beste daraus und suche mir aus dem Meer an Unkraut die paar Schönheiten raus, die mir auch hier drinnen gefallen könnten. Und heute ist es eben der Giersch geworden. In vielen Gärten ja eine absolute Plage. Seit ein paar Tagen weiß ich nun, dass auch wir nicht verschont bleiben. Aber was soll es, die Blüten sind immerhin weiß, damit kann ich erstmal leben und heute spart es dann auch gleich den Gang zum Blumenladen. Inzwischen habe ich auch tatsächlich meine Einstellung zum Thema Unkraut überdacht und nehme die Natur, wie sie ist.

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    Und ich gehe jetzt einfach mal stark davon aus, dass er sich hier drinnen nicht vermehren und in den Fugen der Fliesen sein Unwesen treiben wird. Gäbe aber sicher eine hochinteressante Optik. Im September geht es nun tatsächlich los mit den Gartenbauarbeiten und ich zähle die Tage, bis es soweit ist. Dann bekommen wir zunächst eine Terrasse und es werden noch einige Aushubarbeiten gemacht. Die Wege werden angelegt und noch ein wenig Erde aufgefüllt. Und dann lassen wir es erstmal Winter werden.

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    Rom ist ja schließlich auch nicht an einem Tag erbaut worden. Bevor es losgeht, mache ich aber ganz sicher nochmal Bilder draußen von unserem völlig verwahrlosten sogenannten Garten, damit ich später noch eine anschauliche Erinnerung daran habe, wie es hier mal ausgesehen hat.

    Einen tollen Abend wünsche ich Euch!

    Eure Tanja

  • Dekoration | von alten Schätzen und gruseligen Funden

    Nachdem wir aus Belgien zurückgekehrt sind, stand der folgende Tag ganz im Zeichen der Dekoration. Ein ganz besonderes Stück haben wir ergattert, ach eigentlich gleich mehrere. Nachdem wir diese dann auch noch eine Woche durch Belgien gefahren haben, durften sie nun endlich hier einziehen. Der Trödelmarkt in Tongeren war eine wahre Fundgrube und neben vielen hübschen Kleinigkeiten, hat es vor allem diese Apparatur namens Theo in unser Heim geschafft. Was macht der Theo? Eigentlich nur gut aussehen, das kann er dafür besonders gut. Hergestellt wurde der Theodolit ca. 1939 von der Firma Zeiss aus Jena, ursprünglich handelt es sich dabei um ein Vermessungsgerät. Das haben wir allerdings auch erst herausgefunden, als wir wieder Zuhause waren. Der Verkäufer hat uns das Teil als Sextanten aus der Seefahrt verkauft, das hätte ganz fantastisch zu unserem Bild mit Meerblick harmoniert… Allerdings weiß ich jetzt auch nicht so Recht, wie ich dekorativ den Bogen zum „Behandlungszimmer“ geschlagen hätte… Jetzt ist es eben einfach nur ein Konglomerat an Besonderheiten.

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    Denn auch der Rollschrank, der ursprünglich aus einer Arztpraxis stammt und das große Apothekerglas sind neu. Der Hausherr hat in seinem Fundus auch noch alte Spritzen und diverses, altes medizinisches Gerät gefunden. Ein wenig gruselig, aber durchaus effektvoll. Im Treppenaufgang wird einem schon ein wenig mulmig, wenn man den Eindruck hat, man gelangt nun in eine Arztpraxis aus den Anfängen des letzten Jahrhunderts.

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    Alles in allem ist unsere Lounge im Obergeschoss nun ein wenig ansehnlicher geworden. Gleich nach unserem Einzug hatte ich Euch hier ja schon Bilder gezeigt. Ich habe diesmal tatsächlich ein paar Stunden gebraucht, bis alles an seinem Platz war. Zunächst einmal alles rausräumen und nach und nach wieder stimmig befüllen hört sich leicht an, ist aber in der Realität durchaus mit einigen Diskussionen und viel Herumprobieren verbunden. Die Hausapotheke ist aber nun bestens ausgestattet und wir wären in der Läge, die eine oder andere Notoperation hier durchzuführen. Besser allerdings nicht am lebenden Objekt, dazu fehlt uns doch die Expertise.

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    Die Möbel durften zunächst einmal bleiben, auch wenn hier oben alles gelandet ist, was wir sonst nirgendwo untergebracht haben. Die kleinen Kommoden bieten aber ordentlich Stauraum für Bettwäsche und Kissen, die sonst in der Ankleide untergebracht werden müssten. Ich gehe jetzt nochmal hoch und genieße die hübschen Aussichten von hier oben und freue mich ehrlich gesagt jetzt schon auf den nächsten Trödelmarkt!

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    Mein Tagwerk ist nun vollbracht. Sicher fahren wir bald mal wieder trödeln und organisieren noch mehr gruselige Ausstellungstücke!

    Viele Grüße aus der Praxis,

    Eure Tanja

  • Dekoration | Natur pur auf dem Esstisch

    Heute mal nichts Gebasteltes, sondern einfach nur ein paar Impressionen von der heutigen Tischdeko. Jetzt könnte der geneigte Leser ja meinen, ich hätte keine anderen Motive mehr als unseren Esstisch? Stimmt auch irgendwie… Hier lässt es sich so herrlich jeden Tag neu dekorieren und mit wenigen Mitteln alles neu gestalten. Und zudem verbringen wir auch hier die meiste Zeit. Bei einem guten Glas Rotwein (der sich auch heute morgen noch irgendwie bemerkbar macht) und netten Gesprächen, oder eben beim sonntäglichen Frühstück um Pläne zu schmieden für den Tag. Hier wird gebastelt und gestrickt, neue Projekte ausgeheckt und recherchiert. Ach ja, und gegessen natürlich auch. Unser großer Tisch ist der Mittelpunkt des Hauses, Treffpunkt und gemütlicher Veranstaltungsort. Ein paar neue dekorative Errungenschaften haben sicher auch einen Teil dazu beigetragen, dass hier mal wieder Bilder entstanden sind.

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    Natürliche Materialien wie Leinen und Baumwolle, altes Holz und derbe Keramik passen aber auch immer wieder ganz wunderbar zusammen. Neutrale Farben sehen nicht nur harmonisch aus, sondern sind auch so einfach immer wieder neu zu kombinieren. Mein Nichtfarbenkonzept ist ja eigentlich nur die reine Faulheit. Ich muss mir nur sehr selten Gedanken darüber machen, ob hier irgendwas zusammen passt…

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    Der kleine Gingko wächst hier prächtig und wird von Tag zu Tag einen Millimeter größer. Wenn das so weiter geht, kann ich vielleicht in ein paar Jahren gemütlich mit einem Buch im Garten unter dem Bäumchen sitzen. Bis dahin wird allerdings noch viel passieren müssen im Garten. Im September geht es los, ich bin schon ganz ungeduldig. Um eine Ausrede, neue Deko zu kaufen, bin ich derweil nie verlegen… Und für schöne Bilder muss man das eine oder andere Mal eben auch in Neues investieren, schließlich kann ich Euch ja auch nicht ewig das Gleiche vorsetzen.

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    Und was gibt es Schöneres, als ganz relaxt die Kamera rauszuholen und ein paar Bilder zu knipsen. Aus verschiedenen Blickwinkeln und in immer neuen Kombinationen den Status Quo der aktuellen Tischdeko zu dokumentieren und dann stundenlang und voller Inbrunst Fotos zu bearbeiten? Mit dieser wahren Bilderflut verabschiede ich mich in einen gemütlichen Samstag!

    Entspannte Grüße,

    Eure Tanja

    Wo gibt es das?
    Kanne und Müslischalen, Kerze in der Blechdose, Teelichthalter und Servietten von H&M
    Miniübertopf von Mica decorations

  • Dekoration | Blüten in einem alten Bierkasten dekoriert

    Der Titel hört sich erstmal ziemlich langweilig an? Dann sage ich Euch, für mich war es sehr aufregend und es wird seeehr bunt heute. Zumindest für meine Verhältnisse… Ich konnte nicht anders, als ich im Blumenladen stand. Artischocken, Mohn, Anthurie und Gerbera. Ein paar Rosen und weiteres Gesträuch haben farblich so wundervoll harmoniert, dass sie mit nach Hause mussten. Und alles in den Farben unseres Fächerahorns, der dort draußen fleißig grüner und grüner wird. Letztes Jahr war es ein grüner Ahorn, als er dieses Frühjahr wieder ausschlug, waren alle Blätter rot. Und meine Begeisterung hielt sich stark in Grenzen. Mit den Wochen wurde er von Tag zu Tag ein kleines bisschen grüner und wir nähern uns ganz langsam wieder dem Urzustand. Inzwischen bin ich versöhnt, und seit ich bei Frauke den wunderbaren Ahorn in der Vase entdeckt habe, keimte in mir eine Idee.

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    Und wurde dann heute auch flugs in die Tat umgesetzt. Ein alter Bierkasten aus Metall bietet einen wunderbaren Rahmen für mein Blumenarrangement. Ein paar alte Bier- und Colaflaschen und einfache Wassergläser waren schnell mit Wasser gefüllt. Und die herrliche Blumenpracht dann ins Wohnzimmer verfrachtet. Wirkt ungewohnt bunt. Aber ab und zu darf ich ja mal über die Stränge schlagen…

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    Schon erstaunlich, dass Blumen dann doch irgendwie immer miteinander harmonieren, auch wenn sie so auf den ersten Blick völlig verschieden wirken. Eine Anthurie mit Mohn, edle Rosen mit Artischocken und überhaupt Artischocken im Blumenstrauss?!

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    Ich genieße dann jetzt mal meine bunte Pracht und werde fleißig das Wasser wechseln alle paar Tage. Und dann vielleicht bereuen, dass ich mir nicht gleich einen Strauss daraus habe binden lassen. Da bräuchte ich bloß das ganze Konstrukt aus der Vase nehmen und schnell altes gegen neues Wasser tauschen. So bin ich leider gezwungen, alles immer wieder neu zu arrangieren. Aber wenn es halt auch immer so einen Spaß macht!

    Blumige Grüße,

    Eure Tanja

    verlinkt mit Helgas wunderbarem Flower-Friday auf Holunderblütchen

  • Dekoration | der neue Tisch im neuen Kleid und improvisierte Serviettenringe

    Nach Monaten haben wir nun endlich unseren Esstisch bekommen. Also im Grunde sieht er genauso aus wie vorher, jetzt hat er aber noch die richtige Farbe! Wir hatten Wildeiche bianco bestellt, passend zum Boden und weil er uns so gut gefallen hat. Bekommen haben wir dann vor einigen Wochen zwar den Tisch, allerdings hatte dieser farblich leider so rein gar nichts mit unserer Bestellung zu tun. Er war eher rötlich und hatte ziemlich dicke, sehr dunkelrote Balken eingearbeitet. Ich musste beim Bearbeiten bei allen Bildern erstmal rot und orange raus ziehen, die von diesem Ungeheuer entstanden sind. Sogar die Herren im Möbelgeschäft mussten einsehen, dass hier etwas schief gelaufen ist, und so wurde ein neuer Tisch angefertigt. Jetzt ist er perfekt!

    esstisch-neu-dekorierttischdekoration-mit-bambusringen

    Und musste natürlich gleich neu dekoriert werden! Das Olivenbonseibäumchen durfte bleiben, allerlei altes und neues Geraffel wurde einfach wird drumherum drapiert. So ein Tisch mit 2,6 Metern Länge braucht ein bisschen Dekoration, um nicht zu wuchtig zu wirken. Die Bambusringe machen sich wunderbar und daraus ist dann während des fotografierens gleich der Plan entstanden, einfach Serviettenringe daraus zu machen. Papierservietten also kurzerhand gerollt und eingeschoben. Jetzt bin ich zufrieden und kann Euch das gleich noch als hochinnovative Dekoidee verkaufen.

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    Servietten aus Stoff passen leider nicht hindurch, dafür sind es genug Ringe in einer Packung um eine ganze Party auszustatten. Es empfiehlt sich allerdings, die Ringe vorher innen auszuwischen, damit kein Reststaub an den blütenweißen Papierservietten hängen bleibt. Nach der Zweiten war das auch mir dann klar…

    improvisierte-serviettenringe-aus-bambus

    Sehen hübsch aus meine improvisierten Serviettenringe, oder? Ich bin jetzt seelig mit meinem neuen, alten Tisch und der neuen Dekoration. Selbst mit kleinen Veränderungen kann man schon so viel erreichen! Wir laufen täglich mehrfach an unserem farblich einwandfrei ins Haus passenden Tisch vorbei und freuen uns wie die Schnitzel, dass es beim zweiten Mal nun so ein schönes Exemplar geworden ist. Also, Esszimmer fertig! Und wo dekoriere ich jetzt um?!

    Wochenendgrüße,

    Eure Tanja

    Wo gibt es das?
    Filztischsets von HEY-Sign
    Bambusringe von Depot
    Tellerset von Hübsch Interior über Wohnbeiwerk
    Tablett, Schale und Kanne vom Trödler

  • Dekoration | Tischdekoration mit feinen Kräutern*

    dieser Beitrag enthält Werbung für CONNOX.

    Vor nicht allzu langer Zeit stand ich draußen im Vorgarten, um ein wenig Unkraut zu jäten und die Pflänzchen zu gießen. Dort draußen sprießen gerade fröhlich Lavendel, Herbstanemone und Calla vor sich hin, dazwischen Zitronenthymian, Oregano und Rosmarin. Ein toller Duft, das kann ich Euch sagen. Ein Nachbar, der mit seinem Hund vorbeikam, ließ sich dann auch gern und spontan auf ein Pläuschchen ein. Über das Wetter, das Leben und meinen Vorgarten. Auf die Frage „Ist das jetzt eigentlich ein Kräutergarten?“ war ich nicht vorbereitet. Darüber hatte ich noch gar nicht so richtig nachgedacht, sondern einfach wüst im Gartencenter alles eingepackt, was mir gefallen hat. Ich finde Kräuter einfach auch sehr dekorativ. Und so bekam er statt einer Antwort nur ein Schulterzucken in Kombination mit einem seeligen Lächeln.

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    Es hat durchaus Vorteile, so eine Multifunktionsbeet vor dem Haus zu haben. Es duftet fantastisch und ab und zu kommt man einfach vor die Tür zum Ernten. Diesmal war es aber auch nötig, schließlich hat die Kombination aus Sonne und viel Regen den Pflanzen da draußen richtig gut getan. Es herrscht also wirklich kein Mangel an frischen Kräutern. Und so entstand die Idee zu dieser Tischdekoration. Der Kerzenhalter Gloria von Muuto* ist zwar ohnehin schon ein Hingucker und wahnsinnig vielseitig zu dekorieren, aber diese Variante gefällt mir besonders gut für ein Abendessen mit Freunden.

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    Unnötig zu erwähnen, dass es ein paar Kräuter auch ins Essen geschafft haben, oder? Der Kerzenhalter wurde also zunächst mit sechs Kerzen bestückt, in die Zwischenräume habe ich ein wenig Steckschwamm verteilt und mit ein paar Tropfen Wasser angefeuchtet. So halten die Kräuter auch den Abend durch. Dann einfach wild drauflos gesteckt und Rosmarin, Thymian, Oregano und ein paar kleine Olivenzweige um die Kerzen herum verteilt. Zunächst hatte ich die Stiele noch etwas länger gelassen, später aber nochmal mit meiner Kräuterschere von Hay* gekürzt, damit das Grünzeug nicht in die Flammen gerät. Wobei es spannend wäre, wie der Rosmarin sein Aroma dann entfalten würde…

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    Wie meine Hände jetzt duften, könnt Ihr Euch ungefähr vorstellen? Es riecht nach Italien, nach Sonne und gutem Essen. Der pure Genuss. Und so langsam kann es dann jetzt auch dunkel werden, damit der Raum schön vom Kerzenschein erhellt wird. Die Gäste werden gleich eintreffen und ich muss den Tisch noch fertig decken und das Essen in den Ofen schieben.

    muuto-gloria-tischdeko-mit-kräutern

    Dann wird der wundervolle Duft der Lasagne durch das ganze Haus wehen und wir machen ein Fläschchen Wein auf. Plappern und krakeelen den ganzen Abend, erzählen Urlaubsgeschichten und träumen gemeinsam von der Ferne. Das Leben kann so schön sein!

    Lasst es Euch gut gehen heute Abend und bis bald,

    Eure Tanja

    *dieser Beitrag entstand in freundlicher Kooperation mit Connox

  • Dekoration | Mohn

    Manchmal springt mir einfach ein Motiv vor die Linse, dass dann weder Zusammenhang hat noch irgendeinen Sinn ergibt. In diesem Falle einfach nur die heutige Tischdekoration und ein kleiner Einblick aus dem sonntäglichen Wohnzimmer. Frei nach dem Motto ‚weniger ist mehr‘, lasse ich also mal die Seele baumeln genieße im Augenblick das schöne Wetter dort draußen in vollen Zügen. Und da bleibt dann leider nur noch wenig Zeit für ausgedehnte Bastelarbeiten oder gar hochkomplizierte Projekte. Da wird gegrillt und gechillt was das Zeug hält! Das anhaltend schöne Wetter muss schließlich genutzt und die sommerlichen Temperaturen gewürdigt werden. Nun haben wir ja schließlich lange genug darauf gewartet, oder?

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    Davon ausgehend, dass Ihr sicher auch heute eine Menge Zeit im Garten, mit Freunden, der Familie und den schönen Dingen des Lebens verbringt, lasse ich also heute nur ein paar schnelle Bilder sprechen. Und dann verkrümel ich mich wieder in den Garten und mache mir Gedanken darüber, was denn als nächstes auf meiner To-Do-Liste stehen könnte. Und vielleicht wird dann ja heute doch noch irgendetwas entstehen, dass ich Euch dann bei nächster Gelegenheit präsentieren kann.

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    Solange wünsche ich Euch eine wundervolles Restwochenende und einen guten Start in die neue Woche!

    Entspannte Grüße, Eure Tanja

  • Wie eine sanfte Sommerbrise*

    *dieser Beitrag enthält Werbung für den BALMUDA GreenFan

    Schön warm heute, oder? Also zumindest zeitweise lässt sich die Sonne hier blicken und sorgt für ein wenig Sommerfeeling. Und sicher wird es auch bald wieder so heiß werden, dass wir alle jammern und vor lauter Hitze stöhnen. Dass es ab und zu ein bisschen viel des Guten ist und man ein wenig Abkühlung vertragen könnte, steht aber wohl auch außer Frage. Ich habe ja sehr lange in einer Dachgeschosswohnung gelebt, die nicht so ganz ideal isoliert war. Da ist mir im Hochsommer oft so heiß geworden, dass ich meine Füsse in eine Schüssel mit Eiswasser stellen musste, um nicht weg zu schmelzen. Das ist nun im neuen Haus natürlich besser. Vor allem auch, weil ich seit kurzem einen neuen Mitbewohner habe, der nicht nur unverschämt gut aussieht, sondern auch noch eine luftige und erfrischende Sommerbrise durch den Raum bläst.

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    Mein neuer Ventilator ist vor kurzem hier eingetroffen und musste dann natürlich auch sofort ausprobiert werden. Hitze hin oder her. Zunächst einmal stand ich vor dem Karton und hatte mir vorgenommen, ihn ausnahmsweise mal ohne Mann in Betrieb zu nehmen. Wäre ja gelacht… Und es stellte sich auch tatsächlich als kinderleicht heraus. Nach ein paar Minuten war er fix und fertig montiert. Zudem kann man das Modell in zwei Höhen montieren, so dass man in dieser Hinsicht flexibel bleibt. Keine 10 Minuten später wehte mir ein sehr angenehmer Wind entgegen. Die Fernbedienung erspart einem sogar noch das Aufstehen, um ihn ein- und auszuschalten.

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    Klarer Vorteil des Balmuda GreenFan: er ist tatsächlich sehr leise. Bis Stufe 3 hört man kaum etwas und kann dabei auch nachts ganz wunderbar schlummern. Auf Stufe 4 wird es dann deutlich windiger und damit auch deutlicher vernehmbar. Aber man schläft ja selten auf Sturmmodus. Da habe ich schon ganz andere Modelle ausprobiert, die mit lautem Getöse überdeutlich ihren Betrieb anzeigen. Das letzte Gerät, dass ich besessen habe, ist zwei Tage vor unserem Umzug im August hops gegangen und hat dies auch laut rumpelnd und fast schon vorwurfsvoll angekündigt.

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    Mit einem Stromverbrauch von nur 3 Watt ist er auch ein sparsamer Geselle. Und er ist nicht einmal sehr groß, mit seinen knapp 90 cm nimmt er nicht viel Platz weg und ist leicht zu transportieren. So wandert er auch mit mir durch das Haus und wird überall dort aufgestellt, wo ich gerade ein wenig Abkühlung vertragen könnte. Heute leistet er mir im Wohnzimmer Gesellschaft. Ein paar Eiswürfel landen nun in einem hübschen Glas, ein bisschen Minze und Holundersirup rein und kaltes Wasser obendrauf und dann lassen wir hier mal ein wenig entspanntes Sommerfeeling inklusive der Lektüre einer einschlägigen Frauenzeitschrift aufkommen. Dabei umweht mich ein leichter Windhauch, als würde ich gerade am Strand liegen. Man kann es wahrlich schlechter treffen.

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    Also, von mir aus kann der Sommer jetzt endlich kommen, ich bin gut gerüstet! Und was habt Ihr heute noch so vor?

    Liebe Grüße zu Euch, Eure Tanja

  • Frühstück in schwarz und weiß*

    dieser Beitrag enthält Werbung für CONNOX.

    Das Leben besteht ja tatsächlich nicht nur aus schwarz und weiß, dazwischen gibt es noch so unendlich viele Facetten und Graustufen. Ganz leicht abgetöntes Hellgrau und dunkles, aber sehr warmes Umbragrau, Steingrau und Anthrazitgrau. Bevor es hier nun zu philosophisch wird, lasse ich jetzt mal die Finger davon und komme einfach zum Punkt. An diesem Sonntag morgen gibt es ein schönes Frühstück an unserem wundervollen und riesengroßen Tisch. Und diesmal wird alles in Tiefschwarz und Strahlendweiß dekoriert. Ganz schlicht und ergreifend. Einen besonderen Anlass gab dazu nicht, ein gemütliches Frühstück am Sonntag morgen ist doch Grund genug für eine schöne Tischdeko, oder?

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    Neben meinen neuen Kaffeebechern von Pantone und den hübschen Dosen mit Buchstaben von Design Letters (beides über Connox) gibt es da noch viel Schlichtes in Schwarz und Weiß, dass seinen Platz gefunden hat. Und irgendwie wirkt alles so herrlich ordentlich und aufgeräumt. Farbakzente setzen dann die mittelharten Frühstückseier und die knusprigen Brötchen, die ich noch schnell vom Bäcker geholt habe. Ein kerniges Müsli zum Frühstück ist auch eine feine Sache, gerne dann mit frischer, kalter Milch.

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    Und welche Buchstaben ich mir da so ausgesucht habe, ist auch selbsterklärend, oder? Die Dosen sind praktische Begleiter und beherbergen hier zum Einen meine Müsliportion, zum Anderen eine geballte Ladung Zucker. Dass diese Dose dann auch noch mit einem X gekennzeichnet ist, hat selbstverständlich einen tieferen Sinn… Schließlich gilt es damit ein wenig sparsam zu sein, so kurz vor der Bikinisaison.

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    Und nachdem das Shooting dann beendet ist, darf auch endlich die Wurst, die bunte Marmeladenverpackung und auch die Milchtüte auf den Tisch. Ja, hätte man alles noch hübsch umfüllen können, um die perfekte Optik nicht zu stören. Aber das passiert nur, wenn Gäste da sind. Im alltäglichen Leben bin ich ja durchaus bereit, den einen oder anderen Kompromiss zu machen…

    Viele Grüße, Eure Tanja

    * dieser Beitrag entstand in Kooperation mit Connox

    Wo gibt es das?
    Becher von Pantone Universe über Connox
    Isolierkanne EM77 Reverse von Stelton über Connox
    AJ Porzellan Becher von Design Letters über Connox

  • Dekoration | Neues im Bad

    So ab und zu ergibt sich die Gelegenheit, mal ganz in Ruhe in den Geschäften stöbern zu gehen. Eine Stunde Wartezeit habe ich ganz wunderbar nutzen können um ein wenig neue Deko für unser Bad zu organisieren. Auch wenn es eine der wenigen Ecken im Haus ist, die noch nicht endgültig und sinnvoll dekoriert wurde, so war sie mir doch immer ein Dorn im Auge: Der doch noch recht kahle Wäscheabwurfschacht. Und nun erstrahlt auch dieser Teil des Badezimmers in neuem, natürlichen Glanz! Mit ein wenig Gras (künstlich, wie ich zugeben muss) in einer schönen Vase, kleinen Pflänzchen (die sind echt und höchstpersönlich auf dem Rummel beim Losen gewonnen) und diesem hübschen Rattankörbchen. Dort passen jetzt dann zukünftig ganz wunderbar diverse Fläschchen und Döschen hinein, die sonst blöd rumgestanden hätten.

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    Der hübsche Korb musste einfach mit. Auch wenn ich dazu erstmal den Inhalt im Geschäft umquartieren musste und gar nicht so sicher war, dass er auch tatsächlich zu verkaufen ist. Die Verkäuferin hatte ein Einsehen und ich durfte ihn mit nach Hause nehmen… Meine neuen Errungenschaften habe ich zuhause dann in einem alten Holztablett vom Trödler arrangiert.

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    Das ganze Arrangement darf nun auf unserem Wäscheabwurfschacht stehen bleiben. Ihr habt ja keine Ahnung wie unglaublich praktisch das ist, die dreckige Wäsche einfach durch die Klappe auf direktem Weg vor die Waschmaschine zu bugsieren. Auch wenn es lange so aussah, dass wir niemals eine schöne Lösung zur Verkleidung des orangefarbenen Rohrs finden würden, bin ich jetzt doch sehr glücklich. Der Schreiner hat uns einen Schrank drumherum gebaut, die Klappe lässt sich nach oben öffnen. Gleich daneben gibt es eine weitere Klappe, unter der sich Handtücher und sonstiges Zubehör befinden, dass man nicht so oft braucht. Schließlich muss man jedesmal die Deko zur Seite schieben, wenn man die Klappe öffnen will.

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    Die neue Badematte musste auch noch mit, unterstreicht sie doch so herrlich den natürlichen Look. Da links geht es übrigens in die Dusche… Und genau dorthin werde ich mich dann jetzt mal begeben und den Tag abspülen. Die heutige Säuberungsaktion fällt natürlich mit hübscher Dekoration wie im Spa durchaus dann ein wenig länger aus.

    Einen wundervollen Abend wünsche ich Euch!

    Eure Tanja