• DIY | Körbchen aus Hasendraht

    Aufbewahrungskörbchen kann man ja nie genug haben, oder? Und da inzwischen gehäkelte Utensilos in ausreichender Menge vorhanden sind in diesem Haushalt habe ich mich nach etwas Abwechslung umgesehen. Und bin so auf kleine Drahtkörbchen gestoßen, die man ganz leicht selber machen kann. Dazu braucht es nur ein wenig Geduld und eine Zange. Und natürlich das passende Drahtgitter!

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    Die Idee ist schon ein paar Monate alt, leider hat kein Baumarkt in meiner Nähe den passenden Hasendraht vorrätig gehabt. Schließlich wollte ich nicht irgendeinen! Er sollte schon kleine, quadratische Maschen haben… Im Bastelbedarf bin ich nun doch noch fündig geworden! Und habe die Rolle gleich einkassiert. Sieht auch so schon ganz dekorativ aus, oder?

    draht

    Den Hasendraht bekommt Ihr hier. Aus dem Draht entsteht jetzt ein hübsches Körbchen, dass künftig im Badezimmer zum Einsatz kommen wird. Dazu den Draht mit einem Seitenschneider zuschneiden und an allen 4 Ecken ein Quadrat ausschneiden, so dass die Seitenwände daraus entstehen können. Dabei ist darauf zu achten, dass an einer der beiden Seiten noch ein paar Millimeter zum umknicken stehen bleiben. Die Seitenteile nach oben biegen.

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    Dann kommt die Zange zum Einsatz und die Maschen werden nun nach innen umgebogen. Schließlich soll man nicht mit den Fingern an den scharfen Kanten hängen bleiben.

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    Und so sieht das Ergebnis nun aus. Als Aufbewahrung für Handtücher und Kleinkram gleich neben dem Waschbecken hat der Hasendraht eine sinnvolle neue Aufgabe bekommen. Ein bisschen shabby, trotdem modern und einfach cool.

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    Jetzt ist sogar noch ein bisschen Draht übrig, um ein paar passende kleinere Körbchen zu basteln. Schauen wir mal, wie viele es am Ende werden…

    Wünsche Euch einen tollen Tag! Eure Tanja

  • Vielen Dank, für die Blumen – vielen Dank, wie lieb von Diihiiiiiier!*

    dieser Beitrag enthält Werbung für CONNOX.

    Florale Blütenpracht wäre auch ein schöner Titel gewesen, aber das hört sich so furchtbar langweilig an. Daher also nun die Titelmelodie aus Tom & Jerry. Düdeldidum düdeldidum düdedidumdum. Fröhlich bin ich nicht nur gestimmt, weil ich mal wieder so richtig tief in der Blumenkiste grabbeln durfte und Euch ein paar wundervolle Frühlingsboten präsentieren darf, sondern auch, weil die Blütenpracht ein Geschenk war. Also vielmehr ein Blumengutschein. Gibt es etwas Schöneres? Nach Herzenslust im Blumenladen schwelgen können ganz ohne schlechtes Gewissen? Ich habe mich wieder für einzelne Blüten entschieden und diese dann zu hübschen Arrangements zusammengefasst. Nun ja, eine Floristin wird wohl nicht mehr aus mir. Aber die Blumen auf einzelne kleine Vasen verteilen, das kriege ich so gerade noch hin.

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    Ein kleines Stäußchen binden geht auch, wie man sieht… Viel dekorativer als meine dreckigen Fingernägel ist aber doch wohl das hölzerne Händchen, das ich bei Connox* erstanden habe. Eigentlich ja ein Künsterutensil, aber so wahnsinnig dekorativ! Und auch noch so fotogen! Und wenn dann noch so schön die Sonne durch die Fenster scheint, kann ich einfach nicht verhindern, dass ich fröhlich ein Bild nach dem anderen mache und mich am Ende einfach nicht entscheiden kann, welches nun das Schönste ist. Also kriegt Ihr eben gleich mehrere vorgesetzt. Weil ich heute so unglaublich spendabel bin.

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    Seit ich angefangen habe zu schreiben, sitzt mir jetzt dieser blöde Ohrwurm fest im Hirn und will einfach nicht verschwinden. Düdeldidum düdeldidum. Nun denn, nutzt ja nix! Ich räume dann jetzt mal das Blumenchaos wieder auf, das ich hier so eindrucksvoll geschaffen habe.

    Wünsche Euch einen fabelhaften und gemütlichen Feiertag, Eure Tanja

    blumeninsel

    Produkte:
    Wooden Hand* von Hay
    Rotary Tray* von Vitra
    Küchenscheren* von Hay

    *dieser Beitrag entstand in Kooperation mit Connox

  • DIY | Kranz aus Ästen und Moos

    Schnell gemacht und äußerst dekorativ ist dieser Kranz aus Ästen und ein wenig Moos. Die Äste sind von einem Blumenstrauß übrig geblieben, wenn Ihr also ähnliches Gestrüpp suchen solltet, werdet Ihr ganz sicher in einem Blumenladen fündig. Und ich freue mich immer, wenn ich noch etwas aus den Sträußen wieder verwerten kann. Mit Blumendraht habe ich die Äste einen nach dem anderen zu einem Kranz gebunden. Um dann die gewickelten Stellen ein wenig zu überdecken, bietet sich das trockene Moos aus dem Bastelgeschäft an. Das Binden ging schnell, war aber eine elende Sauerei, weil ständig etwas runterbröselt. Ich bin dann einfach raus marschiert mit meinem Gebinde, da darf ich auch ein wenig rumdrecken, ohne nachher die komplette Bude putzen zu müssen.

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    Und wer glaubt, so ein Kranz wird ganz von alleine rund, dem darf ich widersprechen. Ich habe dann doch ziemlich viel daran herumgebogen und gezogen, bis er wirklich die passende Form hatte. Im Garten war dann auch sehr genau zu erkennen, wo ich mein Kränzchen gefertigt habe…

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    Damit der Kranz nicht so furchtbar langweilig aussieht, hat er noch einen Anhänger aus Fimo bekommen. Den habe ich noch vom vorletzten Jahr aufgehoben, weil er mir gut gelungen war. Wer nochmal schauen möchte, wie das Ei geschlüpft ist, bitte hier entlang. Seinen Platz für die nächsten Wochen hat das Ei im Rahmen nun an der alten Leiter im Esszimmer. Ein schöner, natürlicher Hingucker, der meine ganzen Hasen hier wunderbar ergänzt.

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    Sicher kein Hexenwerk, aber doch eine schöne Ergänzung zu meiner bisherigen Osterdeko. Und das Kränzchen hebe ich dann gleich auf, das kann ich im Herbst ganz wunderbar wieder gebrauchen.

    Viele liebe Grüße zu Euch, Tanja

  • DIY | Tischsets aus Kuhfell

    Nun muss ich ja zugeben, dass ich die Tischsets schon eine ganze Weile habe. Aber leider gab es nie den passenden Rahmen, diese auch wirklich schön für Euch zu fotografieren. Nachdem nun auch endlich der neue Esstisch eingetroffen ist, kann ich endlich mal meine Kuhfelltischsets gebührend präsentieren. Die Tischsets sind tatsächlich nicht nur schön, sondern auch sehr praktisch. Wenn wirklich mal etwas daneben geht, braucht man sie nur kurz abzuwischen und schon sehen sie aus wie neu. So eine Kuh ist in der Tat sehr robust! Als ich mich damals an die Arbeit gemacht habe, hatte ich nur einen kleinen Tisch und 4 Stühle. In weiser Voraussicht habe ich schon mal 6 Tischsets zugeschnitten. Dass ich nun nochmal mehr brauchen würde, konnte ich damals ja noch nicht ahnen…

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    Also habe ich heute einfach nochmal welche zugeschnitten. Das geht ganz schnell, es bedarf nur einer scharfen Schere und eines Kuhfells. Die gibt es günstig im Baumarkt oder Teppichhandel, dann zwar mit ein paar kleineren Blessuren und Fehlstellen, die kann man aber ja einfach herausschneiden. Mit einem Lineal rechtwinklig ausmessen und anzeichnen, meine Tischsets sind 32,5 x 47 cm groß. Und dann mit viel Geduld ausschneiden. Ein paar Haare lässt die Kuh dann zwar, aber die Kanten werden schön gerade, wenn ihr eine wirklich scharfe Stoffschere verwendet und genau an den Kanten entlang schneidet.

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    Die Tischsets sind auch eine schöne Geschenkidee für Leute, die sonst schon alles haben. Ich habe sie vor Jahren mal in einem Geschäft entdeckt und war gleich Feuer und Flamme. Allerdings fehlte mir tatsächlich das Geld, mir einen kompletten Satz zu kaufen. Aus einem ganzen Kuhfell bekommt man 10 – 16 Tischsets, je nach Größe. Da bleibt genug übrig, um auch ein paar herzugeben!

    kirschblüte

    Der neue Tisch aus massiver Eiche wird nun bald gebührend eingeweiht und es werden dann auch 8 Leute locker Platz finden. Dass sich der Tisch unter der Last an Speisen durchbiegen wird, steht derweil nicht zu befürchten… Ich gehe dann jetzt mal wieder den Tisch abdecken, heute sind wir wohl doch nur zu zweit!

    Einen wundervollen Sonntag wünsche ich Euch und sende viel liebe Grüße, Eure Tanja

  • Dekoration | Ideen für Ostern

    Ja, ist es denn schon wieder so weit?! Ostern steht schon wieder vor der Tür und lockt mit frischen Farben und dem Versprechen, dass es dann nun bald wirklich Frühling wird! Am Wochenende wurde ich morgens mit strahlendem Sonnenschein überrascht und musste lächeln angesichts der ersten kleinen Blütenknospen, die sich den Weg in die Freiheit bahnen und im Vorgarten eine echte Blütenpracht für die nächsten Tage und Wochen versprechen. Also, wer da nicht in Stimmung kommt… Und da ich dieses Jahr tatsächlich mal ein wenig in der Osterdekokiste wühlen mag, habe ich ein paar Federn ausgekramt und Euch eine hübsche – wenn auch nicht besonders neue – Idee aufbereitet.

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    Meine kleine Minivase aus einer Eierschale und der alte Eierkarton sind eigentlich nur übrig geblieben vom letzten Sonntagsfrühstück. Aber zum Wegschmeißen fand ich die Kombi dann doch zu schade. Und so wurde es kurzerhand zur Deko umfunktioniert. Mit einem kleinen Schluck Wasser hält sich die kleine Blüte vom Milchstern noch ein paar Tage. Die winzig kleine Osterdekoration sieht aber vor allem auf dem gedeckten Tisch ganz wundervoll aus.

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    Ein paar Wochen haben wir ja noch bis Ostern. Meist wird es aber vorher dann wieder so hektisch, dass ich gar nicht mehr daran denke, noch ein bisschen was zu dekorieren. Diesmal bin ich somit ziemlich früh dran. Und wäre jetzt auch absolut bereit, der Winter darf sich verabschieden und Platz machen für alles was grünt und blüht!

    Frühlingshafte Grüße, Eure Tanja

  • DIY | Schneeglöckchen im Gipsmantel

    So, nun wird es auch hier Zeit für ein bisschen fröhliche Frühlingsdekoration. Nachdem draußen alle Blumenzwiebeln losgelegt haben und grüne Köpfchen überall aus dem Beet sprießen, geht auch mir das Herz auf und ich freue mich auf das Frühjahr. Nun haben wir es im letzten Herbst tatsächlich etwas zu gut gemeint mit den Blumenzwiebeln und auf wenigen Quadratmetern eine Menge Masse untergebracht. Und leider habe ich auch nicht mehr so ganz genau im Kopf, was wir denn da so alles gesetzt haben. Das wird sich wohl erst zeigen, wenn die Blüten dann wirklich aufgehen. So fiel es aber gar nicht auf, dass ich ein paar gemopst habe um auch hier drinnen zuschauen zu können, wie sie wachsen und gedeihen. Und sich dann auch hier die ersten Blüten zeigen. Ich vermute sehr stark, dass es sich um Schneeglöckchen handelt…

    schneeglöckchen-im-Gipsmantel

    Zugegebenermaßen wollte ich die Sache mit den Mullbinden und dem Gips schon länger mal umsetzen und nun war die perfekte Gelegenheit. Wirklich schöne Töpfchen habe ich nicht gefunden und es sollte auch mal wieder etwas Besonderes sein. So wurden die Sprosse einfach mit ein wenig Erde in Moos eingehüllt um ihnen dann ein Gipskleidchen anzuziehen.

    Das wird gebraucht:

    Blumenzwiebeln
    Mullbinden
    Gips, gut eignet sich Bau- und Elektrikergips
    Schüssel
    Schere
    Gabel oder Löffel zum Anrühren
    Unterlage z.B. Zeitungspapier

    Da ich schon während des Hausbaus mit der besonders schnell trocknenden Variante des Elektrikergipses so meine Erfahrungen gemacht habe, durfte er heute wieder mal ans Werk. Ein wenig in eine kleine Schüssel geben und flüssig anrühren. Dann eine Mullbinde abrollen und mit einer Gabel in die Gipsmasse tunken. Vom nächsten Schritt konnte ich beim besten Willen keine Bilder machen, da beide Hände komplett mit Gips verschmiert waren. Drumherumwickeln ist aber klar, nech?

    basteln-mit-gips blumenzwiebel-in-gips

    Auf eine ebene Fläche stellen und ein wenig andrücken, so dass der Boden schön gerade wird. Jetzt ein paar Minuten warten und der Gips wird fest. Am nächsten Tag ist er komplett durchgehärtet und man kann den kleinen Trieben auch wieder ein wenig Wasser geben. Sollen ja nicht dursten müssen. Nun, und dann kann man zuschauen, wie sie täglich ein wenig mehr wachsen und die kleinen Knospen langsam aufgehen. So ist zumindest der Plan. Ich halte Euch auf dem Laufenden…

    Viele liebe Grüße, Eure Tanja